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aller anfang ist schwer...
Thread poster: Leena vom Hofe

Leena vom Hofe  Identity Verified
Germany
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Nov 9, 2005

Hallo liebe Kollegen,

ich bin nun noch nicht lange dabei als full-time Übersetzerin und hangel mich von Miniauftrag zu Miniauftrag, von Probeübersetzung zu Probeübersetzung. Ihr kennt das ja...
Natürlich frage ich mich, wie bekommt man Aufträge, wenn man frisch von der Uni noch keine großartigen Referenzen nachweisen kann? Ich frage mich, gibt es unter Euch nicht einige Kollegen, die einer sehr engagierten und auch guten (wenn auch noch nicht ganz so erfahrenen) Übersetzerin ab und an einen Auftrag zuschustern? Gibt es einige von Euch, die vielleicht ein wenig Mäzen oder so etwas spielen?
Wie habt Ihr das am Anfang gemacht? Ich habe leider neben meinem Studium nur einen einzigen Job gehabt, in dem ich auch mit der Übersetzerei zu tun hatte. Im Moment sammel ich auch Erfahrungen als ehrenamtliche Übersetzerin für eine gemeinnützige Organisation.
Ich weiß zwar, dass ich bald auch erfolgreich sein werde, auch wenn viele Freelancer immer über die schwierigen Umstände der Selbständigkeit stöhnen, aber ein wenig Unterstützung von "alten Hasen" wäre natürlich sehr hilfreich. Ich bin mir sicher, daß ich das in ein paar Jahren genauso machen werde. Ich würde, wenn ich schon ein paar Jahre im Geschäft wäre, nur zu gerne jungen Übersetzern helfen.
Gibt es ein Interesse für so einen Austausch?
Vielen Dank und Gruß


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Alison Schwitzgebel
France
Local time: 16:29
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Schau doch im Forum "Getting Established" Nov 9, 2005

Hi Leena!

Da Englisch auch zu deinen Sprachkombinationen gehört, schlage ich vor, daß Du in dem "Getting Established" Forum schaust http://www.proz.com/forum/15. Dort findest Du viele nützliche Infos zum Berufsanfang.

Grüße

Alison


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Semra Maden-Balamir  Identity Verified
Local time: 16:29
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einige Tipps... Nov 9, 2005

Hallo Leena,

ich bin sicherlich kein "alter Hase", aber vielleicht sind meine Vorschläge für Dich von Bedeutung.

Es gibt ein Büchlein mit dem Titel "Erfolgreich selbständig als Dolmetscher und Übersetzer", das vom BDÜ herausgegeben wurde.
Für Berufseinsteiger sicherlich eine gute Richtschnur.

Es lohnt sich immer, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, sprich
-Visitenkarten
-Website
-Eintrag in diverse Verzeichnisse/ Datenbankeinträge
-Mitgliedschaft in Verbänden
-Flyer
-etc.

Es ist natürlich eine Einstellungssache, aber von ehrenamtlichen Übersetzungstätigkeiten und Probeübersetzungen halte ich nicht viel. Das Erstere bringt einfach nichts und Probeübersetzungen würde ich nur machen, wenn sie auch bezahlt werden.


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langnet  Identity Verified
Italy
Local time: 16:29
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Aller Anfang ist wirklich schwer... Nov 10, 2005

Die Kollegen hier haben ja schon ein paar Tips gegen. Ich will jetzt hier mal die "harte" Seite ausmalen, über die keiner so gerne spricht, die aber leider Teil der Realität ist. Ich denke, es ist auch wichtig, dies mal zu erfahren.



Hallo liebe Kollegen,

ich bin nun noch nicht lange dabei als full-time Übersetzerin und hangel mich von Miniauftrag zu Miniauftrag, von Probeübersetzung zu Probeübersetzung. Ihr kennt das ja...


Das ist normal, "Miniaufträge" als Einsteiger sind schon einmal gut (viele bekommen die erst gar nicht). Bei den Probeübersetzungen wirst Du möglicherweise - trotz Fachstudium - den kürzeren ziehen, da in diesem Geschäft einfach die Erfahrung zählt, die auch die Uni nicht vermitteln kann. Weder bei den Ingenieuren, noch bei den Fachübersetzern.

Allerdings führen die "Alten Hasen" in der Regel kaum Probeübersetzungen aus. Also nicht aufgeben.


Natürlich frage ich mich, wie bekommt man Aufträge, wenn man frisch von der Uni noch keine großartigen Referenzen nachweisen kann?


Du hast da den Vorteil, daß Du Dich erst einmal z.B. in den Gelben Seiten als Diplomübersetzrin eintragen kannst. Je nach Standort kann das zu mehr oder weniger guten Aufträgen führen.


