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Agrees/Disagrees bei Fragen mit eigener Antwort?
Thread poster: Klaus Herrmann

Klaus Herrmann  Identity Verified
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Aug 7, 2004

Ich lese immer wieder mal (zumeist relativ erzünte) Kommentare, man möge sich der Wertung enthalten, wenn man bei einer KudoZ-Frage selbst eine Antwort gegeben hat. Gibt es eine entsprechende Regel und, wenn nein, sollte eine solche eingeführt werden?

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Geneviève von Levetzow  Identity Verified
Local time: 11:20
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Erzünte Kommentare;) Aug 7, 2004

Klaus, ich habe den umgekehrten Fall erlebt, nach einem Disagree wurde ich gefragt, ob ich nicht einen besseren Vorschlag hätte.

So... oder so... empfindliche Seelen können Disagrees sehr schlecht ertragen und nehmen es persönlich. Ich brauche mir nur meine letzte Frage anzuschauen.

Ich plädiere eher dafür, solche Gemüter zu beruhigen - meinetwegen von der Moderator-Seite aus.

Geneviève:)


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Jerzy Czopik  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
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Ich wüsste nichts von einer solchen Regel Aug 7, 2004

Und einen Grund für eine solche sehe ich ebensowenig.

Beantwortet jemand eine Frage aus seinem Fachgebiet mit einer ausreichenden Sicherheit (das gibt es recht oft bei speziellen Fragen, denn der Fragesteller sucht eben nicht nach Wörterbuchwissen), bei der dann auch eine weitere Antwort auftaucht, die eben nur die besagte Wöterbuchweisheit zitiert (oder auch aus anderen Gründen dem ersten Antwortenden unangebracht zu sein erscheint), dann finde ich es mehr als legitim, sein Disagree mit entsprechend sachlichem Kommentar zu platzieren. Dem Antwortenden zu 2. (och wie schön formuliert, wie bei der Staatsanwaltschaft...) bleibt ja immer noch die Möglichkeit, seine Antwort als "Die Richtige" zu begünden. Fühlt sich jemand durch ein Disagreeauf den Schlips getreten, hat er (sie) m.E. nicht viel bei KudoZ zu suchen...
Schließlich geht es bei KudoZ darum, dem Fragesteller zu helfen. Würden wir die Kommentaroptionen bei eigener Antwort auf die betreffende Frage außer Kraft setzen, wäre es keine Bereicherung des Systems.

Bei "disagree" ist doch nur folgendes gesagt: "Ich, derjenige, der dir das "disagree" verpasst", bin der Meinung, dass deine Antwort falsch ist". Das ist subjektiv. Aber der Antwortende ist ebenfalls nur subjektiv der Meinung, seine Antwort sei richtig. Objektiv gesehen, ist im Prinzip alles subjektiv...

Das Obige ist ebenfalls subjektiv und repräseniert eben nur meine Meinung. Disagrees sind wilkommen - vielleicht lasse ich mich sogar noch umstimmen

Gruß
Jerzy

[Edited at 2004-08-07 15:57]


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Andy Lemminger  Identity Verified
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Local time: 03:20
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Ja, die Regel sollte es geben Aug 7, 2004

Wahrscheinlich gibt es die Regel noch nicht, sonst wäre es technisch einfach, dieses Problem zu unterbinden.
Manche Kollegen geben eine Antwort und fangen dann systematisch an, bei allen anderen Antworten "neutral"- oder "disagree"-Wertungen abzugeben.
Falls der Fragende dann keine Wertung abgibt, liegt man zumindest im automatischen Grading schon etwas weiter vorne.
Keine Frage, wie kindisch das ist.
Doch egal, ob man es systematisch macht oder nicht: Ich bin der Meinung, dass es für die Beantwortung niemals hilfreich ist. Sobald man eine Antwort gibt, ist davon auszugehen, dass man sie für richtig hält. Falls man sie später als die bisherigen Antworten abgegeben hat, ist auch davon auszugehen, dass man die bisherigen Antworten für falsch hält. Kurzum: Man kann sich die Beurteilung der anderen Antworten sparen, denn die Gründe für die eigene Meinung kann man immer im Antworttext unterbringen.
Die Idee des Peer-Grading ist doch gerade, dass unbeteiligte Dritte ihre Meinung darüber abgeben, welche Antwort korrekt ist und nicht der Antwortende selbst, der gar nicht unvoreingenommen vergleichen kann. Und erst recht macht es keinen Sinn, dass beim automatischen Grading am Ende eine Antwort nur deswegen vorne ist, weil ein Antwortender andere Antworten für falsch hielt. Klar, die anderen Teilnehmer können sich ja revanchieren, falls sie anderer Meinung sind, und dadurch wieder das Gleichgewicht herstellen, aber das ist doch wirklich unnötig, oder? Ich fasse mir immer an den Kopf, wenn ich Fragen mit lauter gegenseitigen Disagrees sehe.
Sehr viele halten sich automatisch daran, keine Bewertungen abzugeben, falls man selbst beteiligt ist, und ich finde das positiv. Falls es jedoch vom System her gar nicht möglich wäre, würde ich das noch mehr begrüßen.


