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Chancen als staatlich geprüfter Übersetzer
Thread poster: michael1989
michael1989
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Sep 13, 2011

Hallo,
ich denke, dass die Frage schon sehr oft gestellt wurde, aber ich wollte jetzt mal Expertenmeinungen einholen.
Zu meiner Situation: Ich bin 22, habe mit 15 eine Ausbildung in der Industrie zum Zerspanungsmechaniker gemacht, nach der Lehre dann mein Fachabitur gemacht und bin dann auf eine Fachakademie für Übersetzer gegangen. Ich mache mir des öfteren Sorgen um meine Zukunft. Meine Erstsprache ist Englisch, meine zweite Französisch, Fachrichtung Technik.
Ich habe jetzt auch im ersten Jahr sehr gute Noten erzielt.
Meine Fragen lauten: Habe ich Chancen, mir durch Übersetzungen ein normales Leben zu leisten (d.h. Miete bis zu 300€, Essen, nötige Versicherungen und ab und zu sich mal was gönnen) ? Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber ist es wirklich so aussichtslos, wie ich es oft irgendwo lese? Bringt mir die technische Ausbildung Vorteile? Und wenn nicht Übersetzer, welche anderen Berufe kann man mit dem Abschluss ausüben? Kann man z.B. ein Journalistenvolontariat machen oder in einem Verlag arbeiten? Irgendwelche Bekannten, die das vielleicht gemacht haben?
Für ehrliche Antworten wäre ich sehr dankbar.
MFG
Michael


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Richard Schneider  Identity Verified
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Boom-Branche Sep 14, 2011

Habe ich Chancen, mir durch Übersetzungen ein normales Leben zu leisten


Die Übersetzungsbranche verzeichnet seit mehr als hundert Jahren ein durchschnittliches Wachstum von rund 10 Prozent pro Jahr, in Krisenzeiten von rund 5 Prozent.

Die Übersetzungshonorare in Deutschland gehören zu den höchsten der Welt. Nur in Österreich und in der Schweiz wird noch mehr gezahlt.

Der Übersetzungsmarkt ist zersplittert und unterentwickelt. (So wie die Optiker vor Fielmann und die Bäcker vor Kamps.) Es gibt zu viele Einzelübersetzer, aber zu wenig Übersetzungsbüros. Glänzende Aussichten für Übersetzer mit Unternehmergeist!

Von den Jammerern und Losern musst du dich fernhalten. Suche die Gesellschaft von Übersetzern, die es geschafft haben.

Bringt mir die technische Ausbildung Vorteile?


Ja, bei technischen Fachübersetzungen.

Journalistenvolontariat


Soweit ich weiß, sind die Zeilenpreise der Journalisten geringer als die der Übersetzer. Und die Angestelltenstellen wurden dort in den letzten Jahren noch stärker abgebaut als in der Übersetzungsbranche.


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Christian Köstner  Identity Verified
Germany
Local time: 05:04
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Gute Kombination Sep 14, 2011

Hallo Michael,

mit deiner Kombination (technische Ausbildung, Englisch, Fachrichtung Technik) hast du auf jeden Fall gute Chancen in der Branche als Freiberufler, Arbeit ist in dem Feld reichlich da.

Eine eigene, gut aufgezogene Website solltest du haben und eine Mitgliedschaft beim BDÜ ist sehr wertvoll.
Versuch nicht, mit Dumpingpreisen an Aufträge zu kommen, sondern biete faire Konditionen an - gute Kunden wissen, was eine gute Übersetzung kostet.

Aller Anfang ist natürlich immer schwer und man verzweifelt oft. Aber in diesem Beruf gehört sich-durchbeissen zum Handwerkszeug, geschenkt wird dir nichts.

Wenn dir Sprache und Technik Spaß macht dann ist das eine gute Berufswahl.

Ich weiß nicht, wie hoch deine Lebenshaltungskosten sind, aber nach dem was du geschrieben hast würde ich sagen daß das auf jeden Fall geht (Ich wohne in München und für 300 Euro Monatsmiete bekommst du nicht mal eine Hundehütte...)

