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Preis-Leistungsverhältnis - Übersetzen im Zeitalter der Globalisierung
Thread poster: langnet

langnet  Identity Verified
Italy
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Jul 4, 2005

Mich würden da mal ganz konkret - und ehrlich - eure Erfahrungen und Meinungen interessieren.

Meine Erfahrungen, leider, sind: es zählt allein der Preis, "Qualität", ja gibt es sowas überhaupt bei Übersetzungen??? - schnurzegal., wen interessiert's, Hauptsache, es sieht englisch - deutsch - französisch - xyz aus. Und Hauptsache, billig. Ob's richtig ist - wen stört's. Sprache X habe ich verlangt, Sprache X habe ich bekommen...

Neuderdings sind bei mir "Bewerbungen" eingangen - obwohl wir darauf hinweisen, davon doch bitte abzusehen und explizit angeben, keine "Ostsprachen" abzudecken. Es gibt da zwar eine Zusammenarbeit mit ortsansässigen Übersetzern, aber das ist ein anderes Thema. Stattdessen erhalte ich "Angebote" aus den neuen EU-Ländern, die meine Sprachkombinationen zu einem Spottpreis abdecken. Ich frage mich da immer: gibt es da so viele Übersetzer, die Deutsch als Muttersprache beherrschen und Italienisch (oder andere) als Zweitsprache bzw umgekehrt? Höchstwahrscheinlich eher nicht. Aber die Angebote stehen und sind "preisgünstig" Wie machen die das? Wie können die eine Übersetzung vom Italienischen ins Deutsche oder umgekehrt zu "eigenen Marktpreisen vermarkten, wie?. Sind diese Länder bereits derart voll von "hoffnungsvollen Ausländern", daß sie aus einem zuverlässigen Pool schöpfen können? Bei einer tschechischen Agentur mit Deutsch-Tschechisch bzw. Slowenisch und umgekehrt (oder andere Sprachen) hätte ich gar kein Problem. Bei der Sprachkombination Französisch - Englisch oder umgekehrt dann aber doch schon. Aber eben: wen interessiert's, wenn es billig ist? Englisch kann doch sowieso jeder... Französisch im Grunde auch... "Hauptsprachen", halt...


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dieter haake  Identity Verified
Austria
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Globalisierung und Preise Jul 5, 2005

ich muss sagen, dass ich (auch in der Sprachrichtung it-de) einige sehr! gut zahlende Endkunden habe -
für spezielle Gebiete wie Oenologie und bestimmte juristische Sachen.
Gekommen sind diese Kunden zu mir (hauptsächlich) durch von-Mund-zu-Mund-Propaganda, was die Qualität betrifft - wobei der Preis zweitrangig war.

Meine Erfahrung

didi


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
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Qualität zählt Jul 5, 2005

Guten Morgen,
ich bin zwar in einer anderen Sprachkombination unterwegs - aber Englisch kann ja bekanntlich auch jeder...

Klar ist die Preisorientierung nicht zu leugnen, aber in meinem Kundenkreis liegt der Fokus eindeutig auf Qualität. Allerdings arbeite ich auch ausschließlich mit Direktkunden.

Gruß Ralf


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xxxAWa
Local time: 15:25
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Qualität und Fachwissen zählen Jul 5, 2005

langnet wrote:

Mich würden da mal ganz konkret - und ehrlich - eure Erfahrungen und Meinungen interessieren.

Meine Erfahrungen, leider, sind: es zählt allein der Preis, "Qualität", ja gibt es sowas überhaupt bei Übersetzungen??? - schnurzegal., wen interessiert's, Hauptsache, es sieht englisch - deutsch - französisch - xyz aus. Und Hauptsache, billig. Ob's richtig ist - wen stört's. Sprache X habe ich verlangt, Sprache X habe ich bekommen...

...

Bei der Sprachkombination Französisch - Englisch oder umgekehrt dann aber doch schon. Aber eben: wen interessiert's, wenn es billig ist? Englisch kann doch sowieso jeder... Französisch im Grunde auch... "Hauptsprachen", halt...