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Andy Lemminger  Identity Verified
Canada
Local time: 03:20
Member (2002)
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Hilfe für den Fragesteller Aug 7, 2004

Jerzy Czopik wrote:
Schließlich geht es bei KudoZ darum, dem Fragesteller zu helfen.

Genau. Und welche Hilfe ist es, wenn ein Antwortender der ihm subjektiv richtig erscheinenden Antwort mit Disagrees oder Neutrals auf die Sprünge hilft?
Warum soll er seine Argumente nicht in seiner Antwort aufzählen und anderen die Entscheidung über die Richtigkeit überlassen.
Ich finde, es klingt immer so egozentrisch, wenn man der Ansicht ist, dass nur man selbst in der Lage ist, die Korrektheit zu bewerten, also auch unbedingt selbst in die Bewertung eingreifen muss.

Bei \"disagree\" ist doch nur folgendes gesagt: \"Ich, derjenige, der dir das \"disagree\" verpasst\", bin der Meinung, dass deine Antwort falsch ist\". Das ist subjektiv.

Genau deiner Meinung und genau deshalb halte ich es aber für falsch, selbst zu bewerten. Warum die Subjektivität auch nocht potenzieren. Es ist doch meistens viel objektiver, wenn ein Dritter die Bewertung übernimmt.


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Ruxi
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Kann man im gleichen Spiel spielen und Schiedsrichter sein? Aug 7, 2004

So würde die Sache aussehen.
Ich wollte gerade dem Jerzy diese Sache erklären als eine sehr gute Antwort kam, genau mit meine Gedanken.
So ist es auch mir passiert und es passiert oft.
Es geht immer und immer um diese Punkte.
Spielen und gleichzeitig Schiedsrichter sein ist verboten und auch gewöhnlich unmöglich.
Warum sollte auch hier dieses Regel nicht geben?
Diejenige die die Antworten bewerten müßen sind die "askers".Ob sie dann die richtige Antwort wählen ist es nur eine Sache ihres Wissens und Könnens.
Ja, leider müßte man mehrere Änderungen machen auf diese Seite damit es richtig und gerecht funktioniert, aber es ist scheinbar unerwünscht.
Es ist auch schwer, weil es so viele Verschiedene Meinungen gibt für jedes Problem und man kann auch keine Mehrheit finden, da wenige antworten und sich damit beschäftigen.
Möglich würde es sein alles friedlich zu lösen.
Viele beschwerden sich über KudoZ,über den jobsystem u.a.Da ist eine Regel zu viel, dort eine zu wenig.Wer soll es denn bewerten und korrigieren?

Schönes Wochenende,
Ruxi


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Siegfried Armbruster  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
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Agrees sind sicherlich sinnnvoll, warum sollen disagrees nicht sinnvoll sein? Aug 7, 2004

Ich beurteile regelmäßig Antworten anderer ProZZies mit "agree".
a. wenn ich die andere Antwort besser finde, oder gemerkt habe dass ich auf dem Holzweg bin.
b. wenn jemand schneller war als ich und die gleiche Antwort gegeben hat.

Ich bewerte selten andere Antworten mit "disagree" ausser sie sind in meinen Augen wirklich falsch - in dem Fall versuche ich eine kurze Begründung zu geben.

Ich finde agrees/disagrees nur hilfreich, egal von wem sie kommen (natürlich nicht ganz egal). Also lasst diese Feature mal schön so wie es ist. Es geht darum die richtige Antwort zu erarbeiten, und sonst nichts.


