Backup von Programmen
Thread poster: Tatjana Kirchhöfer

Tatjana Kirchhöfer  Identity Verified
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Apr 16, 2012

Hallo alle miteinander!

Frage mich schon seit längerem, wie ich meinen Computer bzw. die ganzen "kostbaren" Programme wie Studio und Konsorten absichern könnte.
Ich habe sehr viel in Software investiert (was sich auch sehr schnell ausgezahlt hat, aber das ist ein anderes Thema) und nun würde ich das alles gern absichern. Mit Dateien ist es einfach, regelmäßige Backups auf eine externe Festplatte z.B. sind leicht eingerichtet. Bei Software-Backups kenne ich mich zu wenig aus.
Geht das überhaupt, einfach ein Spiegelbild der Festplatte anfertigen und falls alles mal komplett abschmieren sollte, einfach das Abbild nehmen?
Wie macht ihr das?

Viele Grüße,
Tatjana


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Heinrich Pesch  Identity Verified
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Die Lizenz-Codes auf Papier ausdrucken Apr 16, 2012

Solange man die Lizenz hat, kann man die Installationsdateien neu abladen und die Programme neu installieren. Wenn was kaputt geht, gibt's meistens ja doch schon eine neue VErsion. Ich speichere nur meine Arbeitsdateien, TMs, E-Mail usw.
Es gibt Anwendungen, die den ganzen Computer als Image speichern, aber das finde ich nicht so praktisch. Ich lasse mich gern eines anderen belehren.


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Cetacea  Identity Verified
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Ja, das geht. Apr 16, 2012

Tatjana Kirchhöfer wrote:
Geht das überhaupt, einfach ein Spiegelbild der Festplatte anfertigen und falls alles mal komplett abschmieren sollte, einfach das Abbild nehmen?


Ich habe immer ein startfähiges Spiegelbild meiner Festplatte auf mindestens einer externen HD (auch wenn ich es natürlich nicht ganz so häufig aktualisiere wie die normalen Backups). Erstens weiss man nie, und zweitens hält nichts ewig. Praktische Tipps kann ich Dir aber leider nicht geben, weil ich mit Macs arbeite. Aber entsprechende Anwendungen wie z.B. Carbon Copy Cloner für Mac gibt es sicher auch für Windows.


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Rolf Keller
Germany
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Datensicherung mit Images Apr 16, 2012

Tatjana Kirchhöfer wrote:

Geht das überhaupt, einfach ein Spiegelbild der Festplatte anfertigen und falls alles mal komplett abschmieren sollte, einfach das Abbild nehmen?
Wie macht ihr das?


Klar geht das. Und es ist die einzige Möglichkeit, den PC wirklich 100%ig in den alten Zustand zurück zu versetzen.

Ich nehme dafür ein 1-Terabyte-NAS mit Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, das dampft meine 100 Gigabyte per Komprimierung auf gut 50 GB ein und sichert sie in circa 45 min. Der Preis liegt unter 100 EUR. Man kann statt eines NAS auch eine USB-Festplatte nehmen, die ist etwas billiger, aber aus meiner Sicht nicht die technisch optimale Lösung.

Die Partition mit meinen Übersetzungen (Wichtig: Da sind wirklich NUR Daten drauf) sichere ich häufiger, dann kann ich ein etwas älteres Image aller Partitionen aufspielen und anschließend eine neuere Version der Datenpartition drüberschreiben. Wie der Zufall so spielt, musste ich das vorgestern gerade machen, weil der Rechner nach einem Update nicht mehr gebootet hat - das Backup aufzuspielen, geht schneller als 5 Stunden nach der Ursache zu suchen.