Ich frage mich, gibt es unter Euch nicht einige Kollegen, die einer sehr engagierten und auch guten (wenn auch noch nicht ganz so erfahrenen) Übersetzerin ab und an einen Auftrag zuschustern? Gibt es einige von Euch, die vielleicht ein wenig Mäzen oder so etwas spielen?


Das wird jetzt etwas hart: Woran machst Du jetzt fest, "gut" zu sein? Das "Engagement" setze ich eigentlich bei jedem Übersetzer voraus, d.h. der Wille, einen Begriff auch einmal 1,5 Stunden quer durch das gesamte Internet zu recherchieren (und erst dann eine KudoZ-Frage zu stellen, aber das ist ein anderes Thema und hat hiermit nichts zu tun ).

"Mäzenaten": es mag da durchaus welche geben, möglicherweise ist die Bewerbung bei einer Übersetzungsagentur aber erst einmal die beste Lösung.
Die harte Realität des Freelancers wird wohl leider anders aussehen. Wenn ich z.B. einmal Texte weitervergebe, dann an Kollegen, bei denen ich weiß, daß ich mich auf sie verlassen kann und nicht riskiere, den gesamten Text womöglich komplett nachbearbeiten zu müssen.
Außerdem stellt mein persönliches Know-how einen schwer und selbst erarbeiteten Erfahrungsschatz und "Wettbewerbsvorteil" dar; warum sollte ich diesen "selbstlos" so einfach weitergeben?

Wie gesagt, dies sind erst einmal ziemlich harte Worte. Wenig ermutigend für Dich, das ist mir klar, Aber irgendwo muß man auch einmal in Worte fassen, was Realität ist.


Wie habt Ihr das am Anfang gemacht? Ich habe leider neben meinem Studium nur einen einzigen Job gehabt, in dem ich auch mit der Übersetzerei zu tun hatte. Im Moment sammel ich auch Erfahrungen als ehrenamtliche Übersetzerin für eine gemeinnützige Organisation.


Ich persönlich habe nichts gemacht, sondern bin mehr oder weniger dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde und habe dann großes Glück gehabt. Wohl ein großer Vorteil als deutschsprachiger Quereinsteiger im Ausland. Die Dinge haben sich dann mit der Zeit ergeben. Ehrlich gesagt beineide ich Dich nicht, müßte ich heute explizit mit dem Vorsatz "ich will Übersetzer werden" anfangen, ich wüßte nicht, wo und hätte wohl keine Chance.


Ich weiß zwar, dass ich bald auch erfolgreich sein werde, auch wenn viele Freelancer immer über die schwierigen Umstände der Selbständigkeit stöhnen,


Das ist leider kein Gestöhne, sondern harte Realität, die Du einkalkulieren solltest. Vor allem am Anfang, wo du - trotz Studium - wahrscheinlich zu niedrigsten Tarifen arbeiten werden mußt.


aber ein wenig Unterstützung von "alten Hasen" wäre natürlich sehr hilfreich. Ich bin mir sicher, daß ich das in ein paar Jahren genauso machen werde.


Die findest Du hier bei ProZ.com. Und zum Glück gibt es heute Internet und DSL-Verbindungen, etwas, das es für die "ganz alten Hasen" noch nicht gab, die sich noch in Bibliotheken totgesucht, sich teuerste Fachbücher oder sonstiges angeschafft haben.


Ich würde, wenn ich schon ein paar Jahre im Geschäft wäre, nur zu gerne jungen Übersetzern helfen.


Ich auch. Wenn ich mich denn irgendeinmal zurückziehen kann. Davor allerdings, knallhart: helfen schon (z.B. Terminologiehilfe bei ProZ.com), aber keine Nachhilfe. Tut mir leid. Wie gesagt, das Geschäft ist hart, Know-how ist alles, gratis gibt's das nicht.

Noch einmal Entschuldigung für die harten Worte, Dein Beitrag war sehr nett formuliert, es ist nichts persönliches. Ich wollte einfach nur einmal darauf hinweisen, wie es in der kruden Realität aussieht. Meiner Meinung nach wird hier zu wenig darauf hingewiesen.

[Edited at 2005-11-10 02:14]


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Christian
Local time: 16:29
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Nicht nur der Anfang ist schwer! Nov 10, 2005

Hallo allerseits!

Ich bin genau wie Leena momentan dabei, mich auf dem hart umkämpften Übersetzermarkt zu positionieren, wenn auch nur nebenberuflich, aber auch das ist gar nicht so einfach. Der überaus interessante und vor allem höchst realistische Beitrag meines Vorredners (langnet) zeigt allerdings, dass man es als professioneller Sprachmittler, der seit vielen Jahren als Übersetzer und/oder Dolmetscher arbeitet, auch nicht gerade einfach hat: schlechte Zahlungsmoral, enormer Zeitdruck, überzogene/unrealistische Forderungen der Kunden usw.