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Jerzy Czopik  Identity Verified
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Im Prinzip ist Schiedsrichter ungleich Spieler Aug 7, 2004

und das Bewerten fremder Antworten auf die von einem selbst beantwotete Frage auch subjektiv.
Dagegen ist nichts einzuwenden, so gesehen habt Ihr recht.
Dennoch meine ich, dass es Fälle gibt, wo ein Kommentar unter der anderen Antwort besser ist, als die Ergänzugen der eigenen, selbst wenn die eigene Antwort ja schon gut begründet ist. Persönlich mache ich das auch hin und wieder, und verteile "agrees" oder "neutrals" oder auch "disagrees" in solchen Fällen. Klaus müsste es sogar vor kurzem gemerkt haben. Obwohl ich meine Antwort begründet habe und für richtig hielt, fand ich nachträglich seine besser - also habe ich seiner Antwort zugestimmt. War ich dann gleich Spieler und Schiedsrichter?
Wir sollten es bitte differenzierter sehen.
Automatisierte Regeln nur darum einzufügen, weil es einige wenige gibt, die es vielleicht mit der "agree-/disagree-erei" etwas übertreiben?
Wenn ich der Meinung bin, irgendeine Antwort ist Unsinn, und kann das begründen, dann tu ich es. Warum bitte nicht?
Wenn jemand meint, dass ich Quatsch geschrieben habe, dann soll er sein disagree drunter packen. Dazu sind diese Optionen da.
Sollten wir dafür eine Regel einführen, dann würde ich auch gleich gerne eine Maßregel für all diejenigen sehen, die meistens duch eigene Schlampigkeit Fragen XX-ZZ stellen, obwohl sie genau umgekehrt ausgerichtet sind. Dann würde ich noch alle von KudoZ aussperren, die als Kontext einen Punkt oder ähnliches (z.B. "mehr Kontext habe ich nicht" oder "ein Punkt aus einer Aufzählung") angeben. Würde ich noch länger nachdenken, erfände ich womöglich noch weitere (unsinnige) Regeln. Dann lasse ich es doch lieber gleich.

Liebe Leutchen, draußen ist es schön, die Sonne scheint - warum nicht leben und leben lassen? Mensch, ärgere dich nicht. Lassen wir doch die Reguliererei dem Bundestag - da sehen wir täglich, was dabei herauskommt

Schönes WE
Jerzy


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MOS_Trans  Identity Verified
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Local time: 11:20
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manches ist schon sonderbar ... Aug 7, 2004

Als Neuling habe ich mich einige Male gewundert. Es geht doch um Hilfestellung, d.h. sachliche Hinweise. Das Ziel sollte sein, dem Frager eine korrekte Antwort zu geben. "Agrees" sind zur Bestätigung genauso wichtig wie "desagrees". Daß da manchmal sehr subjektive, wütende Rückantworten kommen, ist mir unverständlich. Genauso sonderbar finde ich die Fähigkeit mancher Frager, mit präziser Zielsicherheit genau die falsche Antwort zu wählen. Und noch was, warum muß ich mich bedanken, wenn meine Antwort ein "agree" bekommt? Es geht doch nicht darum, mir eine Freude zu machen, dem Frager soll angezeigt werden, daß man die besagte Antwort für richtig hält (was ihn nicht unbedingt davon abhalten wird, eine andere ... usw).
Daß der Frager sich für erhaltene Antworten bedankt, ist ok.
Ich denke, diese Dinge werden wohl immer etwas schräg bleiben, man sollte es nicht zu ernst nehmen, ist ja auch ganz lustig.
(PS : privat habe ich mich bez. Rechtschreibung immer der FAZ angeschlossen, war scheinbar eine gute Entscheidung)


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Klaus Herrmann  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
Member (2002)
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TOPIC STARTER
Ein eigener Vorschlag macht Kommentare nicht überflüssig. Aug 7, 2004

Andy Lemminger wrote:
Wahrscheinlich gibt es die Regel noch nicht, sonst wäre es technisch einfach, dieses Problem zu unterbinden.
Manche Kollegen geben eine Antwort und fangen dann systematisch an, bei allen anderen Antworten \"neutral\"- oder \"disagree\"-Wertungen abzugeben.
h bin der Meinung, dass es für die Beantwortung niemals hilfreich ist. [/quote]