Journalistenvoluntariat - ich habe gehört, daß man da ziemlich ausgenutzt wird, aber vielleicht haben andere bessere Erfahrungen gemacht.

Viel Glück
Christian


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Birgit Niederhafner  Identity Verified
Germany
Local time: 05:04
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Übersetzungen lohnen sich Sep 14, 2011

Hallo Michael,

lass dich auf keinen Fall entmutigen, natürlich kannst du von Übersetzungen gut leben! Sogar mehr als gut, wenn du es richtig anstellst. Insbesondere, wenn du dich im Technikbereich spezialisierst!

Der Anfang ist natürlich schwer: Die ersten zwei Jahre (nach meiner Erfahrung) ist Durchhalten und Sparen angesagt. Es ist auch schwer, nicht in die Dumpingpreis-Falle zu tappen, aber am Ende lohnt es sich, sich durchzubeißen.
Für mich gibt es kaum einen schöneren Beruf. Mit dem Erfolg wächst auch das Selbstbewußtsein und dann sind Zukunftsängste und Gedanken wie "Habe ich überhaupt Chancen" schon bald passé. Wenn du Erfolg hast, verändert sich auch die Einstellung deiner Umwelt dir und deinem Beruf gegenüber. Nur Mut!

Richard hat Recht: Halte dich auf jeden Fall von der Community der "negativen" Übersetzern fern, das macht nur schlechte Laune. Nicht jammern, sondern machen.

Ich wünsche dir viel Glück, Erfolg und ein gutes Durchhaltevermögen

Grüße vom Bodensee

Birgit


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michael1989
English to German
TOPIC STARTER
Dankeschön Sep 14, 2011

Vielen Dank für die Beiträge. Fühle mich in meiner Entscheidung wirklich bestätigt!

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Elke Pielmeier
Local time: 05:04
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Chancen Sep 14, 2011

Hallo Michael,

ich bin auch erst in Ausbildung (mit Übersetzeranteile) und möchte als Ziel Übersetzerin werden (allerdings andere Fachgebiete).

Ich habe mich mit den selben Gedanken natürlich auch schon beschäftigt, Literatur dazu gekauft, etc. (Gut finde ich z.B. Bücher aus den "Schriften des BDÜ").

Mein Fazit aus allem, was ich bisher gehört habe:

- Gerade Fachgebiete im Bereich Technik sind Fachgebiete, in denen man gute Chancen hat
- Lieber wenige Fachgebiete und diese sehr gut beherrschen lernen
- sich vernetzen mit anderen
- der Markt wächst ständig
- es ist wichtig, unternehmerisch zu denken / handeln
(manchmal wundere ich mich ganz ehrlich gesagt, wenn jemand als Ziel hat, professionell als Übersetzer arbeiten zu wollen und dann nicht bereit ist, ein Minimum in sein Unternehmen zu investieren und schon bei Ausgaben wie dem BDÜ-Jahresbeitrag spart).


Übrigens: Du kannst bereits jetzt schon studentisches BDÜ-Mitglied werden. Ich bin auch dabei und finde es sehr nützlich, weil man da frühzeitig etwas über den Übersetzermarkt mitbekommt und über den Beruf an sich, abgesehen davon, dass man dort von den Studenten-Preisen für Seminare profitiert. Auch die Vereinszeitschrift ist sehr interessant.


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Henning Holthusen  Identity Verified
Philippines
Local time: 12:04
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+ ...
Das kommt darauf an... Sep 15, 2011

Die entscheidende Frage ist - wie schnell bist du? Wieviel Normzeilen kannst du pro Stunde in guter Qualität übersetzen?
Da gibt es große Unterschiede - manche Übersetzer schaffen 30, andere 100 Normzeilen pro Stunde und mehr.
Wenn man schnell ist, kann man auch mit 50 Cent pro Normzeile ziemlich gut leben.
Was du auf jeden Fall lernen musst, ist 10-Finger-Tippen.

