Lektorat Abrechnungsbasis
Thread poster: kschwarze

kschwarze
Germany
Local time: 20:45
Jul 5, 2015

Kurze Frage zur Abrechnung fürs Lektorieren eines übersetzten Textes (also inkl. Abgleich mit dem Original). Ich habe mit dem Kunden einen Preis pro Normzeile vereinbart und bin davon ausgegangen, dass ich auf Basis der Normzeilen des ÜBERSETZTEN Textes abrechne.

Oder rechnet man in solch einem Fall üblicherweise auf Basis der Normzeilen des ORIGINAL-Textes ab?

Danke schon mal für die Antwortenicon_smile.gif


 

Andrea Garfield-Barkworth  Identity Verified
Germany
Local time: 20:45
Member (2015)
German to English
Übersetzten Text Jul 5, 2015

Mache ich üblicherweise.

Oder nach Zeit.


 

Andrea Halbritter  Identity Verified
France
Local time: 20:45
Member (2014)
French to German
+ ...
Stundenbasis Jul 5, 2015

Ich rechne auf Stundenbasis ab.

 

Thayenga  Identity Verified
Germany
Local time: 20:45
Member (2009)
English to German
+ ...
Stundenbasis Jul 6, 2015

Andrea Halbritter wrote:

Ich rechne auf Stundenbasis ab.


Da man im Vorfeld den tatsächlichen Arbeitsaufwand schwer einschätzen kann.


 

Rolf Keller
Germany
Local time: 20:45
English to German
Glaube, Hoffnung, Vermutung ... Jul 6, 2015

Katharina Schwarze wrote:

Ich habe mit dem Kunden einen Preis pro Normzeile vereinbart und bin davon ausgegangen, dass ich auf Basis der Normzeilen des ÜBERSETZTEN Textes abrechne.


Dann ist die Vereinbarung schlichtweg unvollständig. Wenn man das noch nie für diesen Kunden gemacht hat, MUSS man ausdrücklich vereinbaren, was man meint. Das gilt auch schon für das Wort "Normzeilen" selbst, denn das ist nicht genau definiert. Bei Folgeaufträgen bleibt es dann stillschweigend dabei, wenn niemand etwas anderes sagt.

Bei mir steht in solchen Fällen
"x,xx EUR pro 55 Zieltext-Anschläge (einschl. Leerzeichen), plus MwSt. "
im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung.


 

kschwarze
Germany
Local time: 20:45
TOPIC STARTER
Danke Jul 6, 2015

Da ich schön öfter für diesen Kunden auf Basis Normzeile übersetzt, aber eben noch nicht lektoriert habe, ist die Normzeile bereits definiert.

Danke trotzdem für die Antworten. Anscheinend ist meine Abrechnungsmethode auf Basis Normzeile fürs Lektorieren nicht sehr gängig. Habe ich gelernt für's nächste Mal.


 

Constanze Deus-Konrad
Germany
Local time: 20:45
French to German
+ ...
schwierig Jul 6, 2015

Es hat wie immer alles Vor- und Nachteile. Natürlich empfiehlt sich eine Abrechnung nach Stunden, wenn der Arbeitsaufwand im Vorfeld nicht klar abzuschätzen ist. Andererseits kann das aber auch im Nachhinein Anlass zu Diskussionen bieten und man kann unter Druck gesetzt werden, gefälligst schneller zu arbeiten, während das Tempo bei einer Abrechnung nach Textmenge völlig egal ist, solange der Abgabetermin eingehalten wird.

Kürzlich sollte ich einen hochkomplexen spanischen Text (Pressemeldung zu Banken, Wirtschaft, Finanzen) auf Deutsch zusammenfassen. Nur das Wichtigste herausfiltern usw. Trotzdem sollte es sich noch gut anhören. Abgerechnet werden sollte auf Stundenbasis. Um den Text zu lesen, zu verstehen, die wichtigsten Infos herauszusaugen, die Kurzfassung in eine ansprechende Form zu bringen, den Text so zu kürzen, dass er der Längenvorgabe entspricht, die Terminologie zu recherchieren usw. habe ich knapp zwei Stunden benötigt, die ich dann auch abgerechnet habe. Aus Versehen sogar zu einem alten (also niedrigeren) Stundensatz. Statt dass die Agentur sich darüber freut, Geld gespart zu haben, wurde mir in einem Telefongespräch mitgeteilt, dass das kaum zu glauben wäre, ein anderer Übersetzer hätte für einen doppelt so langen Text nur eine halbe Stunde gebraucht.

Und dabei arbeite ich eigentlich immer zügig.

Werde einen solchen Auftrag also nicht mehr bekommen. Denn auf ein Achtel meines Honorars lasse ich mich von niemandem drücken, nur weil es ein anderer schneller und billiger (auch besser?) macht.


 


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