Einkommen von Dolmetschern
Thread poster: Creepydoll
Creepydoll
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Nov 6, 2004

Hallo!
Ich bin eine Abiturientin die am überlegen ist ihren berufswunsch dolmetscher zu werden, zu verwirklichen.
Ich weiß dass die Frage nach dem monatlichen einkommen sehr variabel ist, aber was verdient denn ein Dolmetscher im Durchschnitt? ( Hatte darüber eine heftige Diskussion dass Dolmetschen sowas wie eine brotlose kunst ist! Brauche also argumente die sie davon etwas überzeigen).
Und hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen mit der Uni germersheim? Würde nämlich gerne dort dann niederländisch ( hab jedoch absolut KEINE vorkenntnisse!) und Englisch studieren!
Danke schonmal für eure hilfe!
liebe grüße
Elli


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Aniello Scognamiglio  Identity Verified
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Hallo Elli, Nov 6, 2004

Germersheim kenne ich sehr gut aus eigener Erfahrung! Ich habe dort eine einmalige Zeit (1980-1985) an der Uni verbracht und auch das Privatleben kam nicht zu kurz:-) Die Uni hat einen ausgezeichneten Ruf - weltweit! Zu einigen ehemaligen Kommilitonen (heute Dozenten) habe ich noch Kontakt. Zahlreiche der damaligen Professoren und Doktoren unterrichten heute noch dort. Einen ersten guten Überblick gewinnst Du, indem Du die Website der Uni studierst http://www.fask.uni-mainz.de/

Weitere Informationen gebe ich gerne, wenn Du mir eine E-Mail mit konkreten Fragen schickst.

Zu den Einkommensverhältnissen von Dolmetschern kann ich nicht so viel sagen, da ich "als Übersetzer getauft" wurde. Dass das "brotlose Kunst" ist, wage ich zu bezweifeln. Dass es hart "verdientes Brot" ist, wage ich zu bestätigen.

Im Gegensatz zu meiner Zeit damals gibt es heute einen großen Unterschied: Die Anforderungen sind in erheblichem Maße gestiegen, in Theorie und Praxis. Darf ich fragen, wen Du überzeugen möchtest oder musst? Wenn Du Sprach- und Kulturwissenschaft nicht aus eigener Überzeugung studieren willst, lass lieber die Finger davon. Wie gesagt, das Studium ist hart und die Praxis noch härter!

Ich wünsche Dir glückliche Entscheidungen!
Aniello
http://www.italengger.com


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Creepydoll
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. Nov 6, 2004

Hallo!

Erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort!
Ich liebe Sprachen und interessiere mich wirklich SEHR für diesen studiengang und das ich was mit Sprachen machen will wurde durch meinen 6 monatigen auslandsaufenthalt nur noch mehr bestätigt!!! Allerdings bin ich mir etwas unsicher ob ich den studiengang schaffe, da ich gehört habe dass rund 50% aller studienanfäger ihr diplom nie kriegen, da sie früher aufhören! Das gibt mir in gewisser weise schon zu denken, wodran sie denn ale scheitern. ich habe leider nicht wirklich gute informationen gefunden, wie der arbeitsmarkt für dolmetscher aussieht, aber ich kann mir schon irgendwie vorstellen dass der konkurenzkampf in gewisser weise hoch ist. Leider...
Ich möchte eigentlich nur meinen Eltern etwas versuchen ihnen den beruf "schmackhaft" zu machen. Immerhin bin ich auf ihre unterstützung angewiesen...
Ist es eigentlich notwenid einen richtig guten abischnitt zu haben oder zählt er in diesem beruf nicht wirklich? ( das man in sprachen nicht grad schlecht sein soll, ist mir schon klar... )
Liebe grüße
Elli


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Pee Eff
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Sooo schlimm ist es gar nicht... Nov 6, 2004

Hi Elli,

ich war auch in Germersheim, habe dort vor 1,5 Jahren meinen Abschluss als Diplom-Übersetzer gemacht. Ich teile größtenteils Aniellos Erfahrung, das Studium war gut, das Studentenleben intensiv, wenn auch sehr unterschiedlich zu dem, was man an großen, "normalen" Unis so erlebt.

Erstmal musst du etwas Grundlegendes wissen: Bis zum Vordiplom, also die ersten 4 Semester (in der Regel) gibt es keinen Unterschied zwischen denen, die Dipl.-Üb. und denen die Dipl.-Dolm. werden wollen. Das Vorstudium ist also im Prinzip für alle das Gleiche und du kannst in Ruhe eine neue Sprache lernen, vorhandene Kenntnisse vertiefen und dir Grundlagen sowohl im Übersetzen (hauptsächlich) als auch im Dolmetschen aneignen. Nach dem Vordiplom entscheidest du dich, wohin du gehen willst. (Eigentlich muss man schon bei der Einschreibung angeben, ob man Dipl.-Üb. oder Dipl.-Dolm. werden will, aber das spielt wie gesagt keine so große Rolle und kann bis zum Vordiplom noch locker geändert werden.)