Aber es stimmt schon, dass man insbesondere als Berufsanfänger oft überhaupt nicht weiß, wo man eigentlich anfangen soll. Man benötigt zunächst sehr viel Geduld, aber auch Zeit und Eigenkapital, um einen Fuß in die Tür des potenziellen Kunden zu bekommen. Leena, bei Proz.com findet man sicherlich viele nützliche Tipps für Berufsanfänger (z. B. im Forum "Getting Established"), aber wir können und dürfen nicht erwarten, dass Berufskollegen auf uns zukommen und uns mit Aufträgen versorgen. Du würdest doch als gestandener Profi auch nicht einfach so einen Auftrag an einen Sprachmittler weitergeben, von dem du überhaupt nicht weißt, ob er/sie auch wirklich deinen hohen Erwartungen entspricht.

Sicher, es ist ein Teufelskreis: Ohne jahrelange Berufserfahrung findet man nur schwer Kunden; ohne Kunden/Aufträge kann man man aber auch keine Berufserfahrung sammeln. ABER: Wenn man das nötige Engagement und Durchhaltevermögen mitbringt - ein absolutes Muss für jeden Sprachmittler -, dann wird es auch einem Berufsanfänger früher oder später gelingen, den Markt für sich zu gewinnen. Wir müssen uns leider etwas in Geduld üben, aber ich bin sicher, dass auch uns es gelingen wird, erfolgreich als Übersetzer zu arbeiten, aber das geht nun einmal nicht von heute auf morgen.

Viele Grüße
Christian


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Leena vom Hofe  Identity Verified
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TOPIC STARTER
Antwort auf Langnet usw. Nov 10, 2005

Guten Morgen Zusammen,

ich möchte gerade einmal auf die letzten Einträge eingehen.

Lieber Langnet und Co: gerade um solche Realitäten vielleicht zu verändern bzw. Leute zu finden, die sich mit solchen Realitäten nicht zufrieden geben wollen, hatte ich meinen Eintrag geschrieben. Ich weiß natürlich wie es in der Realität der Übersetzerwelt zugeht und gerade darum hatte ich appelliert, an Übersetzer, denen es wie mir geht, die nicht nur an sich denken und daran, wie sie ihr Butterbrot verdienen, sondern die sich ein wenig Ihrer Zeit nehmen junge, neue Übersetzer zu unterstützen. Viel Zeit verlange ich ja gar nicht. Ich verlange ja übrigens überhaupt nichts. Ich frage nur (und fragen kostet ja bekanntlich nichts) ob es jemanden gibt, der sich noch gut genug an seine Anfänge erinnert und jemandem ein wenig helfen möchte diese Anfänge besser zu meistern.
Die Realitäten von denen Du schreibst, kennen wir wohl alle und das nicht nur aus unserer Branche. Aber unter uns gibt es vielleicht Leute, die diese nicht einfach so hinnehmen wollen und sie vielleicht mit ihrer Hilfe ein Stückchen verändern möchten.
Die Zeit, die Du Dir genommen hast um auf das einzugehen, was ich geschrieben habe war doch auch schon wertvoll.

Ich weiß, ich mag etwas naiv klingen...Das bin ich aber nicht. Ich bin keinesfalls eine passive Person. Ich habe in den paar Monaten, die ich "selbständig" bin, etliche Kontakte geknüpft, laufe von Firma zu Firma, habe mich in Trados eingearbeitet, Werbung für mich gemacht wo es nur geht und mich sehr viel bewegt. Ich glaube, wenn man mich persönlich kennenlernt, merkt man sofort, dass ich es schaffen werde! Und das trotz aller Widrigkeiten und Probleme. Ich kenne die Realität und verschließe nicht meine Augen. Meine Einstellung ist es, daß man tun muss, weil man sonst ewig wartet. Mein Eintrag war eine spontane Idee, weil ich einfach nur hoffte auf Resonanz zu stoßen. Und weil ich sicher bin, daß ich, da ich ein sehr aktiver und engagierter Mensch bin, anderen Neulingen, die mir richtig fit erscheinen (da mag das eine oder andere schwarze Schaf dabei sein) genauso helfen werde, wie es einige von Euch für mich tun.

Für die Hilfe, die mir angeboten wurde, bin ich sehr dankbar! Vielen Dank Euch allen!


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xxxMarc P  Identity Verified
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Aller anfang ist schwer... Nov 10, 2005

Ich schließe mich dem vernünftigen Rat von Langnet an und gehe noch einen Schritt weiter:

Wer gerade "frisch von der Uni" kommt ist in aller Wahrscheinlichkeit für den Einstieg in die Selbständigkeit (noch) nicht reif. So haben die meisten "alten Hasen" auch nicht angefangen, sondern in einer Festanstellung, wobei diese nicht unbedingt als Übersetzer sein musste bzw. muss. Unter den 17 Mitabsolventen meines Übersetzungsstudiums in meinem Jahrgang ging z.B. nur eine Einzige direkt in die Selbständigkeit, und die hatte auch schon etliche Jahre Berufserfahrung. Die anderen gingen alle in Festanstellung - nicht unbedingt als Übersetzer.

