Nebenbeschäftigungen im Lebenslauf?
Thread poster: Stendhal

Stendhal  Identity Verified
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Nov 30, 2004

Hallo!

Ich arbeite zweigleisig, einmal wegen des lieben Geldes, zum anderen um auch `mal unter Menschen zu kommen. Ich unterrichte in der Erwachsenenbildung (nicht nur im Sprachenbereich) und baue hier auch noch an meinem zweiten Uniabschluß.
Die Frage lautet nun, ob Ihr Euere Nebenbesch√§ftigungen in Eueren Lebensl√§ufen f√ľr Kunden oder Agenturen angebt oder es lieber unter den Tisch fallen la√üt. Ich habe n√§mlich mitunter den Eindruck, da√ü dies ein wenig hinderlich ist, da ich ja nicht immer 100%ig als √úbersetzerin verf√ľgbar bin, obwohl ich ausgesprochen termingetreu arbeite und dank meines Mannes auch rund um die Uhr erreichbar bin.

Lieben Dank f√ľr Euere Antworten!


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 05:53
English to German
+ ...
Bei relevanten Tätigkeiten definitiv ja Nov 30, 2004

Hallo "Stendhal",
das w√ľrde ich davon abh√§ngig machen, inwieweit die weiteren T√§tigkeiten relevant sind - eine lehrende T√§tigkeit sehe ich durchaus als sinnvolle Erg√§nzung deines "Produktportfolios" an. Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht macht das ohnehin Sinn, weil du nicht von einem einzigen Zweig abh√§ngig bist.

Wirklich sinnvoll wird es, wenn du dich potenziellen Auftraggebern nicht mit einer blo√üen Aufz√§hlung von Stationen deiner bisherigen Entwicklung (=Lebenslauf), sondern mit einem Dienstleisterprofil vorstellst. Dein Grundschulabschluss d√ľrfte einem Auftraggeber ziemlich egal sein - mit deiner zus√§tzlichen T√§tigkeit (und zu gegebener Zeit mit einer zus√§tzlichen Qualifikation) kannst du dich aber durchaus profilieren.

LG Ralf


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Heike Reagan  Identity Verified
United States
Local time: 23:53
Member (2004)
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Ich wuerde es lassen... Dec 7, 2004

Ich denke, die meisten Arbeitgeber w√ľrden es negativ sehen, wenn ich meine √úbersetzert√§tigkeit im Lebenslauf angeben w√ľrde.
Ich hatte das einmal bei einem Bewerbungsgespr√§ch angesprochen, und der Job wurde abgelehnt, ich w√§re "nicht festgelegt genug" (mein "normaler" Tagesjob ist B√ľrokauffrau/Admin. Asst.
Meine "normale" Ausbildung gebe ich im Lebenslauf an, da meine Kauffm√§nnische Ausbildung doch eigentlich mit die grundlage meines ganzen Lebenslaufes ist. Direkte Hinweise auf bestimmte Arbeitsstellen gebe ich nur, wenn es f√ľr den Job vorteilig ist (bzw. die Arbeit im Reiseb√ľro bei √úbersetzerjobs f√ľr Travel).


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xxxMarc P  Identity Verified
Local time: 05:53
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Arbeitgeber? Lebenslauf? Dec 7, 2004

Heike Reagan wrote:

Ich denke, die meisten Arbeitgeber w√ľrden es negativ sehen...


Ich gehe davon aus, dass Stendhal keine Festanstellung sucht, sondern auf selbständiger Basis arbeiten möchte.

Insofern trifft der Begriff "Arbeitgeber" ohnehin nicht zu. Der Begriff "Lebenslauf" meiner Meinung nach ebenfalls nicht. Ralf hat die Problematik schon sehr schön auf den Punkt gebracht. Wenn man ein Dienstleisterprofil als "Lebenslauf" bezeichnen möchte, dann schön; besser wäre es aber, die Dinge beim Namen zu nennen, um Missverständnisse wie dieses vorzubeugen.

Marc


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Stendhal  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Danke vielmals! Dec 7, 2004

Hallo,

erst einmal vielen Dank f√ľr Euere Antworten. Auf den Gedanken, das als Dienstleisterprofil zu betiteln bin ich tats√§chlich noch nicht gekommen, da mir immer gesagt wurde, ich solle meinen Lebenslauf einreichen. Wieder etwas dazugelernt.

Tats√§chlich arbeite ich sein 14 Jahren selbst√§ndig / freiberuflich, wobei die Gewichtung meiner T√§tigkeiten nat√ľrlich immer von der Auftragslage abh√§ngig war.

Ich stelle halt immer wieder fest, daß z.B. die Übersetzertätigkeit in der Erwachsenenbildung als nette, unspektakuläre Ergänzung betrachtet wird, was mir auch schon einige Jobs eingebracht hat, meine anderen Aufgaben im Bereich der reinen Übersetzung jedoch offenbar eher als zeitraubend oder vielleicht auch als Dilettantismus ankommen (wäre eine Interpretation). Deshalb die Frage. Aber auch in der Erwachsenenbildung laufen Heerscharen von Unwissenden herum, d.h. tatsächlich weiß man`s immer erst hinterher.

Recht lieben Dank nochmal!


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