Der Übersetzermarkt ist hart umkämpft, aber wenn du gut bist, gibt es immer irgendwo einen Platz.
Dein technischer Hintergrund ist ein erheblicher Vorteil.
Übersetzer gibt es wie Sand am Meer, Alleinstellungsmerkmale sind sehr wertvoll.
Wenn du aber langsam bist und am Ende vielleicht feststellst, dass du eigentlich gar nicht gerne den ganzen Tag übersetzt, dann bringt das auch wenig.

Ich empfehle dir Folgendes:

1. Probier aus, wie schnell du bist. Falls du langsam bist, finde heraus, woran es liegt - am Tippen oder am Übersetzen?

2. Schaff den Fernseher ab. Lese große Mengen englische Texte bzw. höre Audiobooks und schau dir englische Filme an. Geh auf englische Internetforen und diskutiere mit. Amerikanische Politik hat da großen Unterhaltungswert.
100 Seiten englischen Text pro Tag zu lesen ist ein guter Richtwert. Wenn dir das zuviel ist oder wenn es dir keinen Spaß macht, dann ist das kein gutes Zeichen.

3. Du musst UNBEDINGT mit Cat-Tools arbeiten können (vor allem mit Trados).

4. Du brauchst Referenzen und Erfahrung. Biete ruhig schon einmal auf Übersetzungsaufträge bei Proz die von indischen Agenturen angeboten werden. Biete 5 US-Cent pro Wort. Die Qualität scheint denen verhältnismäßig egal zu sein, der Verdienst ist mies, aber du gewinnst Erfahrung.
Versuche zu den Besten deines Jahrgangs zu gehören. Knüpfe Kontakte zu Dozenten.

5. Wenn du den Abschluss hast, sieh zu, dass du bei irgendeiner Agentur oder Firma eine Stelle findest (egal, wie der Lohn ist). Wenn du erst einmal ein paar Jahre Berufserfahrung in der Biographie hast, ist es einfach, an Aufträge zu kommen (zumindestens im unteren Preisbereich).


Zum Abschluss noch etwas Positives - als Übersetzer kannst du von überall arbeiten. Ich bringe den Großteil des Jahres auf Boracay zu.

[Edited at 2011-09-15 22:27 GMT]


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Bernd Müller
Germany
Local time: 05:04
German to Romanian
+ ...
Hallo, Michael, weitermachen! Sep 16, 2011

Ich komme selbst aus der Technik- Branche- bin Dipl.- Ing., und kann nur bestätigen, dass da, in der Technik, s. viele Übersetzeraufträge kommen und auch in der Zukunft zu erwarten sind. Ich selbst übersetze kaum noch EN, nur noch DE/RO, aus bestimmten privaten Gründen.

Mit den Aufträgen bei ProZ, für 5 ct/ Word- na ja, man kann damit anfangen- ich würde Dir aber nicht dazu raten. Dann schon besser bei den Übersetzungsbüros in Deutschland werben/ trommeln- und auf Qualität achten!

Das 10- Finger- Tippen sehe ich nicht als sooo wichtig an! Ich tippe nach wie vor nur mit 2 Fingern- bin aber schnell im PC- Arbeiten, suchen mit Google im Internet etc.pp.- und das ist eigentlich wichtiger, als Fachübersetzer, meine ich. Denn das Problem bei uns ist es, die korrekten Entsprechungen in der anderen Sprache zu finden- und dies nimmt weitaus mehr Zeit in Anspruch, als die echte Tipp- Arbeit. Wenn man sich die richtigen Werkzeuge zurechtgebastelt hat, mit CAT- Tools etc. schnell arbeitet, bleibt nicht gerade sooo ein hoher Zeitanteil für's reine Tippen übrig!

Ansonsten aber schließe ich mich den Meinungen der Kollegen an.

- Natürlich solltest Du s. gute PC (Anwender-)- und Internetkenntnisse mitbringen- ist heutzutage unumgänglich, schon selbstverständlich, wie das ABC. Word,. Excel, PowerPoint, PDF/ Acrobat, Datenbanken von Microsoft, oder entsprechende etc.

- CAT- Tools sind unumgänglich in der Technik, als Übersetzer.