In fast allen Berufen ist es üblich, dass man zunächst für andere arbeitet und sich erst später selbständig macht. Das hat gute Gründe, die auch auf den Übersetzerberuf zutreffen. Wer mit seinem Diplom, auf dem die Tinte kaum trocken ist, auf Kundensuche geht, hat gleichzeitig zwei Herausforderungen: den Beruf in der Praxis zu erlernen, sowie ein Geschäft aufzubauen, mit alledem was dazugehört. Das schaffen auch viele; was dabei jedoch häufig übersehen wird, ist das Lehrgeld, das von den ersten Kunden in Form unzulänglicher Übersetzungsqualität bezahlt werden muss.

Ohne den traditionellen Qualifizierungsweg mit Sprach- bzw. Übersetzungdiplom, den ich auch selbst hinter mir habe, abwerten zu wollen, würde ich lieber einem Quereinsteiger helfen, Fuß zu fassen, der einige Jahre Berufs-, Lebens- und Auslandserfahrung vorweisen kann. Es spricht auch nichts dagegen, dass man sich als frisch qualifizierte Diplom-Übersetzerin solche Erfahrung erst einmal sucht.

Marc


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Leena vom Hofe  Identity Verified
Germany
Local time: 16:29
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TOPIC STARTER
vorschnelles urteil Nov 10, 2005

Ich glaube, dass das Problem darin besteht, daß die Info "ich komme frisch von der Uni" ein (wahrscheinlich oftmals falsches) schnelles Bild entstehen lässt, welches einem dann einige Türen verschließt.
Ich bin keine 23 mehr. Ich habe vor, während und neben meinem Studium zahlreiche Erfahrungen in der Berufswelt sammeln können. Mein Problem ist ganz einfach und schätzungsweise auch für einen Quereinsteiger von 50 Jahren eines: ich habe (da ich auch oft branchenfern gearbeitet habe) keine (bzw. wenig) Referenzen (in der Übersetzungsbranche), die man ja so oft braucht, um an Aufträge zu kommen.
Das war mein Problem.
Ich möchte Euch sagen, daß es ganz schön frustrierend ist, wenn einem von "alten Hasen" immer nur abgeraten wird von der Selbständigkeit. Ich bekomme von Kollegen, die ich hier und dort kennenlerne (networking!) immer nur zu hören: "Mach das bloß nicht! Such Dir lieber eine Festanstellung!" usw Ich muss einfach sagen, daß nichts frustrierender ist, als diese ständige Entmutigung.
Naja, es gibt ja auch zwei oder drei Leute, die mir Mut zusprechen und mich mit Rat und Tat unterstützen.
Ich weiß nicht, wie es den anderen "Anfängern" geht, aber vielleicht nehme ich diese Entmutigungsversuche auch einfach nur zu persönlich.
Ich hatte dieses Post eigentlich veröffentlicht, um genau das Gegenteil von dem zu erzielen, was passiert ist.
Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt...
Ich lass mich auf jeden Fall nicht unterkriegen. Habe doch endlich das gefunden, was ich machen will, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Viele Grüße
Leena Müller


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Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 16:29
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Hat hier irgendjemand abgeraten, Leena? Nov 10, 2005

Ich sehe nichts dergleichen.

Die "alten Hasen" haben nur versucht, deutlich zu machen, dass es nicht reicht, §îberall zu erz§Õhlen, wie gut man ist und dass man ja ein Diplom hat, und schon bekommt man laufend Auftr§Õge in einem Umfang, dass man davon leben k§ènnte.

Ein bisschen bekomme ich aus Deinem Posting auch den Eindruck, nicht Du willst Dich selbst§Õndig machen, sondern "Ich habe ein Diplom als §¾bersetzer - macht Ihr mich mal selbst§Õndig. Ich bin doch soo gut und einmalig - das muss doch wohl jeder merken". Sorry, wenn ich das so offen ausspreche.

Wie eine der letzten Umfragen hier auf Proz gezeigt hat, sind etwa 40% der teilnehmenden Kollegen (und das waren einige Hundert) nicht in der Lage, vern§înftige R§îcklagen zu bilden f§îr den Fall, dass sie krank oder arbeitsunf§Õhig werden oder sonst irgend etwas nicht Geplantes passiert. Nun w§Õre es noch interessant zu analysieren, inwieweit dies Leute mit und ohne §¾bersetzerdiplom, Leute mit und ohne l§Õngere §¾bersetzererfahrung, Voll-Selbst§Õndige und Leute mit teilweiser Festanstellung betrifft.

