Weiterbildung zum Gerichtsdolmetschen
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xxxJosephine P
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Jun 4, 2013

Liebe ProZ Mitglieder,

wie wird man Gerichtsdolmetscher?

So weit ich weiß kann man an der Uni Hamburg und an der Uni Magdeburg-Stendal einen Master in Gerichtsdolmetschen machen. Sind das die einzigen Institutionen deutschlandweit, die es anbieten? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.

Oder braucht man nicht zwingend eine Weiterbildung zum Gerichtsdolmetschen um sich vereidigen zu lassen und diesen Beruf praktizieren zu können?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

Josephine


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Sebastian Witte  Identity Verified
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Zertifikat "Dolmetschen und Übersetzen für Gerichte und Behörden" (HS Magdeburg) Jun 4, 2013

Also praktisch an der FH, nicht an der Uni.

Präsenzveranstaltungen Freitag nachmittags/abends und Samstags.

Mit 2400 € nicht ganz billig.

"Das Abschlusszertifikat ermöglicht die Beeidigung durch das Kultusministerium Sachsen-Anhalt, welche deutschlandweit gültig ist.

Die beeidigten Dolmetscher und Übersetzer werden alle in der bundesweiten Datenbank http://www.gerichtsdolmetscherverzeichnis.de/ aufgelistet.

Zulassungsvoraussetzungen

einwandfreie Deutschkenntnisse
eine Hochschulzugangsberechtigung [Abi, evtl. reicht auch nur Fachabi, da keine Uni?]
eine mindestens zweijährige berufspraktische Tätigkeit als Dolmetscher oder Übersetzer."

https://www.hs-magdeburg.de/weiterbildung/angebote/zertifikat/dolmetschen-und-uebersetzen

[Edited at 2013-06-04 21:59 GMT]

[Edited at 2013-06-04 22:00 GMT]


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xxxxxLecraxx
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Master in Gerichtsdolmetschen Jun 5, 2013

Hallo Josephine P

Josephine P wrote:
So weit ich weiß kann man an der Uni Hamburg und an der Uni Magdeburg-Stendal einen Master in Gerichtsdolmetschen machen.


Darf man fragen, wie du darauf kommst? Soweit ich weiß, kann man an den betreffenden Hochschulen nur einen Master in Gebärdendolmetschen machen.

Ich bezweifle, dass es einen kompletten Masterabschluss für das Dolmetschen an Gerichten gibt. Das wäre ja auch mehr ein Zubrot, sinnvoll wäre ein Masterabschluss im in Dometschen/Übersetzen mit Schwerpunkt Recht, wenn dich das Gebiet interessiert.

Oder braucht man nicht zwingend eine Weiterbildung zum Gerichtsdolmetschen um sich vereidigen zu lassen und diesen Beruf praktizieren zu können?


Das kommt aufs Bundesland an, einige wollen einen Nachweis über entsprechende Kenntnisse in Form einer einschlägigen Ausbildung bzw. eines Zertifikats, wie Sebastian es genannt hat. Voraussetzung ist aber ein Übersetzer-/Dolmetscherabschluss (Uni, FH, staatlich).


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reinhard-kiel
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Es gilt Landesrecht Jun 5, 2013

Die Voraussetzungen für die allgemeine Vereidigung sind in Landesgesetzen geregelt (außer in Bremen). Man muss sich also das jeweilige Landesgesetz ansehen, was man braucht, dann gucken was man hat und dann die Möglichkeiten überprüfen, die es gibt, das Nicht-Vorhandene nachzuholen.

In meiner Broschüre zum Thema zähle ich auch die Möglichkeiten in Hessen und Nordrhein-Westfalen auf.

http://www.brd-dritte-welt.de/html/details.php?id=86

Die Voraussetzungen sind in allen Bundesländern ähnlich, aber nicht identisch. Man sollte zu den verschiedenen Kursen am "eigenen" Gericht, das die Voraussetzungen überprüft, fragen, welche Kurse oder Fortbildungen anerkannt werden. Manchmal gibt es auch Angebote für bestimmte Sprachen, die zur Wahl stehen.

[Bearbeitet am 2013-06-05 12:49 GMT]


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xxxJosephine P
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TOPIC STARTER
Danke für eure Antworten! Jun 5, 2013

Es ist ziemlich schwierig umfassende Informationen dazu zu finden, weil es eben nicht einheitlich geregelt ist. Aber es ist wohl die beste Idee, sich einfach an das Landgericht seines Bundeslandes zu wenden.