Auch solltest du wissen, dass ca. drei Viertel aller neuen Studenten dort erst mal mit dem Vorsatz anfangen: "Ich werde Dolmetscher!" (mich eingeschlossen!) Später entscheiden sich dann die meisten doch für den Übersetzer-Abschluss, da der Dolmetscherabschluss wirklich sehr speziell ist und sich da sehr schnell die Spreu vom Weizen trennt. Es ist enorm viel Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen dafür erforderlich. (Was beim Übersetzerdiplom nicht ganz so ausgeprägt ist - mein Eindruck!)

Um das zu verdeutlichen: wie gesagt beginnen ca. drei Viertel aller neuen Studenten mit dem Ziel Diplom-Dolmetscher, von den Absolventen gehen aber jedes Jahr nur ca. 10% auch tatsächlich mit diesem Abschluss ab. Zu 90% stößt Germersheim (oder Germsche, wie es die Insider nennen) also Übersetzer aus.

Was die hohe Abbrecherquote betrifft: die ist wohl tatsächlich so. Ich konnte aber beobachten, dass es größtenteils nicht daran liegt, dass die Anforderungen zu hoch seien, sondern eher daran, dass die Leute sich etwas anderes darunter vorgestellt haben. Sie finden es dann zu unkreativ, zu langweilig, häufig können sie auch das Leben in der Kleinstadt nicht ertragen und wollen an eine große Uni. Such doch mal hier im Forum nach Germersheim, irgendwo habe ich hier schonmal was über das Studentenleben dort an sich geschrieben.

Guck dir auch die Webseite an, dort findest du viele allgemeine Infos, aber auch die Studienordnungen, die aktuellen Vorlesungsverzeichnisse etc., die dir einen Eindruck geben können.

Das mit dem Abi-Durchschnitt: der sollte schon ganz gut sein, allein schon deshalb, weil es einen NC für die wichtigsten Sprachen gibt. Im laufenden Wintersemester liegt der für Englisch und Spanisch bei 2,3, alles andere ist frei. Noch was ganz wichtiges: Sprachkenntnisse (gute Schulnoten) und Talent für Sprachen sind zwar wichtig aber lange nicht alles. Sehr wichtig sind deine Deutschkenntnisse, da du im Studium hauptsächlich und im Beruf fast ausschließlich von der Fremdsprache ins Deutsche arbeiten wirst. Die Noten selbst sind zwar nicht sooo wichtig, aber im Prinzip sind auch alle anderen Fächer/Fachgebiete wichtig, da eine hervorragende Allgemeinbildung und die Fähigkeit, sich in neue Gebiete einarbeiten zu können/wollen von großer Bedeutung ist.

Viel Erfolg!
Patrick

[Edited at 2004-11-06 15:37]


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Derek Gill Franßen  Identity Verified
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Einkommen von Dolmetschern Nov 6, 2004

Es kommt darauf an, wo du als Dolmetscher arbeitest und wie viel Nachfrage für deine Sprachen bzw. Spezialgebiete besteht (in Brüssels verdienen Dolmetscher relativ gut, vgl. http://home.t-online.de/home/humanist.aktion/glaesern.htm ).

Wer behauptet, dass Dolmetschen eine brotlose Kunst sei, hat keine Ahnung (IMHO) - leicht ist es aber nicht. Dann wäre es aber auch halb so spannend, nicht wahr?

[Edited at 2004-11-06 15:54]


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Creepydoll
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Danke für die beiträge! Nov 6, 2004

Patrick, ich habe die suche mal genutzt, aber leider nicht deinen beitrag gefunden. Also falls du mir den Tread nennen könntest wäre ich dir sehr, sehr dankbar!
Liebe Grüße
Elli


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Mohammed Abdelhady  Identity Verified
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bin auch Germersheimer Absolvent Nov 6, 2004

Hallo Elli,
was Patrick gesagt hat trifft zu. Meine Sprachkombinationen in Germersheim Arabisch + Deutsch + Englisch.

Ich würde dir den Rat geben, dass du am nach Germersheim gehst, wenn das logistisch machbar ist, und die ASTA-Leute fragen. Es ist besser, denke ich, als Webseitenlesen oder per Mails kommunizieren. Da kannst du deine Fragen stellen und sie werden dir antworten "face to face".

Was mich anbetrifft:
die Zeit in Germersheim (1995 - 1999) war seeeeehr schön. Das muß man können, die Stadt Germersheim zu lieben. Du hast trotzdem die Möglichkeit, in einer Großstadt in der Nähe von Germersheim zu leben: Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg. Das ist zwar etwas weit (zw. 30 und 60 Minuten mit dem Zug).