Das war ursprünglich auch mal mein Standpunkt - mit einem eigenen Vorschlag lege ich ja nahe, dass aus meiner Sicht die anderen Vorschläge (bestenfalls) das Hellgelbe vom Ei sind, während ich dann den dotterfarbenen Beitrag liefere. Allerdings entsteht dann ein Problem, wenn mein Vorschlag auch nicht das Gelbe vom Ei ist und ein anderer Vorschlag (faktisch oder auch nur subjektiv) falsch ist. In dem Fall finde ich ein Disagree sinnvoll, um dem Fragesteller darauf hinzuweisen, dass er zwar nicht unbedingt meinen Vorschlag wählen braucht, ich den anderen Vorschlag aber für absolut unzutreffend halte. Ich denke schon, dass das helfen kann.

Andy Lemminger wrote:
Ich fasse mir immer an den Kopf, wenn ich Fragen mit lauter gegenseitigen Disagrees sehe.


Letztlich ist die Farbe des Kommentars doch egal, und oft genug bringt eine Diskussion doch erst die optimale Lösung (Wörterbuchfragen mal ausgeschlossen). Es macht mir immer wieder Spaß, wenn ich sehe, dass mehrere Leute bei kniffligen Begriffen zusammenarbeiten und *die* Übersetzung finden. Leider gibt es bei Disagrees mehr Animositäten als bei Agrees, aber das Prinzip bleibt doch. Umgekehrt gibt es doch selten Aufregung, wenn man andere Vorschläge als den eigenen positiv bewertet. Wie Jerzy schon erwähnt hat, geht es mir auch öfter so, dass ich mir denke, \"das ist auch eine nette Lösung. Das drücke ich dann ja auch in einem Agree aus. Da muss es doch umgekehrt auch möglich sein, auf Fehler hinzuweisen? Da einfach einen Kommentar unter die eigene Antwort zu setzen, ist letztlich kein Unterschied zu einem Agree/Disagree, und es kann ebenso falsch verstanden werden (z. B. als herablassend).


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Stefan Keller  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
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*Begründete* disagrees find ich zulässig, Aug 7, 2004

auch wenn ich selbst eine Antwort gepostet habe.

Ich stimme Jerzy voll zu. Es geht doch darum, dem Fragesteller zu helfen. Und dazu gehört auch, dass ich Antworten, die ich für falsch halte (also wirklich *falsch*, nicht nur *unschön*), auch dementsprechend kommentiere, völlig unabhängig davon, ob ich bereits eine andere Antwort gegeben habe oder einen besseren Vorschlag habe. Man kann durchaus wissen, dass etwas nicht stimmen kann, ohne selbst eine korrekte Antwort zu haben, oder?

Was zum Beispiel definitiv in den Regeln steht, ist "If you answer KudoZ questions, be prepared for colleagues to comment both positively and negatively on your terminology. ***Do not take it personally***."

Wer mit disagrees nicht leben kann, der sollte besser keine Antworten posten, oder?
In der Sprachrichtung En>De beobachte ich regelmäßig, dass manche Leute (sehr wenige, aber dafür regelmäßig) echten Schwachsinn als Antworten posten. Das sei ja sogar noch verziehen, weil dies meist keine Muttersprachler sind. Aber wehe, sie bekommen ein disagree... Da sind sie dann beleidigt und fühlen sich diskriminiert oder was weiß ich alles. Das find ich dann einfach nicht in Ordnung. Und ich wüsste nicht, warum ich bei Antworten dieser Art kein "disagree" vergeben sollte (wie gesagt, mit Begründung), nur weil ich selbst vielleicht einen Vorschlag gemacht habe.
Und wer nur Antworten gibt, um Punkte zu erhalten, der hat meines Erachtens sowieso nicht begriffen, worum es hier geht.

In diesem Sinne
Schönes Wochenende
Stefan


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
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Warum Aug 8, 2004

sollte ich andere Vorschläge nicht kommentieren, bloß weil ich selbst einen Vorschlag unterbreitet habe? Warum sollten wir noch mehr Regeln einführen?

Ändern könnte man vielleicht das Punktsystem.
Nicht selten beobachte ich, dass für simpelste Vorschläge 4 Punkte vergeben werden, für aufwendig recherchierte 2 oder 3. Weg damit! Einheitlich 1 Punkt als Maximum! Jeder Antwortgeber kann dann entscheiden, wieviel Zeit er investieren kann oder will.