Von mir, dazu drei Erfahrungen aus diesem Jahr:

Erstes Beispiel:
Ein Direktkunde aus dem Bereich Automobilzulieferer, mit dem ich auch über die Situation von Übersetzern recht offen sprechen kann, sagte in einer Diskussion über osteuröpäische Konkurrenz u.a. dass seine Firma dort auch einiges machen lässt, weil die Qualität stimmt, die dortigen Übersetzer inzwischen auch längere Auslandaufenthalte und dementsprechende Sprachkenntnisse vorweisen können und die Preise einfach konkurrenzlos sind.
Andererseits erhielt ich wegen meines Ingenieurdiploms den Auftrag interne technische Richtlinien zu übersetzen. Sinngemäß sagte der Kunde zur Begründung, wenn er die Unterlagen an die anderen Übersetzer gäbe, würden diese erstmal die Verfasser wochenlang mit Verständnisfragen von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten. Bei mir wären weniger Rückfragen zu erwarten, die dann auch wirklich auf sprachliche oder inhaltliche Schwächen des Originaltextes verwiesen.

Zweites Beispiel:
Ein Direktkontakt, der über einen Messebesuch entstand, wollte mein Angebot unter Hinweis auf ein Konkurrenzangebot um rund 40% runterhandeln. Man hatte mit dem anderen Übersetzer auch noch nicht zusammengearbeitet, aber der wollte eine Probeübersetzung liefern. Das machte ich auch (ca. eine halbe Seite des Textes, der mir zur Angebotserstellung zugesendet worden war).
Bis dahin waren alle Kontakte recht schnell erfolgt (Messe, Anfrage, Angebot erfolgten innerhalb von 3 Tagen). Danach herrschte Stille - jedenfalls einen Tag, denn 2 Tage nach der Probeübersetzung erhielt ich per Post den Auftrag, zu meinem ursprünglichen Preis ohne weitere Versuche zu Feilschen.

Drittes Beispiel:
Vor kurzem kontaktierte mich eine Agentur. Man wies gleich auf internationale Kontakte bei den Übersetzern mit denen man zusammenarbeitet hin, erkundigte sich ob ich denn wirklich nur in meinen Fachgebieten arbeite, fragte dann konkret nach Vertragsübersetzungen. Mein Hinweis, dass die von Juristen Korrektur gelesen werden müssten, traf auf ein verständnisloses:" Wieso!? Sie übersetzen doch in's Deutsche!"
(Ach ja, der angebotene Zeilenpreis lag bei 0,45 Euro.)

Mein Fazit:
Als Übersetzer braucht man als Grundlage gute Qualität, dazu aber auch Fachwissen in gefragten Gebieten und - Direktkunden. Denn die achten auf Qualität, während ein Großteil der Agenturen nur schnell Aufträge vermitteln will.


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Steffen Walter  Identity Verified
Germany
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Marktsegmentierung Jul 5, 2005

Hallo Claudia,

ich habe den Eindruck, du hast dich ausschließlich auf den Massenmarkt bezogen, in dem Qualität(ssicherung) von vornherein unter ferner liefen rangiert. Daneben gibt es aber - wie von Ralf u.a. schon bemerkt - durchaus ein Qualitätssegment, insbesondere im Direktkundenbereich. Wenn man diese jedes Mal mit Top-Qualität zufriedenstellt, kommen Verlagerungsdebatten erst gar nicht auf.

(Zugegebenermaßen mag sich das in deinen Sprachenpaaren etwas anders darstellen, aber dennoch...)

Viele Grüße

Steffen


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MMUlr  Identity Verified
Germany
Local time: 15:25
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Eigene Ansichten Jul 5, 2005

Hallo Zusammen!

Ich hab da auch so meine Erfahrungen mit dem Preis-Leistungsverhältnis.

Vorweg - es mag vielleicht hart klingen, was ich sage, aber ich möchte betonene, dass ich keinen der Leser hier persönlich angreifen oder beleidigen möchte.