Das Studium ist unschlagber und fachlich ist sie wirklich weltweit eine der besten.

In Germersheim kann man wirklich leben

Viel Erfolg
Mohammed Abdelhady


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Richard Schneider  Identity Verified
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Dossier "Was verdienen Übersetzer?" Nov 10, 2004

Hallo Elli,

>> was verdient denn ein Dolmetscher im Durchschnitt?

konkrete Zahlen zu Monatsgehältern und Jahreseinkommen findest du im Übersetzerportal im Dossier "Was verdienen Übersetzer?":
www.uepo.de/dossiers/verdienst.htm

>> Hatte darüber eine heftige Diskussion dass Dolmetschen
>> sowas wie eine brotlose kunst ist!

Das Übersetzen schöngeistiger Literatur ist eine brotlose Kunst (es sei denn, man übersetzt Harry Potter und hat eine Umsatzbeteiligung ausgehandelt). Die gelegentlich auch übersetzende Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat erst vor wenigen Tagen auf die Frage "Was bedeutet das Übersetzen für Sie?" geantwortet: "Das ist ein hartes Leben. Ich bin jetzt fast sechzig, und ich musste immer wieder übersetzen. Von meinen Büchern allein kann ich nicht leben, und was
Übersetzer verdienen, ist ja ein Witz."

Bei technischen Übersetzern sieht das zum Glück etwas anders aus. Was du später verdienst, hängt aber in erster Linie davon ab, wie du dich als Unternehmer bewährst - und nicht davon, wie gut du übersetzt. Es soll sogar Leute geben, die es bis zum Millionär gebracht haben ...

Falls dir das harte Leben der Selbstständigen (die an beiden Enden des Einkommensspektrums überproportional vertreten sind) nicht liegt, kannst du es dir natürlich auch als Angestellte oder Beamtin bequem machen. Mit einem Abschluss in Germersheim stehen dir in dieser Hinsicht alle Türen offen. Besonders begehrt sind immer noch die Beamtenstellen bei der EU (geringe Arbeitsbelastung, als Ausgleich dafür viel Geld und Sozialleistungen ohne Ende - selbst deine Umzugskosten nach
Brüssel übernimmt der Steuerzahler).

Grüße
Richard (auch ein Germersheimer)


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Taranichev  Identity Verified
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um dies alles kurz zu fassen... Nov 10, 2004

In Österreich sind die Tagessätze fürs Simultandolmetschen ca. 600 - 650 EUR ohne MwSt. Damit kann man leben...

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langnet  Identity Verified
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Tagessätze Nov 10, 2004

A.Taranichev wrote:

In Österreich sind die Tagessätze fürs Simultandolmetschen ca. 600 - 650 EUR ohne MwSt. Damit kann man leben...


Das scheint viel Geld auf den ersten Blick, aber ich (keine Simultandolmetscherin) überlege da: viele Aufträge für Simultandolmetschen gibt es da so im Monat? Ich stelle mir vor, erst einmal nicht so viele, möglicherweise auch 0. Und für das konsekutive Dolmetschen wird man nicht diese Sätze bekommen können. Und auch da denke ich, sind die Einsatzmöglichkeiten beschränkt, da vom Bedarf abhängig.

M.M. nach wäre die - wirtschaftlich gesehene - "ideale" Ausbildung die zum Übersetzer und dann weiter zum Dolmetscher, sozusagen als "Aufbaustudiengang".

Daß wir uns hier jetzt nicht falsch verstehen: Dolmetschen, insbesondere Simultandolmetschen, erfordert eine absolute Qualifikation, man muß da 100% und mehr fit sein. Den täglichen Lebensunterhalt wird man sich, was ich so von entsprechenden Kollegen weiß, aber wohl eher mit dem Übersetzergeschäft verdienen. Dazu kommt m.M. nach auch die Überlegung, daß man als Nur-Dolmetscher u.U. viel unterwegs ist, also reisen und seine Abende auch viel in Hotelzimmern verbringen muß. Das ist langfristig gesehen sehr stressig und ermüdend und auf die Dauer - vor allem als Frau - nicht unbedingt wünschenswert und machbar, wenn man Familie haben möchte bzw. hat. Natürlich läßt sich so etwas alles regeln, aber ich denke, auch diese Aspekte sollten bei der Studienwahl überdacht werden.