Zum Thema agree/neutral/disagree möchte ich kurz bemerken: Egal welche Option ich wähle, es ist und bleibt *eine* Meinung. Manchmal ist der Kontext eindeutig, manchmal gibt's wenig oder gar keinen, oft sind verschiedene Lösungen möglich. Selbst im "schlimmsten" Falle eines "disagree" (=nicht einverstanden) geht die Welt doch nicht unter. Ich persönlich achte aber sehr wohl auf die "Qualität" eines Kommentars.

Aniello

...alte Rechtschreibung:-))



Klaus Herrmann wrote:

Ich lese immer wieder mal (zumeist relativ erzünte) Kommentare, man möge sich der Wertung enthalten, wenn man bei einer KudoZ-Frage selbst eine Antwort gegeben hat. Gibt es eine entsprechende Regel und, wenn nein, sollte eine solche eingeführt werden?


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Siegfried Armbruster  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
Member (2004)
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+ ...
Alte Rechtschreibung???? - Disagree Aug 8, 2004

[quote]Aniello Scognamiglio wrote:

Ändern könnte man vielleicht das Punktsystem.
Nicht selten beobachte ich, dass für simpelste Vorschläge 4 Punkte vergeben werden, für aufwendig recherchierte 2 oder 3.
...alte Rechtschreibung:-))

Hallo Aniello,
Disagree - nach der alten Rechtschreibung hat man "daß" mit einem wunderschönen "ß" geschrieben. - O tempora! O mores!

Schönen tach noch

Siegfried Armbruster


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Ruxi
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So lange es um Punkte geht... Aug 8, 2004

...kann man Spieler und Schiedsrichter nicht gleichzeitig sein. Es ist doch unfair!
Es geht immer noch um Punkte die ein Profil schmücken und für einen Job wirken. Bitte vergisst dass nicht!
Wenn man selbst antwortet un gleichzeitig "disagrees" gibt, dann kommt man automatisch höher in der Hierarchie. Und es ist auch sehr subjektiv seine eigene Antwort zu bewerten und sagen meins ist richtig und die andere sind falsch. Es tut mir leid aber so wird es oft gemacht.
Und was passiert wenn eine Antwort dann von jemand mit "agree" bewertet ist und du als Mitspieler sie als schlimmer siehst als deine eigene? Wem hilft diese Verwirrung und wo liegt die Wahrheit.
Wir sind doch alle Menschen und es geht hier auch um unseren eigenen Stolz.Wer würde behaupten, oder annehmen seine eigene Antwort ist falsch?
Es geht hier um Objektivität und fairplay. Darum wurden Schiedsrichter erfunden und darum sind sie benützt und dürfen nicht mitspielen. Weil nur jemand ausserhalb des "Spieles" objektiv bewerten kann was richtig ist und was nicht.
Letztendlich kann nur derjenige bewerten der den Text for sich hat und weißt (hoffentlich) was besser passt.
Ich selbst habe seit lange KudoZ verlassen genau weil es mir zu unfair und ungerecht war und viel für...Punkte.
Was ihr meint mit "nur helfen" ist nur theoretisch leider. Es gibt eine starke Konkurenz zwischen Übersetzer und Kudoz mit seine Punkte hilft dazu.


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Jerzy Czopik  Identity Verified
Germany
Local time: 11:20
Member (2003)
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Spieler = Antwortende, Schiedsrichter = Fragesteller Aug 8, 2004

Ruxi wrote:

...kann man Spieler und Schiedsrichter nicht gleichzeitig sein. Es ist doch unfair!


Wieso, der Schiedsrichter wählt die Antwort, die er für richtig hält. Die Spieler spielen sich den Ball gegenseitig zu, der Schiedsrichter beobachtet und zieht seine Schlüsse. Damit ist Dein Beipiel hinfällig.


Es geht immer noch um Punkte die ein Profil schmücken und für einen Job wirken. Bitte vergisst dass nicht!


Falsch, es geht darum, dem Fragesteller zu helfen. Punkte sind nicht Ziel von KudoZ. Wer nur wegen der Punkte antwortet, hat noch viel dazu zu lernen. Hatten wir schon.


Wenn man selbst antwortet un gleichzeitig "disagrees" gibt, dann kommt man automatisch höher in der Hierarchie.