Ich finde es nur seltsam, dass das Angebot für Weiterbildungen zum Gerichtsdolmetscher so dünn ist. Vor allem weil es ein wahnsinnig anspruchsvoller Job ist. Also ich könnte mir nicht vorstellen direkt nach dem MAKD als Gerichtsdolmetscherin zu arbeiten. Ich habe gelesen, dass leider viel zu oft ungeeigente Dolmetscher vereidigt werden. Aber dann sollte man das Angebot zur Weiterbildung doch etwas erweitern, oder nicht?


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Schtroumpf
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Theorie und Praxis Jun 6, 2013

Meinen Kollegen oben stimme ich schon mal zu. Und klar, Josephine, wenn man den Bedarf hat, sollte man doch sinnvollerweise Leute schulen. So weit die Theorie.

Hier in Frankreich ist die praktische Lage vielleicht nicht 100% gleich, aber prinzipiell schon mal ein wichtiger Faktor: Die Bedarfsdeckung ist v.a. in Sprachen schwierig, die keine Hauptsprachen wie Englisch, Spanisch, Chinesisch, Arabisch etc. sind, wo Dolmetscher ausgebildet werden und auch außerhalb von Justiz und Sozialbehörden Arbeit haben. Daher verlagert sich die Vereidigung auf Leute, die Muttersprachler sind, aber weder Dolmetscher noch Übersetzer. Und dazu kann man nicht mal eben einen Crashkurs veranstalten...

Ein zweiter Faktor, der für's Dolmetschen relevanter ist als für das Übersetzen: Finde mal einen guten Dolmetscher für eine Festnahme von Afghanen morgens um sechs in Lüchow-Dannenberg. Irgendwo ist die schönste Theorie am Ende...


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Rolf Keller
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Welt und Wirklichkeit Jun 7, 2013

Josephine P wrote:

Es ist ziemlich schwierig umfassende Informationen dazu zu finden, weil es eben nicht einheitlich geregelt ist.


Wenn ich Gerichtsdolmetscher werden wollte und schon Dolmetscher wäre, dann würde ich mich ein Wochenende lang im Internet umsehen, am Montagvormittag dann noch ein paar Telefonate führen, und dann wüsste ich alles über die Bedingungen.

Ich finde es nur seltsam, dass das Angebot für Weiterbildungen zum Gerichtsdolmetscher so dünn ist. Vor allem weil es ein wahnsinnig anspruchsvoller Job ist.


Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und: "Wahnsinnig anspruchsvoll" halte ich für maßlos übertrieben.

Also ich könnte mir nicht vorstellen direkt nach dem MAKD als Gerichtsdolmetscherin zu arbeiten.


In der überwiegenden Zahl der mündlichen Verhandlungen übersetzt der Dolmetscher ja nur Dialoge mit Zeugen oder Angeklagten – und die sprechen dann "nur" Alltagssprache, kein Juristenchinesisch. Problem dabei können Dialekte und die Ausdrucksweise von Angehörigen bildungsferner Schichten sein – wenn beides zusammenkommt, wird es schwierig. Die Alltagssprache eines "Slum"-Bewohners lernst du aber nicht bei einer Weiterbildung.

Die meisten Gerichtsverhandlungen sind öffentlich. Geh einfach mal hin, setzt dich in die letzte Reihe und hör zu. Dann weißt du, was da gespielt wird und ob bzw. wie anspruchsvoll das ist.

Ich habe gelesen, dass leider viel zu oft ungeeigente Dolmetscher vereidigt werden. Aber dann sollte man das Angebot zur Weiterbildung doch etwas erweitern, oder nicht?


Wer ist "man"? Der Staat? Der betreibt auch keine Weiterbildungsinstitute, wo ein frischgebackener Maschinenbauingenieur lernt, wie man Autobremsen konstruiert. Trotzdem benötigen die Gerichte gelegentlich vereidigte Sachverständige, die das wissen.

Irgendwo liest man bei dir immer heraus: "Ich möchte das und das, aber man liefert mir das nicht auf dem Silbertablett".


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xxxJosephine P
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TOPIC STARTER
Da habe ich andere Ansichten. Jun 7, 2013

Rolf Keller wrote:
Wenn ich Gerichtsdolmetscher werden wollte und schon Dolmetscher wäre, dann würde ich mich ein Wochenende lang im Internet umsehen, am Montagvormittag dann noch ein paar Telefonate führen, und dann wüsste ich alles über die Bedingungen.


