Fremdsprachenkorrespondent - Was dann?
Thread poster: dolni (X)

dolni (X)
Local time: 03:59
English
May 14, 2006

hey. ich absolviere zur zeit eine schulische ausbildung zum fremdsprachenkorrespondenten, bin mir aber sicher, dass ich es dabei nicht belassen will. diesbezüglich habe ich einige fragen:

1.) welche weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für fs-korrespondenten?

2.) wenn ich an eine fh wechseln würde, müsste ich dann wieder bei null anfangen, oder bekommt man die ausbildung in irgendeiner form angerechnet?

3.) ist es möglich nach der ausbildung an eine uni im ausland zu wechseln bzw. eine weiterbildung im ausland zu machen?

vielen dank schon mal für die antworten.

philipp


 

Jalapeno
Local time: 03:59
English to German
SDI München May 15, 2006

Hi Philipp,

soweit ich weiß kann man am SDI München als fertiger Fremdsprachenkorrespondent die Ausbildung in der Fachakademie zum staatlich geprüften Übersetzer in zwei Jahren anstatt der üblichen drei absolvieren.

Vielleicht hilft das weiter.


 

dolni (X)
Local time: 03:59
English
TOPIC STARTER
staatlich geprüfter übersetzer May 15, 2006

hey. danke schon mal für ihren post.
kommt man als staatlich geprüfter übersetzer trotzdem gut an aufträge oder werden im ausland übersetzer mit diplom bevorzugt?

phil


 

Cordula Abston  Identity Verified
United States
Local time: 03:59
English to German
+ ...
Im Ausland relativ egal May 15, 2006

Hi,

bin selbst Fremdsprachenkorrespondentin und geprüfte ÜBersetzerin (kein Diplom). Meine Erfahrung ist, dass es - zumindest im Nordamerikanischen Ausland - völlig egal ist ob man ein Diplom hat. Im Prinzip wird eine deutsche Ausbildung immer hoch angesehen, jedoch gehts hier so oder so eher nach Arbeitserfahrung und vielleicht noch, ob man zertifiziert ist. Da der ÜBersetzer immer noch kein geschützter Beruf ist, steht einem der Weg frei. Faustregel: Solange du gut bist, geht alles. Ausserdem kann man noch sagen, dass in der freien Wirtschaft ein Diplom im Übersetzungsbereich oftmals nicht gefragt ist, sondern eher das nötige Fachwissen in deinen Spezialgebieten. Denn nur damit kannst du schwierige Fachtexte korrekt übersetzen, die sich dann auch noch gut lesen.

Wenn man die Ausbildungen weltweit vergleicht hat man meiner Meinung nach in Deutschland immer noch die besten Karten. So habe ich zum Beispiel in den USA oft gesehen, dass immer nur in eine Richtung (ins Englische) übersetzt wird und man dann damit ein Diplom erwirbt. Von Dolmetschkursen mal ganz abgesehen, die kann man teilweise in ein paar wochen mal so nebenbei ablegen und ein Zertifikat erlangen. Entspricht ganz und gar nicht deutschem Standard.

Good luck,
Cordula


 


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