Welcher Hierarchie? Ich empfinde ProZ nicht als einen Ort mit Hierarchien. Nach welchem Prinzip sollten die dann gelten? KudoZ? dann wäre Henry, der Gründer dieser Platform und Ideengeber für das ganze Unterfangen, ziemlich weit unten. ProZ ist bei weitem nicht gleich KudoZ. Das wäre eine peinliche Einschränkung. ProZ ist eine Gemeinschaft, die ihresgleichen sucht. Das darf man nicht vergessen, nicht die Punkte.


Und es ist auch sehr subjektiv seine eigene Antwort zu bewerten und sagen meins ist richtig und die andere sind falsch. Es tut mir leid aber so wird es oft gemacht.


Inwiefern wird es gemacht? Und bitte wie oft? Ich bin recht aktiv in KudoZ und merke davon nicht allzuviel. Lebe ich etwa auf einem anderen Planeten? Jedoch ist auch dies subjektiv, also möge ich es tatsächlich anders sehen.


Und was passiert wenn eine Antwort dann von jemand mit "agree" bewertet ist und du als Mitspieler sie als schlimmer siehst als deine eigene? Wem hilft diese Verwirrung und wo liegt die Wahrheit.


Die Wahrheit liegt leider sehr oft irgednwo im Verborgenen. Bei einer Frage nach "wie viel ist 2 mal 2" kann man die Wahrheit schnell finden. Nur solche Fragen sind selten. Und bei komplizierten Fragen liegt oft die Wahrheit in der Mitte. Es wurde schon erwähnt - oft entsteht die richtige Antwort erst nach einer Diskussion, die auf mehreren Antworten von verschiedenen ProZ basiert.


Wir sind doch alle Menschen und es geht hier auch um unseren eigenen Stolz. Wer würde behaupten, oder annehmen seine eigene Antwort ist falsch?


Natürlich behaupte ich nicht, meine Antwort sei falsch, als ich sie gebe. Kommt aber danach eine Antwort, die offensichtlich besser ist, oder stellt sich heraus, dass ich auf dem Holzwege bin, dann gebe ich das gerne zu - durch agrees bei anderen Antwortenden. Liege ich gänzlich falsch, bin ich auch bereit, meine Antwort "verschwinden" zu lassen (dh. sie für die anderen unsichtbar zu machen). Das ist kein Thema - ich nehme auch gerne disagrees hin, denn dadurch lerne ich doch auch etwas dazu.


Es geht hier um Objektivität und fairplay. Darum wurden Schiedsrichter erfunden und darum sind sie benützt und dürfen nicht mitspielen. Weil nur jemand ausserhalb des "Spieles" objektiv bewerten kann was richtig ist und was nicht.
Letztendlich kann nur derjenige bewerten der den Text for sich hat und weißt (hoffentlich) was besser passt.
Ich selbst habe seit lange KudoZ verlassen genau weil es mir zu unfair und ungerecht war und viel für...Punkte.
Was ihr meint mit "nur helfen" ist nur theoretisch leider. Es gibt eine starke Konkurenz zwischen Übersetzer und Kudoz mit seine Punkte hilft dazu.


Mit Objektivität und Fairplay hast Du recht. Das mit dem Bewerten der Antworten durch die Fragesteller ist wieder ein Thema für sich, jedoch ist es schon prinzipiell richtig, dass derjenige, der die Frage stellt, sie auch bewertet. Dass das auch manchmal in die Hose geht zeigt nur, dass wir alle Menschen sind, die Fehler machen. Neulich dürfte ich bei einer Eheschließung dolmetschen. Die zuständige Standesbeamtin wollte den noch Verlobten etwas mit auf den Weg geben und sprach unter anderem davon, dass "das Recht Fehler zu machen und sie verziehen zu bekommen" ein wichtiger Grundstein für die Ehe sei. Nun, ich finde, diese Weisheit kann man ruhig auf unser gesamtes Leben ausdehnen.
Konkurrenz zwischen den Übersetzern ist in der Tat groß, dabei spielen aber andere Faktoren (wie z.B. der Preis - leider), die eine wesentlich größere Rolle spielen, als KudoZ. Hand aufs Herz, wie viele Deiner Kunden wissen etwas von KudoZ?

Einen weiterhin scönen Sonntag
Schönen Gruß
Jerzy

PS
Das ganze bitte natürlich unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung und IMHO usw. zu betrachten

[Edited at 2004-08-08 11:00]


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