Danke für den Tipp. Aber das habe ich schon längst gemacht. Ich bereite einen Vortrag mit anschließender wissenschaftlicher Arbeit über das Thema "Gerichtsdolmetschen" vor und sitze dann doch schon etwas länger an diesem Thema... Deshalb habe ich ja hier ins Forum geschrieben, da es eben NICHT sehr viel Informationen über die Ausbildung von Dolmetschern gibt, da es keine offizielle Regelung dafür gibt. Ich war erstaunt darüber wie wenig Weiterbildungsangebote existieren. Deshalb meine ursprüngliche Frage.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und: "Wahnsinnig anspruchsvoll" halte ich für maßlos übertrieben.


Wow! Das sind harte Worte, denn wahrscheinlich jeder Dolmetscher empfindet den Beruf als anspruchsvoll! Für Gerichtsdolmetscher ist es noch etwas härter, da sie mit Themen wie "Vergewaltigung", "Asylantenabschiebungen", "Totschlag", etc. konfrontiert werden (es ist natürlich auch etwas davon abhängig um welche Sprachen und die dazugehörigen Länder es geht). Das ist eine riesige psychische Belastung, mit der man umgehen muss. Ich habe mehrere Gerichtsdolmetscher interviewed und jeder einzelne bestätigte mir, dass es ein toller und zugleich SEHR anspruchsvoller Job ist! Rolf, ich weiß nich was für eine Dolmetscherfahrung du hast. Aber ich finde dieses Kommentar allen Gerichts- und Behördendolmetschern gegenüber wirklich unfair!

In der überwiegenden Zahl der mündlichen Verhandlungen übersetzt der Dolmetscher ja nur Dialoge mit Zeugen oder Angeklagten – und die sprechen dann "nur" Alltagssprache, kein Juristenchinesisch. Problem dabei können Dialekte und die Ausdrucksweise von Angehörigen bildungsferner Schichten sein – wenn beides zusammenkommt, wird es schwierig. Die Alltagssprache eines "Slum"-Bewohners lernst du aber nicht bei einer Weiterbildung.


Auch diesem Kommentar kann ich nur halb zustimmen. Der Dolmetscher ist dazu verpflichtet alles Gesagte während einer Verhandlung GEWISSENHAFT zu dolmetschen. Dazu gehört auch, das Fachjargon der Richter, Anwälte, etc richtig zu verstehen und die richtige Worte in der Zielsprache zu finden. Leider habe ich viel zu viele Erfahrungsberichte gehört und gelesen, in welchen es vorkam, dass der Dolmetscher ungewollt Missverständnisse verursacht hat.

Die meisten Gerichtsverhandlungen sind öffentlich. Geh einfach mal hin, setzt dich in die letzte Reihe und hör zu. Dann weißt du, was da gespielt wird und ob bzw. wie anspruchsvoll das ist.


Das habe ich auch schon längst gemacht! Aber auch Danke für diesen Tipp. Und zur Info: Ich habe die Dolmetscherin sehr für ihre Professionalität in einem Fall bezgl. versuchten Totschlags bewundert. Es war nicht immer leicht und schön was sie da übersetzen musste. Ich empfand die Situation für sehr anspruchsvoll.

Irgendwo liest man bei dir immer heraus: "Ich möchte das und das, aber man liefert mir das nicht auf dem Silbertablett".


Schade, dass du das herausliest. Es ist nämlich nicht der Fall. Ich habe nicht vor Gerichtsdolmetscherin zu werden. Das habe ich auch mit keinem Wort erwähnt. Ich studiere Konferenzdolmetschen. Gerichtsdolmetschen wäre eine zu große psychische Belastung. Ich könnte nicht damit umgehen, für ein vergewaltigtes Mädchen vor Gericht zu dolmetschen. Viele Gerichtsdolmetscher haben mir erzählt, dass sie schon oft während einer Verhandlung weinen mussten und die Verhandlung unterbrochen werden musste. Trotzdem freue ich mich über dieses Thema für meine wissenschaftliche Arbeit. Es ist spannend und vielseitig.



