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"Überleben als Übersetzer" - die dritte Auflage
Thread poster: Miriam Neidhardt

Miriam Neidhardt  Identity Verified
Germany
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Oct 31, 2016

Endlich ist es soweit und die dritte, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage von „Überleben als Übersetzer – Das Handbuch für freiberufliche Übersetzerinnen“ ist im Handel. Diesmal habe ich mir tatkräftige Unterstützung von versierten Kolleginnen geholt, die ihr Fachwissen in eigenen Kapiteln teilen.

328 Seiten geballte Informationen zur Positionierung als Übersetzerin, Online- und Offline-Marketing, Angebots- und Rechnungsstellung, Reklamations- und Forderungsmanagement, Schutz vor Betrügern und vieles mehr! Mit Gastbeiträgen von Jeannette Bauroth (Zusammenarbeit mit Indie-Autoren), Kerstin Fricke (Spiele- und Romanübersetzungen), Ulrike Heiß (Akquise auf Messen), Iva Wolter (kleine Sprachen), Ilona Riesen (Quereinsteiger) und Susanne Schmidt-Wussow (Sachbuchübersetzungen und Weiterbildung).

Bestellbar als Taschenbuch (19,90 Euro) und Mobi (8,99 Euro) bei Amazon sowie als Taschenbuch, Mobi, ePub und PDF direkt bei mir über den Shop im Blog www.ueberleben-als-uebersetzer.de. Wie bisher erhalten Käuferinnen des gedruckten Buchs auf Wunsch eine E-Book-Version ihrer Wahl kostenlos!

Mehr Infos im Blog zum Buch unter www.ueberleben-als-uebersetzer.de

[Edited at 2016-10-31 12:26 GMT]


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Pedro Zimmer  Identity Verified
Argentina
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Ist das Handbuch für freiberufliche ÜbersetzerINNEN Oct 31, 2016

nur für Kolleginnen bestimmt. Sieht die Sache anders aus für (männliche) Übersetzer?

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Miriam Neidhardt  Identity Verified
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Auch für Männer? Oct 31, 2016

Warum die weibliche Form Übersetzerinnen?

Ich bin eine Frau. Die meisten übersetzenden Personen sind weiblich. Männer gehen die Dinge oft anders, extrovertierter an (das merkt man schon allein an der Tatsache, dass der Prozentsatz der Männer unter den Kommentatoren der Umfrage zur Auswahl des Buchcovers außerordentlich hoch war), während Frauen zu oft nicht wissen, wie sie sich optimal verkaufen können. Hinzu kommt, dass viele meiner Kolleginnen wie ich Kinder und Beruf unter einen Hut bringen müssen und unsere Abläufe und Prioritäten schlicht anders sind als die eines Mannes (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das Buch bietet auch für männliche Übersetzer viele hilfreiche Tipps – die Beispiele aus dem Leben sind jedoch eher weiblich.


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Nicole König  Identity Verified
Germany
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Ein nützlicher Leitfaden! Oct 31, 2016

Ich hatte die Ehre, das Buch vorab lesen und rezensieren zu dürfen.

Schon die erste Auflage fand ich sehr praktisch als Leitfaden für Durchstarter - entsprechend positiv ist meine Rezension auf Avocadette ausgefallen (Direktlink zum Artikel).

Die neue, erweiterte Auflage ist der Brilliant, der aus dem Rohdiamanten wurde.

Ein wichtiges und sehr nützliches Buch!


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Robert Rietvelt  Identity Verified
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Totale Blodsin Oct 31, 2016

Miriam Neidhardt wrote:

Warum die weibliche Form Übersetzerinnen?

Ich bin eine Frau. Die meisten übersetzenden Personen sind weiblich. Männer gehen die Dinge oft anders, extrovertierter an (das merkt man schon allein an der Tatsache, dass der Prozentsatz der Männer unter den Kommentatoren der Umfrage zur Auswahl des Buchcovers außerordentlich hoch war), während Frauen zu oft nicht wissen, wie sie sich optimal verkaufen können. Hinzu kommt, dass viele meiner Kolleginnen wie ich Kinder und Beruf unter einen Hut bringen müssen und unsere Abläufe und Prioritäten schlicht anders sind als die eines Mannes (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das Buch bietet auch für männliche Übersetzer viele hilfreiche Tipps – die Beispiele aus dem Leben sind jedoch eher weiblich.



What a bloody nonsense.

Ja, ich bin einen Man und lebe in 2016. Du?

[Edited at 2016-10-31 22:32 GMT]

[Edited at 2016-10-31 22:33 GMT]

[Edited at 2016-10-31 22:36 GMT]


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Gabriele Demuth  Identity Verified
United Kingdom
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Danke, sehr interessant! Nov 1, 2016

Jedoch möchte ich festhalten, dass sich im Jahre 2016 und in meiner Welt nicht die meisten Männer, aber doch immer mehr Männer für Beruf und Familie entscheiden - glücklicherweise ist das oft eine Wahl und keine Last, da es ja viel mehr Abwechslung und Freude bringt - es müssen aber beide Partner mitmachen!