1) Meine Direktkunden zahlen - wie ich finde - fair. Ich komme da schon auf 1,20/1.30 € pro Zeile. Die wissen aber auch, aufgrund langjähriger Zusammenarbeit, dass ich nicht nur 100%, sondern 110% Leistung bringe. Natürlich sind in den letzten Jahren einige Kunden abgesprungen und wechselten zu "Billiganbietern", da nützte es auch nichts, mit dem Preis herunterzugehen. Das ist zwar schmerzhaft, aber wenn wir mal ehrlich sind: Wir bieten doch hier alle einen hohen Qualitätsstandard - den können wir nicht verschenken.

2) Mit Agenturen habe ich sowohl poitive, als auch negative Erfahrungen gemacht. Deren Angebote pro Zeile lagen zwischen 0,50 € und 0,80 €. Es mag jetzt arrogant klingen, aber wenn ich anfange, mein Wissen, meine Erfahrung und mein Engagement in einem Job für 0,50 € anzubieten, dann kann ich auch gleich zum Arbeitsamt gehen und Hartz IV beantragen.

3) Ich hatte letztens eine Anfrage zur Übersetzung eines medizinischen Abstracts, 1 Seite. Ich nannte meinen Zeienpreis, worauf hin der Anrufen sagte, dass er nur 0,60 € zahlen wolle und fügte mit überheblicher Stimme hinu: "Ich kenne den Marktpreis." Da platze mir der Kragen und ich antwortete: "Natürlich gibt es Übersetzer, die für das Geld arbeiten. Und warum? Weil sie dringend Aufträge brauchen. Und warum brauchen sie dringend Aufträge? Weil sie schlecht sind, und mit Dumping-Preisen den Markt kaputt gemacht haben. Wenn Sie ein schlechte Übersetzung wollen, dann ist das der Marktpreis - vollkommen richtig. Ich nehme 1,30 €, weil ich zu den guten gehöre, wie ihnen etliche Pharmafirmen werden bestätigen können."

4) Meine Mutter ist Dolmetscherin und Übersetzerin, seit über 40 Jahren. Sie gehört zu den besten und nimmt immer noch gnadenlos 1,70 € pro Zeile. Ihre treuen Stammkunden wissen um die hervorragende Qualität und bezahlen es auch ....

Mark Ulrich


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Marinus Vesseur  Identity Verified
Canada
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Dacia Logan oder Audi A4? Jul 5, 2005

langnet wrote:
Stattdessen erhalte ich "Angebote" aus den neuen EU-Ländern, die meine Sprachkombinationen zu einem Spottpreis abdecken.


Ich habe mal konkret mit diesem Fall zu tun gehabt: ein Transportunternehmen aus der Umgebung wollte einen Vertrag übersetzt bekommen, nicht zur Verwendung, aber um ihn lesen zu können, zum internen Gebrauch. Ich habe einen konkurrenzfähigen, aber 'deutschen' Preis abgegeben. Daraufhin meldete der Frächter sich zurück, dass er ein Angebot aus Tschechien hat, für ein Drittel des Preises. Da es auf Qualität nicht ankam, habe ich da natürlich am Kürzeren gezogen. Später wurde mir die Übersetzung gezeigt (EN-DE) und es war noch nicht einmal so schlecht: lesbar, aber offensichtlicht von jemanden geschrieben der beide Sprachen nicht perfekt beherrscht.
Als sich meine anfängliche innere Aufregung gelegt hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man sich spezialisieren muss um in Zukunft vernünftige Preise zu erzielen, eine Einsicht, die auch viele andere Kollegen schon hatten, wie in den Forenbeiträgen zu lesen.
Die Idee, das man alles können soll und das möglich in vielen Sprachen ist ein Anfängerfehler, den ich auch kurz unterlegen war. Manche Küchentisch-Übersetzer kommen leider nie davon los.
Wenn du ein Profi bist, mit spezialisierten Kenntnissen und eine professionelle Ausstattung, kann dir die Arbeit eigentlich nicht ausgehen.
Halt die Ohren steiff, Kollege!