Man muss aber kein Prophet sein, um logisch zu vermuten, dass die Mehrzahl davon selbst§Õndige Anf§Õnger (bis zu 5 Jahren Erfahrung) mit §¾bersetzerdiplom sind, die sich eben auf Grund der fehlenden M§èglichkeit, Erfahrung zu sammeln, noch nicht spezialisieren und einen Namen machen konnten.

Daher ist der Rat, sich zumindest in der Anfangszeit neben dem selbst§Õndigen Arbeiten um eine Festanstellung zu bem§îhen oder auch ganz bei einer Agentur "unterzukriechen", eher gut gemeint, als als Entmutigung zu verstehen. SDamit Du n§Õmlivcch nicht eventuell nach zwei Jahrenn ohne nennenswerte Auftr§Õge vor dem Privatbankrott stehst, ohne vorher zu merken, dass Du all Dein Verm§ègen in ein Gesch§Õft gesteckt hast, ohne rechten Erfolg als Unternehmer zu haben.

Au§Áerdem ist ein Diplom und Erfahrung auf irgend einem anderen Fachgebiet eher von Vorteil, besser zu gebrauchen und sogar notwendiger, als "blo§Á" ein §¾bersetzerdiplom, da stimme ich mit Marc v§èllig §îberein. Von daher betrachte es bitte als Vorteil, dass Du vorher in anderen Branchen gearbeitet hast und versuche, daraus Kapital zu schlagen - spezialisiere Dich.

Mein eigenes Beispiel sei hier nur kurz angerissen. Ich habe kein §¾bersetzerdiplom, aber mehr als 20 Jahre lebendige Sprachpraxis in Russisch und Englisch, davon der Gro§Áteil vor Ort und auf der Basis einer fr§îheren T§Õtigkeit im Banken- und Finanzbereich.

DAS ist woraus ich sch§èpfe - nicht die Zettel, die ich irgendwann mal von irgendwem bekommen habe. Nur dadurch wei§Á ich gut einzusch§Õtzen, was ich kann und was ich nicht kann. Am Anfang habe ich auch alles m§ègliche angenommen, nur um zu Geld zu kommen. Inzwischen lasse ich die Finger von Sachen, von denen ich gelernt habe, dass ich sie definitiv nicht beherrsche. Das kommt nicht von heute auf Morgen. Und ich bin heilfroh, dass ich in den Neunzigern auf Grund der guten Konjunktur relativ sorglos mehrmals den Arbeitsplatz wechseln und mich in verschiedenen Unternehmen umsehen und fachlich dazu lernen konnte - heute ist das wesentlich schwieriger. Die Sprache kam also aus der t§Õglichen Arbeit, nicht umgekehrt.

Und um diesen Entschluss wirklich zu fassen, habe ich mehr als zehn Jahre gebraucht. Vielleicht bin ich ein bisschen langsam, will ich gar nicht verneinen. Aber da Du selbst schreibst, Du seiest "keine 23 mehr", muss es ja bei Dir auch erst allm§Õhlich Klick gemacht haben.

Daf§îr wusste ich bei Aufnahme der Selbst§Õndigkeit relativ sicher, dass ich was bringen kann und in welchen Bereichen, und dass ich das auch machen will. Schlecht bin ich, glaube ich auch nicht, aber das hei§Át nicht, dass ich davon nach fast drei Jahren der Selbst§Õndigkeit in Saus und Braus lebe - im Gegenteil. Was ich sagen will: es braucht einen langen Atem, bis man die ersten 10-15 Kunden von sich ¨¹berzeugt hat - sowohl mental als auch finanziell. Ich habe auch nach so relativ langer Zeit noch nicht das Gef¨¹hl, dass ich den Pleitegeier endg¨¹ltig verscheucht habe.

All das sind in meinen Augen keine Argumente GEGEN die Selbst§Õndigkeit, sondern lediglich daf§îr, nicht zu blau§Õugig zu sein und zu denken, die Welt h§Õtte nur auf einen gewartet, der mit einem Diplom wie Deinem daher kommt. Klar ist das eine Riesenanstrengung und eine verdiente tolle Errungenschaft f§îr Dich selbst. Andererseits gibt es von der Sorte Tausende mit Diplom und nochmal zehnmal so viele, die "im Untergrund" als "§¾bersetzer" arbeiten, uns das Wasser abgraben und nebenbei noch durrch mangelnde Qualifikation und demzufolge miese Arbeit das Image der Branche in Verruf bringen sowie das Preisniveau auf ein Niveau treiben, wo es sich nicht mal mehr lohnt, den Computer einzuschalten. Diesen Konkurrenzfaktor sollte und auch die anderen Risiken sollte man nicht untersch§Õtzen.

Eben deshalb MUSST Du Dich qualifizieren und spezialisieren, um Dich herauszuheben - andernfalls bist Du jetzt schon erledigt.

Alles Argumente, die eine Festanstellung geraten erscheinen lassen - Du kannst nur dazu lernen. Wenn ich eine h§Õtte, w§îrde ich mich nicht beschweren.