[Edited at 2016-11-01 06:29 GMT]


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Paul Cohen  Identity Verified
Greenland
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Ich gratuliere Nov 1, 2016

Na, das ist eine gute Nachricht, auch für männliche Übersetzer. Ich gratuliere. Gibt es Pläne, das Werk ins Englische z.B. zu übersetzen?

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Miriam Neidhardt  Identity Verified
Germany
Local time: 05:22
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TOPIC STARTER
Übersetzung? Nov 1, 2016

Nach der Übersetzung des Buchs werde ich überraschend häufig gefragt
Nein, es wird nicht übersetzt werden. Aus dem einfachen Grund, weil sich viele Tipps konkret auf den deutschen Markt beziehen. Und weil es schon sehr gute englischsprachige Ratgeber für Übersetzerinnen gibt.

Und wenn ich "Übersetzerinnen" sage, schließt das selbstredend männliche Kollegen ein. So wie "Übersetzer" auch Kolleginnen einschließt

Gruß

Miriam


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Kirsten Bodart  Identity Verified
United Kingdom
Local time: 05:22
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Irgendwie Nov 1, 2016

fühle ich mich als Frau hier doch ein bisschen beleidigt.

Wenn die Einleitung schon spricht von 'nicht 8 Studen pro Tag arbeiten zu MÖGEN' weil wir Frauen ja z.B. Kinder haben um sich um zu kümmern, dann frage ich mich, ob wir schon im 21. Jahrhunderd angekommen sind. Business ist business, die Welt geht weiter, Kinder oder nicht, und du bleibst hinterner, wenn du nicht mitmachst. Es geht also nicht um die Mutter, die in Halbzeit arbeiten muss als Notsache, es geht um die Stunden, die man arbeitet, gut zu benutzen. Kinder oder keine Kinder. Mann oder Frau. Ich denke, wir möchten alle gerne nur 4 Studen am Tag arbeiten und den Rest unserer Zeit genießen, oder? Das hat also nichts zu tun mit Mann oder Frau sein, denke ich mal.

Wenn es darauf hingekommen war, dass 8 Studen pro Tag (oder mehr, soll man sagen) schwierig ist, da es nicht viele Tagesmütter gibt, die das Kind einem so lange abnehmen können, oder, weil man dann keine Zeit für den Partner hat, oder so was ähnliches, dann schon, aber 'arbeiten mögen'. Ich mag 12 Stunden oder mehr arbeiten, mit Mann.


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Rolf Keller
Germany
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Auch wenn man die traditioinellen Frauenberufe nicht mehr so nennt, ändert das wenig Nov 1, 2016

Gabriele Demuth wrote:

Jedoch möchte ich festhalten, dass sich im Jahre 2016 und in meiner Welt nicht die meisten Männer, aber doch immer mehr Männer für Beruf und Familie entscheiden


Das ist sicher so. Aber welche Berufe haben diese Männer? Dort, wo ich mich halbwegs auskenne, wählen sie das, was laut Statistik typische Frauenberufe sind.

So gesehen hat sich wenig geändert: Die Kassiererin im Supermarkt macht Kinderpause, ihr oft gleichaltriger Chef (der im Laden der Größte unter den Zwergen ist) macht es nicht.


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Gabriele Demuth  Identity Verified
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Local time: 04:22
Member (2014)
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Teilweise Nov 1, 2016

Rolf Keller wrote:

Gabriele Demuth wrote:

Jedoch möchte ich festhalten, dass sich im Jahre 2016 und in meiner Welt nicht die meisten Männer, aber doch immer mehr Männer für Beruf und Familie entscheiden


Das ist sicher so. Aber welche Berufe haben diese Männer? Dort, wo ich mich halbwegs auskenne, wählen sie das, was laut Statistik typische Frauenberufe sind.

So gesehen hat sich wenig geändert: Die Kassiererin im Supermarkt macht Kinderpause, ihr oft gleichaltriger Chef (der im Laden der Größte unter den Zwergen ist) macht es nicht.




Aus meinem Bekanntenkreis wären das Männer in den Berufen: Sozialarbeiter, Lehrer, Arzt, Wissenschaftler, Dozent - generell Berufe, wo auch viele Frauen zu finden sind und wo Teilzeitarbeit eher akzeptabel ist als in traditionelleren Männerberufen.


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Matthias Quaschning-Kirsch  Identity Verified
Germany
Local time: 05:22
Member (2006)
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Spannend,... Nov 1, 2016

was der Thread für eine Wendung nimmt. Unter diesem Aspekt hatte ich den Übersetzer/innen/beruf eigentlich noch nie betrachtet. Zu ihm bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind: Eigentlich bin ich ja evangelischer Theologe und wollte Pfarrer werden. Da erwartet die Kirchenleitung natürlich, daß die Frau das Damennähkränzchen animiert und auch sonst in der Gemeinde ehrenamtlich eine gute Figur macht. Vom Ehemann einer Theologin wäre dergleichen allerdings nicht erwartet worden. Der hat ja seinen Beruf und wäre in der Gemeinde folglich nicht weiter in Erscheinung getreten, so daß dort - anders als bei uns - auch gar nicht aufgefallen wäre, wenn er den falschen Taufschein hat. Meine katholische Ehefrau aber war den zuständigen Dezernenten im Landeskirchenamt ein Dorn im Auge, und aus war's mit der lange vorbereiteten Berufslaufbahn.