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MMUlr  Identity Verified
Germany
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Kommentar zu Marinus: Jul 5, 2005

Da hast Du meinen uneingeschränten Applaus. Das hgenau ist der Punkt. Man muss für sich selber eine Nische finden, eine Spezialisierung, die einem persönlich auch liegt.
Nenne wir es die Kombination aus Arbeit und Hobby, Üersetzung und persönliche Neigung.
Eine solche Kombination ist auch schon ein Garant für qualitativ hochwertige Arbeit, da man immer mit etwas mehr Begeisterung bei der Sache ist, als ein "Küchentisch-Übersetzer."


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Arthur Allmendinger  Identity Verified
Germany
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Man muss im Land der Sprache gelebt haben Jul 5, 2005

AWa wrote:

Als Übersetzer braucht man als Grundlage gute Qualität, dazu aber auch Fachwissen in gefragten Gebieten


Ich würde noch hinzufügen: Man muss in dem Land der Zielsprache zumindest ein paar Jahre lang gelebt und im entsprechenden Fachgebiet gearbeitet haben, um qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern.

Ein Übersetzerdiplom alleine ist nicht viel wert.


[Edited at 2005-07-07 21:20]


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xxxTekkie
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Nun ja, ein Mitarbeiter eines Kunden, der Stuß wie ... Jul 5, 2005

AWa wrote:

... " Wieso!? Sie übersetzen doch in's Deutsche!"

schreibt, ist sicherlich nicht in der Lage, miese von guter Qualität zu unterscheiden.

Ich frage mich nur, wie ein Deppen-Apostrophen-Depp überhaupt dazu kommen kann, Übersetzungsaufträge zu vergeben.


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Arthur Allmendinger  Identity Verified
Germany
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Man muss wirklich ein Fachmann sein Jul 5, 2005

Marinus Vesseur wrote:

Als sich meine anfängliche innere Aufregung gelegt hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man sich spezialisieren muss um in Zukunft vernünftige Preise zu erzielen, eine Einsicht, die auch viele andere Kollegen schon hatten, wie in den Forenbeiträgen zu lesen.



Ich bin ganz Ihrer Meinung, Marinus Vesseur!

Man hat als „Nur-Übersetzer“ schlechte Karten, wenn es um Fachkenntnisse und Fachsprache geht. Man muss wirklich Fachmann in einem bestimmten Gebiet sein, um peinliche Fehler zu vermeiden.

Ich würde Übersetzungen in Fachgebieten, für die ich keine entsprechenden fachlichen Qualifikationen habe, möglichst vermeiden.

Ein Diplom Ingenieur mit Auslandsberufserfahrungen im Land der Zielsprache hat bei technischen Fachübersetzungen immer bessere Karten, als ein „Nur-Übersetzer“.


[Edited at 2005-07-09 17:30]


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Arthur Allmendinger  Identity Verified
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Ein formaler Stil ist manchmal fehl am Platz Jul 5, 2005

Tekkie wrote:

...miese von guter Qualität zu unterscheiden.



Ein guter Übersetzer muss auch zwischen einem formalen und lockeren Stil unterscheiden können.

Ein formaler Stil ist manchmal fehl am Platz.


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langnet  Identity Verified
Italy
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TOPIC STARTER
Land der Zielsprache... Jul 5, 2005

Arthur Allmendinger wrote:

AWa wrote:

Als Übersetzer braucht man als Grundlage gute Qualität, dazu aber auch Fachwissen in gefragten Gebieten


Ich würde noch hinzufügen: Man muss in dem Land der Zielsprache zumindest 10 Jahre lang gelebt und im entsprechenden Fachgebiet gearbeitet haben, um qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern.

Ein Übersetzerdiplom alleine ist nicht viel wert.