Die käuflichen Backup-Programme behaupten, sie könnten auch im laufenden Betrieb von Windows ein Image erstellen. Davor warne ich: Ich kann mir 99 Möglichkeiten vorstellen, warum das manchmal nicht funktioniert, man weiß aber vorher nicht, wann "manchmal" ist. Zu diesen Programmen gehört immer als Alternative eine bootbare CD, mit der kann man auch über das Netzwerk auf einen anderen Rechner oder eben ein NAS sichern - das ist für mich die bevorzugte Methode.

Wichtig: Ausprobieren, ob die CD bei dem betreffenden Rechner überhaupt bootet und wie man das macht (Aufschreiben und den Zettel gut verwahren!)


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Rolf Keller
Germany
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Datensicherung mit Images Apr 16, 2012

Heinrich Pesch wrote:

Es gibt Anwendungen, die den ganzen Computer als Image speichern, aber das finde ich nicht so praktisch. Ich lasse mich gern eines anderen belehren.


Um alle meine Anwendungen (und Windows selbst!) einschließlich aller persönlichen Einstellungen per Hand wieder herzustellen, würde ich mehrere Tage brauchen. Und dabei würde ich ganz sicher mindestens eine wichtige Einstellung vergessen, weil ich mir natürlich nicht alles notiert haben, was ich in den letzten 3 Jahren gemacht habe. Ist halt ein PC. Und deswegen habe ich Image-Backups, zusätzlich zu Datei-Backups.

Hast du das, was du für den Fall eines Crash geplant hast, schon mal gemacht? Bei einem Rechner, der nicht mehr von Festplatte booten will, weil du irgendwas zerkonfiguriert hast?


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Jutta Deichselberger  Identity Verified
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Acronis True Image Apr 16, 2012

Ich spiegele regelmäßig meine kompletten Daten und mein komplettes System mit Acronis auf eine externe Festplatte. Als ich mir vor ca. 1 Jahr - trotz Antivirensoftware - einen nicht auszumerzenden Trojaner eingefangen habe, bin ich letztendlich einfach auf ein altes Systembackup zurückgegangen, und die Welt war wieder in Ordnung.

Das gleiche habe ich getan, als Trados Studio vor ein paar Monaten eine üble Fehlermeldung gebracht hat, für die ich echt keine Lösung gefunden habe und die jedes Arbeiten auf Studio unmöglich gemacht hat. Ich hatte Studio noch nicht so sehr lange auf dem Rechner und bin einfach auf ein Backup aus der Zeit vor Studio zurückgegangen und habe Studio + sämtliche Servicepacks neu installiert. Das erschien mir sicherer, als Studio zu deinstallieren und wieder neu zu installieren. Meist bleiben da doch noch irgendwelche Reste irgendwo in den Untiefen des Rechners, und wer weiß, ob nicht genau die für den Fehler verantwortlich sind.

Wenn ich ein Backup wieder aktiviere, kann ich wählen, ob ich das System- oder das Daten-Backup oder beide aktivieren möchte. Das ist praktisch, denn bislang habe ich immer nur alte Systembackups aktiviert und meine aktuellen Daten dabei behalten!


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Tatjana Kirchhöfer  Identity Verified
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TOPIC STARTER
danke Apr 16, 2012

Danke, das waren jetzt schon viele interessante Infos!
Ich habe mir übrigens auch vor kurzem Acronis True Image geholt, habe auch ein Backup der Dateien gemacht, aber das mit dem Spiegeln hat zunächst nicht geklappt (lag sicher an meiner Unkenntnis der Materie) und ich wollte mir erstmal Wissen zu diesem Thema aneignen..
Ist nicht einfach das alles!
Habe mich auch gefragt, ob es sowas wie Versicherungen für Datenverlust etc. gibt? (utopisch?)

So ein Beraterservice wäre auch ganz toll, wenn da einer kommt und ganz nach meinen prof.Bedürfnissen alles einstellt und sichert Oder auch so eine Art Seminar für Dummies.