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Taranichev  Identity Verified
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Simultandolmetschen Nov 11, 2004

1. Simultandolmetscheraufträge gibt es recht viele, Wien ist ja Stadt vieler internationaler Konferenzen und Organisationen. Dabei hat man ja auch Zeit, andere Jobs und Aufträge zu erledigen. Recht praktisch, finde ich.
2. Simultandolmetschen ist eigentlich nicht SO anstrengend, wie manche denken, bzw. befürchten. Ist ja alles die Sache der Erfahrung/Übung oder persönlicher Präferenzen. Viele meiner Kollegen sind übrigens Frauen (kurzum, Kolleginnen).
3. Konsekutivdolmetschern wird hier in Österreich beinahe genau so gut bezahlt, wie Simultandolmetschen, kostet aber /mir persönlich/ mehr Kraft und Energie (und Zeit!).

Ansonsten fühlt man sich in Österreich als Dolmetscher/Übersetzer durchaus nicht als unterbezahlt oder benachteiligt. Hauptsache – es wird „Qualitätsprodukt“ geliefert. Dies ist das A uns O bei der Jobvergabe.

MfG und viel Erfolg!


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xxx xxx
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Konsekutivdolmetschen ist teurer Nov 14, 2004

langnet wrote:

Und für das konsekutive Dolmetschen wird man nicht diese Sätze bekommen können.


Die Tagessätze für Konsekutivdolmetschen sind meines Wissens höher als die für Simultandolmetschen. Beim Simultandolmetschen wechselt man sich alle 45 Minuten mit einem Kollegen ab, beim Konsekutivdolmetschen muss man evtl. den ganzen Tag allein bestreiten.

Viele Grüße

Diane


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Taranichev  Identity Verified
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Simultandolmetschen Nov 15, 2004

Diane Keller wrote:

langnet wrote:

Und für das konsekutive Dolmetschen wird man nicht diese Sätze bekommen können.


Die Tagessätze für Konsekutivdolmetschen sind meines Wissens höher als die für Simultandolmetschen. Beim Simultandolmetschen wechselt man sich alle 45 Minuten mit einem Kollegen ab, beim Konsekutivdolmetschen muss man evtl. den ganzen Tag allein bestreiten.

Viele Grüße

Diane

1. In der letzten Zeit werden meistens 2 Dolmetscher pro Kabine engagiert und deswegen sind die Tagessätze doch höher, als die bei Konsekutivdolmetschern.
2. Wir wechseln uns üblicherweise alle 30 Minuten ab.
3. Es stimmt, dass beim Simultandolmetschen VIEL mehr Zeit übrig bleibt.


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chris79
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Dolmetschen in Germersheim Nov 20, 2004

Hi Elli!

Ich muss nochmal kurz was zum Studium in Germersheim loswerden.
Also, ich studiere zur Zeit in Germersheim und fange gerade mit der "Einführung ins Dolmetschen" an.
Ich weiss noch genau, dass ich eigentlich unbedingt nach Heidelberg wollte und als ich das erstemal in Germersheim war, sagte ich zu meinem Vater: "Mann, reden die hier komisch!" Und damit stand auch mein Entschluss fest, nie mehr wieder nach Germersheim zu fahren. Nunja, das hat sich mittlerweile geändert und ich bin froh, hier zu studieren.
Soweit bin ich davon überzeugt, dass Dolmetschen keineswegs eine brotlose Kunst ist, allerdings musst Du schon bereit sein, hart zu arbeiten. Denn wie in jedem anderen Beruf gilt auch hier: Hart arbeiten und gut sein!
Das merkt man schon, wenn man mit der Einführung beginnt. Du musst Dir Glossare anlegen, Stunden aufarbeiten, Hintergrundwissen aneignen und bis zum Abwinken Notizentechnik üben.
Dass sich hier die Spreu vom Weizen trennt, stimmt. Ich kann für mich sagen, dass es mir bisher noch sehr viel Spass macht, allerdings bestreite ich keinesfalls, dass immernoch die Möglichkeit besteht, dass ich zum Übersetzen wechsle, sobald ich merken sollte, dass Dolmetschen nicht so mein Ding ist. Ich merke aber auch, dass sehr viele Studenten in den Anfängerkursen nicht mal einen vernünftigen englischen Satz bilden können und trotzdem der Meinung sind, unbedingt DOlmetscher werden zu wollen. Ich denke mal, dass die meisten entweder spätestens im nächsten Semester aufgeben oder vielleicht noch einmal ins Ausland gehen werden.
Ach ja: Ich war vor kurzem bei einer Führung durch den Fachbereich. Germersheim ist, was die Technische Ausrüstung angeht, wohl weit vorne mit dabei und die Kabinen entsprechen den EU Standards. Ein Freund aus Köln hat mir die Qualität der Dolmetscherräume noch einmal bestätigt.
Fazit: Ich kann Dir nur raten, mal nach Germersheim zu kommen und Dich direkt vor Ort zu informieren bzw. Dir den Fachbereich mal genauer anzusehen und vielleicht mal mit einigen Studenten zu sprechen (bzw. dem ASTA).

Viele Grüsse
Chris


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