Einverstanden, aber hochwertige Übersetzungen ***in die Zielsprache*** oder in die Muttersprache? Das ist doch der Punkt hier. Ich erhalte "Bewerbungen" z.B. aus Polen (nur ein Beispiel unter anderen), in der mir Übersetzungen aus EN-FR-IT-ES in DE und umgekehrt für 10 Euro pro Normseite angeboten werden (für Übersetzungen ins Polnische aus diesen Sprachen ist es noch weniger, sic!). Würde ich als "Outsourcer" eine Übersetzung ins Polnische benötigen, hätte ich natürlich, preislich gesehen, hier das "Schlaraffenland", denn es ist ja nicht so, daß das alles "Küchentischübersetzer" wären, die mal eben ein bißchen Englisch oder Französisch oder... in der Schule gelernt haben (und Kollegen, die in den "alten EU-Ländern" leben und daher mit anderen Kosten kalkulieren müssen, haben da einen wirklich schweren Stand). Muttersprachler für eine Übersetzung findet man halt am häufigsten im Land der Zielsprache. Allerdings frage ich mich: wie sieht das ganze eben bei Sprachkombinationen aus, deren Zielsprachen nicht der "Landessprache" entsprechen? Wer übersetzt denn da dann eigentlich?

AWa schrieb dazu:


Ein Direktkunde aus dem Bereich Automobilzulieferer, mit dem ich auch über die Situation von Übersetzern recht offen sprechen kann, sagte in einer Diskussion über osteuröpäische Konkurrenz u.a. dass seine Firma dort auch einiges machen lässt, weil die Qualität stimmt, die dortigen Übersetzer inzwischen auch längere Auslandaufenthalte und dementsprechende Sprachkenntnisse vorweisen können und die Preise einfach konkurrenzlos sind.


Also ist ein Übersetzer aufgrund seiner Auslandsaufenthalte in diesem Sinne austauschbar gegen, beispielsweise, einen englischen Muttersprachler und kann problemlos querübersetzen? Oder gibt es im Land bereits ausreichend englische (oder andere) Muttersprachler mit ebenfalls reichhaltigen Auslandserfahrungen, auf die zurückgegriffen werden kann (und die für 10 Euro/Normseite arbeiten können, weil sie nur 150 Euro Miete im Monat bezahlen müssen)? M.M. nach wirft gerade dies vor allem eine Frage auf: "die Qualität stimmt". Was heißt das? Welche Maßstäbe werden da eigentlich bei der "Qualität" angelegt? Das ist doch im Grunde der Knackpunkt. Welche Maßstäbe gelten "objektiv" für die Qualität? Welche Maßstäbe setze ich subjektiv für mich persönlich an? Und habe ich da möglicherweise ein Problem, weil meine subjektiven Maßstäbe u.U. sehr viel höher sind als die "objektiven" - und ich daher im Grunde - quasi gegen Windmühlen anreitend - eigentlich nur Energie und Zeit verschwende, was im Grunde sowieso nicht honoriert wird?

Ich schreibe natürlich aus der Warte meiner Sprachkombination, bei der generell mit dem Problem zu kämpfen ist, daß so etwas wie ein "Qualitätsbewußtsein" im Grunde weder bei Agentur- noch bei Direktkunden gegeben ist ("Fachkenntnisse? Wieso denn das? Muß man sowas haben?"). Und je größer der Kunde, desto schlimmer wird es.

[Edited at 2005-07-05 23:20]


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xxxTekkie
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Der lockere Deppen-Apostroph Jul 5, 2005

Arthur Allmendinger wrote:

Tekkie wrote:

...miese von guter Qualität zu unterscheiden.



Ein guter Übersetzer muss auch zwischen einem formalen und lockeren Stil unterscheiden können.

Ein formaler Stil ist manchmal fehl am Platz.

Darum geht's hier gar nicht.

" Wieso!? Sie übersetzen doch in's Deutsche!" ist nicht locker, sondern einfach falsch. Es muß "ins Deutsche" heißen. Das müßten Sie aber wissen, Herr Kollege.


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