Also besann ich mich auf das, was ich nach Ansicht meiner Umwelt sowieso am besten konnte und machte mich als Übersetzer selbständig. Das finde ich bis heute durch und durch angenehm, u.a. deshalb, weil endlich mal keine Rolle mehr spielt, mit wem ich verheiratet bin und ob ich genetisch XX- oder XY-determiniert bin. Es ist mir eigentlich auch herzlich egal, wenn meine Frau morgens zur Arbeit fährt (um einem sog. Männerberuf nachzugehen) und ich vielleicht von der Nachbarschaft als derjenige wahrgenommen werde, der mutmaßlich "zuhause bleibt" - was ja bekanntlich ein Synonym für "abwaschen, die Kinder zum Fußballtraining bringen und sich die Nägel lackieren" ist.

Heute merke ich zum ersten Mal, daß darin anscheinend hier und da ein Problem gesehen wird. Und dabei wäre ich nie und nimmer auf den Gedanken gekommen, daß Übersetzen ein typischer Frauenberuf sein könnte. Wenn ich mir nämlich bei der Arbeit Fehler erlaube, krachen Brücken ein, Leute sterben infolge falscher Therapien, Unschuldige werden eingeknastet, während allerlei Spökenkieker und sonstige Scharlatane weiter ihr Unwesen treiben dürfen. Das alles bedeutet doch wohl wesentlich mehr Verantwortung, als unsere angestammte Gesellschaft Frauen bis in die jüngste Zeit hinein (und z.T. bis heute!) zuzugestehen bereit gewesen ist.

Naja, man lernt eben nie aus.


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Michael Wetzel  Identity Verified
Germany
Local time: 05:22
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Die erste Ausgabe fand ich gut ... Nov 2, 2016

... und die Erweiterungen bei der dritten Ausgabe klingen sehr interessant.

Schade, dass es hier um andere Themen als das Buch geht, aber so ist es. Wer die Ansichten der Autorin schrecklich findet (die Verwendung des eher generischen Feminums im Titel [übrigens neben dem generischen Maskulinum am Anfang] bzw. das oft befremdliche Frauenbild in den Diskussionen im Buch) kann den Band einfach "Neidhart-Leitfaden" nennen bzw. die eine oder andere Stelle im Buch überfliegen.

Das mit der Elternzeit u. Ä. ist natürlich sehr altersabhängig und auch regional sehr unterschiedlich in Deutschland. In meinem ostgeprägten, 35- bis 45-jährigen Bekanntenkreis in Berlin machen die meisten Väter unabhängig vom Beruf Elternzeit, allerdings i. d. R. nicht annähernd 7 Monate, sondern eher 3 oder 2 Monate. Ich kenne auch wenige Familien, wo nur der Vater bzw. Mann arbeitet, und auch diese wenigen Ausnahmen stammen aus dem Westen bzw. dem Ausland. Andererseits ist es auch mehrheitlich so, dass der Mann mehr arbeitet, mehr verdient und in einem gesellschaftlich höher gestuften Beruf arbeitet. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass meine Frau mehr zu Hause macht. Ich koche praktisch nie, aber z. B. Wäsche waschen geht viel leichter mit häuslichem Arbeitszimmer.

Da meine beiden Kinder Mädchen sind, nehme ich das alles auch eher persönlich.

Es überrascht mich, dass keiner hier sich über das "Überleben" aufgeregt hat: Sonst wurde auch das heiß diskutiert. Mir persönlich ist "prosperous" ("The Prosperous Translator") viel lieber und sinnvoller, aber auch hier muss man nicht mit allen Ansichten der Autorin einverstanden sein, um aus dem Buch zu lernen.


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Miriam Neidhardt  Identity Verified
Germany
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TOPIC STARTER
Jetzt auch als Männerbuch! Nov 7, 2016

Sicherlich freut es euch zu lesen, dass es "Überleben als Übersetzer" jetzt auch in der Männerversion gibt - mit durchgehend männlichen Berufsbezeichungen. Damit sich niemand mehr ausgeschlossen oder beleidigt fühlt

Nur für einen befristeten Zeitraum, nur als Mobi und ePub und nur über das Blog www.ueberleben-als-uebersetzer.de


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Andrea Halbritter  Identity Verified
France
Local time: 05:22
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Überleben, gut leben und nicht dauernd aufregen ;) Nov 7, 2016

Also mir gefällt das Buch, auch wenn ich nicht alles zu 100 % so machen würde.

Gestört habe ich mich an den bisher erwähnten Formulierungen nicht und das, obwohl ich in Vollzeit als Freiberuflerin (hauptsächlich Übersetzerin) tätig bin und das auch noch als Alleinverdiener meiner kleinen Familie und - hört, hört - mehr möchte, als nur überleben.


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"Überleben als Übersetzer" - die dritte Auflage

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