Also - wie lautete damals der Wahlslogan einer mir sympathischen Partei:

"Machen, Machen, Machen!"

- anstatt hier darauf zu warten, dass Dir andere weiter helfen und dann noch so pikiert zu reagieren.

In diesem Sinne viel Erfolg

Steffen

[Edited at 2005-11-10 20:07]

[Edited at 2005-11-10 20:14]


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xxxMarc P  Identity Verified
Local time: 16:29
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vorschnelles Urteil? Nov 10, 2005

Hallo Leena,

nimm's mir bitte nicht übel, wenn ich Deinen letzten Beitrag "zerstückele".

...dass das Problem darin besteht, daß die Info "ich komme frisch von der Uni" ein (wahrscheinlich oftmals falsches) schnelles Bild entstehen lässt


Hast Du nicht darüber nachgedacht, dass Du als Selbständige für Dein eigenes Image verantwortlich bist?

Ich habe vor, während und neben meinem Studium zahlreiche Erfahrungen in der Berufswelt sammeln können.


Das glaube ich Dir gerne, aber auf Deinem Lebenslauf fangen die zalhreichen Erfahrungen erst 2000 an und enden mit Deiner gegenwärtigen Tätigkeit als Verkäuferin in einem Teeladen.

da ich auch oft branchenfern gearbeitet habe


Es gibt in der Übersetzungsbranche kein "branchenfern". Wir alle verkaufen unsere Dienstleistungen an Kunden in verschiedenen Branchen. Unser Erfolg hängt zu einem großen Teil davon ab, wie stark bzw. gut wir uns in diese Branchen einarbeiten können.

Mein Problem ist ganz einfach und schätzungsweise auch für einen Quereinsteiger von 50 Jahren eines: ich habe (...) keine (bzw. wenig) Referenzen (in der Übersetzungsbranche), die man ja so oft braucht, um an Aufträge zu kommen.


Dazu drei Antworten:
1. Die branchenfernen Referenzen sind u.u. wertvoller, als Referenzen aus der Übersetzungsbranche, denn auch (und gerade) andere Branchen brauchen Übersetzungen (siehe oben).
2. Ein Quereinsteiger von 50 Jahren kann auf einen Erfahrungsschatz zurückgreifen, der extrem wertvoll ist.
3. Referenzen kommen nicht von alleine. Es reicht nicht, dass viele KollegInnen Dich kennen. Langnet hat es schon sehr gut formuliert:

"Wenn ich z.B. einmal Texte weitervergebe, dann an Kollegen, bei denen ich weiß, daß ich mich auf sie verlassen kann und nicht riskiere, den gesamten Text womöglich komplett nachbearbeiten zu müssen."

"Ich kenne eine Übersetzerin" ist als Referenz leider etwas zu dünn. Warum sollte man ausgerechnet einer Anfängerin die Aufträge zukommen lassen, die man selber nicht bewältigen kann? Man zieht die erfahrene Kollegin vor - ist doch logisch, oder?

Ich möchte Euch sagen, daß es ganz schön frustrierend ist, wenn einem von "alten Hasen" immer nur abgeraten wird von der Selbständigkeit.


Tja. Die erfahrenen Kollegen sagen einem immer wieder das gleiche. Die müssen sich wohl alle irren!

Ich muss einfach sagen, daß nichts frustrierender ist, als diese ständige Entmutigung.


Ich ERmutige Dich hiermit ausdrücklich, Dir eine geeignete Festanstellung zu suchen, um Dich auf Deine Zukunft als selbständige Übersetzerin vorzubereiten.

Ich weiß nicht, wie es den anderen "Anfängern" geht, aber vielleicht nehme ich diese Entmutigungsversuche auch einfach nur zu persönlich.


Durchaus. Erstens: siehe oben, Thema ERmutigung. Zweitens: ich sage Dir nur das, was ich jedem neuen Uniabsolventen sagen würde, es ist also nicht persönlich gemeint. Drittens: als Selbständige bist Du für den eigenen Erfolg verantwortlich. Sicher helfen wir uns gegenseitig, wir sind aber auch im Wettbewerb miteinander. Kurz: es schuldet Dir keiner etwas.

Grüße aus Bergisch Gladbach,
Marc


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Christian
Local time: 16:29
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Keine Entmutigungsversuche, sondern purer Realismus Nov 10, 2005

Hallo Leena,

wie schon eingangs erwähnt, bin auch ich ein Anfänger auf diesem Gebiet, wenn auch aus der Perspektive eines "Nebenberuflers", was den Vorteil hat, dass meine Existenz nicht vom Übersetzen abhängt, aber ansonsten unterscheiden sich unsere Ambitionen nicht sehr weit voneinander.

Ich weiß nicht, wie es den anderen "Anfängern" geht, aber vielleicht nehme ich diese Entmutigungsversuche auch einfach nur zu persönlich.