- Und eine Spezialisierung auf gewisse Technik- Bereiche ist ebenfalls dringend erforderlich- anderenfalls verzetteltest Du Dich und kommst nie auf einen vernünftigen Schnitt & Geschwindigkeit, wenn Du mal EDV, mal MSR- Technik, dann wieder Lebensmittelmaschinen und später für Windkraftwerke/ Elektrotechnik , oder Bautechnik usw. übersetzt. DE und EN sind beides große Sprachen, da ist eine Spezialisierung mit der Zeit möglich .

- Und es gibt super- Wörterbücher, zweisprachige Websites DE/EN wie Sand am Meer etc., von denen wir Übersetzer für andere Sprachpaare nur träumen können!

- Aber Du solltest Dir die speziellen GROSSEN – GRÖSSTEN Fach- Wörterbücher für Deine Sprache/n langsam anzuschaffen beginnen! Denn allein mit dem Internet, online- WöBü und Paralleltexten aus dem Internet glaube ich nicht, dass man- selbst in EN- als Profi- Übersetzer zurechtkommt; vielleicht sagen die Kollegen etwas dazu. Zumindest in DE/RO sind gute- die BESTEN- Wörterbücher ein MUSS!

- und natürlich gibt es da noch Linguee DE/ EN, und Eur-Lex DE/ EN/ etc.

Na ja, und natürlich auch viel Konkurrenz- aber der Kuchen ist s. groß!

Ich würde Dir raten, unbedingt Deine Sprachkompetenz in EN und DE zu erweitern, und an Übersetzer- Gruppen/ Foren im Internet teilzunehmen- hier bei ProZ, in den Foren für DE und EN, aber auch im KudoZ, DE/EN, DE und EN, und auch bei Yahoo- Gruppen und U-Forum etc. mal mitmachen. Da bekommst Du s. viele nützliche Infos mit, kannst Fragen stellen und bekommst fast immer auch Antworten. Aber Vorsicht- manche Antworten sind nicht OK, ggf.!!!

- Gehe dabei auch davon aus, dass man als Übersetzer nie auslernt! Nicht einmal in der eigenen Muttersprache, in DE!!! Das ist aber heutzutage in allen Berufen so- die Technik entwickelt sivch immer weiter, infolge dessen die Fachterminologie, etc.pp. In deinem Hauptberuf als Mechaniker wird es in 20 Jahren ganz anders aussehen als heute; ich habe seinerzeit noch die Röhrentechnik studiert, als Elektroniker, und heute ist Internet, Mikroprozessoren, Cloud- Technologie etc. aktuell!

- Und wenn du in einer Großstadt wohnst, gibst es dort ggf. auch Übersetzergruppen, die sich regelmäßig treffen- in München , wo ich lebe, gibt es mindestens 5-6 BDÜ- Gruppen (jur, EN, FR, Technik, ES etc.)- dort kannst du Dich auch direkt mit Kollegen austauschen, auch Insider- Tipps bekommen ggf. – aber nicht vergessen: dort bist Du direkte Konkurrenz!!.

Außerdem würde ich Dir DRINGENDST raten, wenn Du jahrzehntelang Deine BRÖTCHEN MIT ÜBERSETZUNMGEN VERDIENEN WILLST; unbedingt einen Aufenthalt von mindestens 6 Monaten, besser aber von 1-3 Jahren in GB oder den USA/ Canada mit einzuplanen! Es ist nun mal was ganz anderes, ob man eine Fremdsprache nur in der Schule und aus Büchern gelernt hat oder sie jahrelang gesprochen und gelebt, in ihr zu denken gelernt hat! Du bist dann viel sattelfesten im Formulieren!
Wege hierzu gibt es sicherlich genügende- Stipendien, etc.- vielleicht könnten da die Kollegen einige konkrete Tipps geben, oder Du bstartest noch eine neue Anfrage direkt zu diesem Thema?!

Und- viel Erfolg!