[Edited at 2013-06-07 11:47 GMT]


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Rolf Keller
Germany
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Die Kunst der Fruge Jun 10, 2013

Josephine P wrote:

Ich bereite einen Vortrag mit anschließender wissenschaftlicher Arbeit über das Thema "Gerichtsdolmetschen" vor


Nun, dann wäre es vielleicht besser gewesen, dein Anliegen und den Hintergrund klar zu erläutern und nicht so zu schreiben wie Jungdame XXX – ich hatte hier ursprünglich einen Phantasienamen eingesetzt, unter dem man sich in D etwas vorstellen kann, aber ProZ mag das nicht. – , die nicht viel Erfahrung mit dem Recherchieren im Web hat und sich über dies und jenes beklagt ("Warum gibt es so wenig keine Möglichkeiten ..."). So schreiben viele von diesen und ähnlichen XXXXsen nämlich hier und anderswo – also lesen wir das zunächst mal auch so.

Das sind harte Worte, denn wahrscheinlich jeder Dolmetscher empfindet den Beruf als anspruchsvoll!


Ich habe nicht "anspruchsvoll" kommentiert, sondern zu "wahnsinnig anspruchsvoll". Das ist für mich ein wahnsinniger Unterschied.

Abgesehen davon kommt es nicht auf das eigene Empfinden an, es gibt auch Schiffsschaukelbremser, die sich für etwas ganz Besonderes halten. Und "wahrscheinlich jeder"? Es gibt auch welche ohne jede Sprachausbildung, die allein aufgrund ihrer Vita sehr gut dolmetschen können – die haben 2 Sprachen erworben (nicht mühsam gelernt). Bei so manch einer anderen Tätigkeit geht das nicht so einfach.

Das ist eine riesige psychische Belastung, mit der man umgehen muss.


So eien Belastung hat manch ein Grundschullehrer in einem sozialen Brennpunkt auch. Ich nenne das aber "anstrengend", nicht "anspruchsvoll". (Übertrieben gesagt: Das müsste jede Mutter auch können.)

Dazu gehört auch, das Fachjargon der Richter, Anwälte, etc richtig zu verstehen und die richtige Worte in der Zielsprache zu finden.


Jein. Wenn der Richter mit dem Verteidiger diskutiert, ob und warum es Totschlag nach § x oder Mord nach § y ist, dann ist es *etwas* schwieriger, zugegeben, IMO aber nicht sehr viel.

Allerdings: Beim Angeklagten kann man die Kenntnis solcher Feinheiten in der Regel ohnehin nicht voraussetzen, also versteht der nur Bahnhof, wenn es ihm der Anwalt nicht schon vor der Verhandlung erklärt hat. Es ist ja Pflicht des Richters, den Angeklagte nicht zu benachteiligen, und genau das täte er, wenn er in der Sprache "zu juristisch" würde. Deswegen gibt es auch die Einschränkung von § 256 StPO, dass bei den Schlussvorträgen nur die eigentlichen Anträge gedolmetscht werden müssen: "2 Jahre Haft", das versteht jeder Angeklagte, das Warum versteht er u. U. niemals, z. B. weil er aus einer ganz anderen Kultur kommt, wo Dinge erlaubt sind, die wir in D als völlig inakzeptabel betrachten.

Sagt der Dolmetscher z. B. sinngemäß: "Nun pass mal genau auf, der Richter will auf Mord hinaus, dein Verteidiger auf Totschlag. Das ist in Deutschland ein wichtiger Unterschied. Wenn du den nicht kennst, musst du jetzt danach fragen, dann darf ich die Frage übersetzen."? Ist das so?

Leider habe ich viel zu viele Erfahrungsberichte gehört und gelesen, in welchen es vorkam, dass der Dolmetscher ungewollt Missverständnisse verursacht hat.


Wer wollte das bestreiten? Aber das ist eine Aussage über die betreffenden Dolmetscher, nicht über die Anforderungshöhe des Berufs. Es gibt nämlich auch Erfahrungsberichte über einfache Handwerker, die folgenreiche Fehler (auch mit Todesfolge) gemacht haben, ohne es zu merken.

Viele Gerichtsdolmetscher haben mir erzählt, dass sie schon oft während einer Verhandlung weinen mussten und die Verhandlung unterbrochen werden musste.


Wie nennst du die Belastung der Anwälten und ggf. auch der Zeugen? Wenn ein Dolmetscher aus Mitleid weinen muss, dann würde ich mich als Richter fragen, ob der nicht befangen ist.

Und: Prozesse gegen Vergewaltiger kommen sind sicherlich nicht Alltag. Es gibt auch viele Prozesse gegen kleine Fahrraddiebe.

[Bearbeitet am 2013-06-10 12:23 GMT]


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