Ich sehe die Sache als Anfänger etwas anders. M. E. handelt es sich hier nicht um Entmutigungsversuche. Man will vielmehr versuchen, einem Anfänger klar zu machen, was ihn erwartet - und zwar schonungslos. Es wäre doch ganz bestimmt auch nicht in deinem Interesse, wenn die "alten Hasen" uns erzählen würden, wie toll doch alles sei, obwohl dies in keiner Weise der Wahrheit entspricht, und die Wahrheit ist - wie so oft - ziemlich bitter. Sicher, das macht die Sache für uns nicht gerade leichter, aber zumindest werden wir dahingehend sensibilisiert, dass man als Berufsanfänger mit vielen Rückschlägen rechnen muss, was insbesondere für unsere Branche gilt. Das soll natürlich nicht heißen, dass wir nun die Flinte ins Korn werfen sollten - ganz im Gegenteil! Aber bis sich der Erfolg auch bei uns einstellt, wird noch etwas Zeit vergehen.

Viele Grüße
Christian


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Niina Lahokoski  Identity Verified
Finland
Local time: 17:29
Member (2008)
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Viel Glück! Nov 10, 2005

Hallo,

ich bin eine junge finnische Übersetzerin, die gerade "frisch-von-der-Uni" kommt. Ich habe ja noch nicht einmal eine Magisterprüfung abgelegt! Aber jedoch arbeite ich schon seit einem Jahr als freiberufliche Übersetzerin. Doch habe ich auch andere Arbeitserfahrung, weil ich schon seit Gymnasium teilzeitig arbeite, z.B. habe ich als Büroangestellter bei einer Architektenbürö gearbeitet.

Das erste halbe Jahr habe ich nur kleine Jobs für niedrige Tarife gemacht. Dann habe ich im Sommer einen Praktikumsplatz bei einer Übersetzungsbüro bekommen, und komischerweise habe ich gleichzeitig angefangen, neue Kunden, größere Jobs und bessere Tarifen zu bekommen. Jetzt habe ich schon einige regelmässige Kunden und genau so viel Arbeit als ich neben dem Studium schaffen kann.

Also wenn so ein junger und unerfahrener Mensch wie ich sich selbstständig machen kann, kannst Du es sicherlich auch! Viel Glück!


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Geneviève von Levetzow  Identity Verified
Local time: 16:29
Member (2002)
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Entmutigung??? Nov 10, 2005

Hallo Lena,

Zuerst kann ich den Aussagen von Claudia und Marc nur hundertprozentig zustimmen. Ich möchte noch einiges hinzufügen.

Dein Engagement in aller Ehre. Ich fürchte, Du hast aber von unserem Beruf sehr ideale Vorstellungen. Und gehst allzu sehr von Deinem Standpunkt und von Deiner Situation aus. Sollte man aber im Geschäftsleben nicht. Der Kunde interessiert Deine Probleme nicht. Dass sich im Laufe der Jahre mit Kunden sehr freundschaftliche Beziehungen entwickeln können, ist eine ganz andere Geschichte.

Zuerst sind wir Geschäftsleute, keine Idealisten. Wenn mir mein Händler um die Ecke Proben jeglicher Art anbietet, geht es darum, mich für ein neues Produkt etc. zu interessieren. Und sehr häufig geht auch die Rechnung auf.
Wir verkaufen Dienstleistungen. Und unsere persönliche Ware ist ZEIT (und Zeit ist Geld, stimmt bei Übersetzern wirklich). Und wir arbeiten meist unter einem ungeheueren Zeitdruck. Warum sollten wir also einer blutjungen Anfängerin Aufträge zukommen lassen? Was möglicherweise letztlich mit einem ungeheueren Zeitaufwand verbunden ist. Wie Claudia es sehr gut beschrieben hat.
Wir sind keine wohltätige Instanz. Warum sollten wir auch?

Und „gut zu sein“? Ich würde es von mir in der Öffentlichkeit so nicht behaupten. Es muss bewiesen werden.
Du hast übrigens auf Proz eine wunderbare Möglichkeit, Dein Können unter Beweis zu stellen. Du brauchst nur Fragen in Deinen Sprachenpaaren zu beantworten. Wenn Du wirklich so gut bist, wie Du es von Dir behauptest, merken die Kollegen und die potentiellen Kunden es sehr schnell.
Die Aufträge kommen dadurch. Man wird angeschrieben, weiter empfohlen usw. Eine Erfahrung, die viele Kollegen hier gemacht haben und die sich alle vor lauter Aufträgen nicht retten können.