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Jutta Deichselberger  Identity Verified
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Acronis Apr 16, 2012

Ich habe mir Acronis von einer kleinen Computerfirma installieren und konfigurieren lassen, weil ich mich garantiert zu doof angestellt oder irgendwas falsch gemacht hätte. Dann hat man mir auch noch kurz erklärt, wie die Backups funktionieren, und ich bin echt heilfroh, dass ich das Geld dafür investiert habe...

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Heinrich Pesch  Identity Verified
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Lieber frisch installieren Apr 17, 2012

Ich habe noch nie einen Rechner-Ausfall erlebt. Bei Windows lohnt es sich, alles neu zu installieren, von Windows angefangen. Das mache ich alle 1-2 Jahre, aber nach spätestens drei Jahren steige ich auf den neuesten Rechner um.
Bei der Neu-Installierung hat man den Vorteil, dass nur die neuesten Versionen zum Zuge kommen und automatisch all das uninstalliert bleibt, was man mal ausprobiert hat aber nie praktisch braucht.

Der Zeitbedarf ist gering, nach Installierung von Windows, Office, Trados etc. bin ich schon einsatzfähig und kann den Rest installieren, wenn er und falls er gebraucht wird. Auch bei einen Image-Backup muss man ja die Updates neu durchführen.


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Rolf Keller
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Alles neu drüberbügeln statt Image-Backup? Apr 17, 2012

Heinrich Pesch wrote:

Ich habe noch nie einen Rechner-Ausfall erlebt.


Die Frage ist nicht, ob du einen Ausfall haben wirst, sondern nur, wann er kommen wird.

nach spätestens drei Jahren steige ich auf den neuesten Rechner um.


Warum? Kaufst du immer zu schmalbrüstige Rechner? Oder redest du von einem Laptop?

Bei der Neu-Installierung hat man den Vorteil, dass nur die neuesten Versionen zum Zuge kommen


Neueste Versionen? Das kann ja nur Freeware betreffen ... oder kaufst du »grundlos« alle 1 bis 2 Jahre (deine Angabe zur Neu-Installation) neu? Und diese Freeware musst du erstmal im Netz zusammensuchen und ggf. ihre neuen Eigenschaften/Fehler kennenlernen.

Der Zeitbedarf ist gering, nach Installierung von Windows, Office, Trados etc. bin ich schon einsatzfähig.


Dann ist es wahrscheinlich so, wie ich vermutet habe: Du hast einen PC, aber keinen *P*C und nutzt alles in der Default-Einstellung. Und die ist nun mal zumindest bei Microsoft grundsätzlich auf DAUs zugeschnitten. Damit kann man arbeiten, klar, aber nicht besonders gut oder nervenschonend.

Vielleicht hängt damit auch zusammen, dass du viele Programme nur zum Ausprobieren installierst und mit denen die ergonomischen Mängel zu umgehen suchst?

(Bei mir dauert allein schon die Windows-Installation viel zu lange. Ich deaktiviere Dienste und Funktionen, die ich niemals brauchen kann, die aber Sicherheitsrisiken beinhalten, unter ungünstigen Umständen Probleme verursachen oder die Leistung beeinträchtigen können. Ich installiere Makros, Skripts etc. Ich konfiguriere die Vernetzung mit den beiden anderen PCs, einschließlich Drucker-, Fax-, E-Mail- und Web-Nutzung. Alles das habe ich aber nicht 100%ig im Kopf und muss mich da erst wieder reinfinden. Und nach diesen und anderen Arbeiten habe ich erst Windows, weiter noch nichts.)

Auch bei einen Image-Backup muss man ja die Updates neu durchführen.


Das betrifft aber nur die neuesten Updates. Wie viele kommen denn da in den, sagen wir mal, durchschnittlich zwei Wochen zusammen, den das letzte Image bei monatlicher Erneuerung zurückliegt? Und wie viele davon benötigen allerhöchstens ein paar Knopfdrücke, aber keinerlei Nachdenken über irgendeine Konfigurationseinstellung?


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