[Editat la 2011-09-16 12:49 GMT]


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Richard Schneider  Identity Verified
Germany
Local time: 05:04
Member (2007)
English to German
+ ...
Studentenmitgliedschaften in Berufsverbänden Sep 16, 2011

studentisches BDÜ-Mitglied ... von den Studenten-Preisen für Seminare profitiert.


Ja, die studentische Mitgliedschaft im BDÜ ist sehr preiswert. Es geht aber noch günstiger: Eine studentische Mitgliedschaft in der tekom (www.tekom.de) kostet überhaupt nichts. Man erhält kostenlos die tekom-Fachzeitschrift und kann auch an allen BDÜ-Seminaren zum BDÜ-Mitgliederpreis teilnehmen - allerdings wahrscheinlich nicht zum ermäßigten BDÜ-Studentenmitgliederpreis, der noch günstiger ist.

[Bearbeitet am 2011-09-16 09:40 GMT]


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Andrej  Identity Verified
Local time: 07:04
Member (2005)
German to Russian
+ ...
... Sep 16, 2011

michael1989 wrote:

Für ehrliche Antworten wäre ich sehr dankbar.


Ganz ehrlich: Seit mehreren Jahren weiß ich nicht, wo ich mit der Menge Arbeit hin soll. Unendlich viel Arbeit zu guten Preisen. Also keine Angst!


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LegalTrans D  Identity Verified
Turkey
Member (2003)
English to German
+ ...
wer tippt heute noch? Sep 16, 2011

Michael -

hör nicht auf die eingeschfleischten 10- und 2-Finger-Tipper. Tippen ist ein Anchronismus. Kauf Dir eine Lizenz von Dragon Naturally Speaking, ein ordentliches Mikro, investiere eine halbe Stunde in das Trainieren der Software und 1 Stunde in das Lesen der Anleitung. Nach spätestens 2 Wochen schaffst Du im mindestens 30 % mehr als jeder Tipper. Und kriegst auch keinen Krampf in den Händen.

Viel Glück!
Volkmar


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Elke Pielmeier
Local time: 05:04
English to German
Frage zum Nicht-Tippen Sep 16, 2011

@Volkmar,

das interessiert mich jetzt etwas näher:
Funktioniert das denn auch mit einer Übersetzungssoftware, wo der Text in
Übersetzungseinheiten / Übersetzungsabschnitte gegliedert ist und nicht wie in
einem Word-Dokument?

Danke schon mal vorab.

Elke


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LegalTrans D  Identity Verified
Turkey
Member (2003)
English to German
+ ...
Nicht-Tippen Sep 18, 2011

Dragon Naturally Speaking (DNS, ich habe noch V. 10) funktioniert mit SDLX, Trados Studio, vor allem aber mit MemoQ. Soviel ich weiß, funktioniert es auch mit Wordfast.

Bei SDLX ist das Diktat zwar ok, die Korrekturfunktion machen jedoch leichte Probleme. Kein Wunder, SDLX kommt in die Jahre, da wird nichts mehr verbessert.

Bei Trados Studio habe ich keine Probleme festgestellt, benutze TS aber selten.

MemoQ ist laut Auskunft der Herstellers Kilgray mit DNS vollständig kompatibel.

Du hast also die Wahl, Elke.


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Elke Pielmeier
Local time: 05:04
English to German
Dragon Naturally Speaking Sep 18, 2011

Danke für die ausführliche Antwort, das klingt interessant.

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Birthe Hansen  Identity Verified
Denmark
Local time: 05:04
Member (2011)
Danish to German
+ ...
Introvertiert - extrovertiert? Sep 19, 2011

Hallo Michael,

hier noch ein Aspekt, der mir wichtig erscheint: Ist ein Arbeitsalltag ohne Kollegen ok für dich? Wir Freelancer sitzen ja meist allein in unserem Stübchen und übersetzen vor uns hin. Wenn du sehr extrovertiert bist, fällt dir nach 2 Tagen bestimmt die Decke auf den Kopf.

Ein gutes soziales Netzwerk kann natürlich ein Ausgleich sein, aber trotzdem - es ist schon eine Überlegung wert, bevor man sich ins Abenteuer stürzt.

Viel Erfolg,
Birthe


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