Und noch etwas anderes:
Wenn ich jemanden weiter empfehle, habe ich 3 Kriterien:
a) Ist er wirklich gut? KO-Kriterium wenn nicht…
b) Ist er zuverlässig? Bisschen schwieriger nachzuprüfen, gibt aber auch einige Anzeichen oder ich habe mal mit dem Kollegen zusammen gearbeitet.
c) Ist er angenehm im Umgang, nicht jämmerlich, gar hyperempfindlich?
Wenn ein Kunde auf Dich zurückkommt, spielen diese 3 Kriterien alle eine Rolle. Das erste und das zweite sind unabdingbar. Und das dritte ist nicht ohne Bedeutung.
Deine ganz persönlichen Empfindlichkeiten und Probleme gehen Deine Kunden nicht an.
Du solltest das alles nicht persönlich nehmen. Auch wenn Deine Übersetzung mal kritisiert wird (passiert uns allen mal).

Und zu mir. Ich bin – wie Claudia – wie die Jungfrau zu diesem Beruf gekommen. Habe allerdings auch großes Glück gehabt. Konnte aber auf eine sehr breit gefächerte Berufserfahrung zurückgreifen und habe eine ziemlich gute Allgemeinbildung, die auch in meiner Sparte (Medizin + Technik) mir doch immer vom Nutzen ist.
Wie in der KI spielt auch in der Übersetzungswelt das Wissen über die Welt eine viel größere Rolle als Anfänger es wahrhaben wollen.

Und wie Marc es so schon sagte. „Unser Erfolg hängt zu einem großen Teil davon ab, wie stark bzw. gut wir uns in diese Branchen einarbeiten können.“ Die Eigenschaft kannst Du trainieren. Mit Neugier, mit Akribie und mit Durchsetzungsvermögen. Du kannst auch im Moment schauen, was Dich wirklich interessiert und Dir nicht auf immer wie böhmische Dörfer erscheint (ich kann z.B. finanzielle Seiten lesen, ohne dafür ein wirkliches Verständnis zu entwickeln, wie sollte ich es übersetzen können?).

Und noch etwas. Die Selbständigkeit will gelernt werden. Hast Du Dir wirklich überlegt, wie sie aussieht?
Unsere Arbeit als Freelancer besteht auch darin, dass wir sehr viel zu verwalten haben.
Freizeit und Wochenenden sind kaum planbar. Du hast Dir etwas vorgenommen… und dann kommt Dir ein eiliger Auftrag dazwischen… den Du ablehnen kannst, natürlich. Aber bei gewissen Kunden geht es einfach nicht, weil Du der einzige bist, der von der Materie genug Ahnung hast, oder weil die Geschäftsbeziehung so gut ist, dass Du Deinen Kunden nicht im Regen stehen lassen kannst. Na ja, und manchmal gibt’s noch Eilzuschläge.
Und Du brauchst für die Selbständigkeit eine ungeheuere Selbstdisziplin, die nicht jedermanns Sache ist.

Zusammenfassende Tipps:
1) Sich auf Proz im Frage-Antwort-Spiel engagieren. Du wirst dabei eine ganze Menge lernen. Sprachlich, fachlich und auch über die menschliche Natur;).
2) Abonniere Newsletters in Deinen Sprachen und auf den Gebieten, die Dich interessieren.
3) Lerne noch intensiver, Recherchen zu machen.
4) Mache Dich noch vertrauter mit Deinem Rechner, Softwarekenntnisse sind in unserem Beruf ein absolutes Muss. Und Du musst Dein Arbeitsinstrument beherrschen.

Und um es anderes als Marc zu formulieren „Jeder ist seines Glückes Schmied."

Geneviève:)

PS: Der Beitrag von Steffen wurde gepostet, während ich den meinen schrieb. Ich kann nur zustimmen.


[Edited at 2005-11-10 14:45]

[Edited at 2005-11-10 15:01]


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LuciaC
United Kingdom
Local time: 15:29
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Einige Tipps Nov 10, 2005

Spezialisierung (auf English)
http://www.catiweb.org/cqfall2004/cqfall2004.pdf

Chris Durban "Comment se constituer une clientèle"
http://www.sft.fr/regions/compte_rendus_2004/IDF_030404.htm
(auf Französisch)

In jedem Sprachforum kommen die selben Threads immer wieder vor...

Viel Glück

Lucia


[Edited at 2005-11-10 15:48]


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Leena vom Hofe  Identity Verified
Germany
Local time: 16:29
Member (2005)
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TOPIC STARTER
danke ! Nov 11, 2005

Liebe Kollegen,

ich danke Euch für die zahlreichen Antworten auf meinen post.
Leider wurde ich (was wahrscheinlich aufgrund meines ursprünglichen Anliegens irgendwie verständlich ist) von einigen missverstanden und es wurde interpretiert und gedeutet ("was mag das für eine sein?").
So kommt es, daß ich mehr missverstanden wurde als verstanden und ich werde mich aus diesem Grunde hier aus dieser Diskussion ausklinken.

Ich danke Euch trotzdem allen für Eure Ratschläge und die Zeit, die Ihr Euch genommen habt.

Viele Grüße
Leena


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aller anfang ist schwer...

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