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website als Referenz
Thread poster: Leena vom Hofe

Leena vom Hofe  Identity Verified
Germany
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Aug 11, 2006

Hallo Zusammen,

die Frage wurde vielleicht schon mal gestellt (unter den Stichworten, die mir einfielen, habe ich jedoch nichts gefunden)...Eine Agentur möchte vor einer Zusammenarbeit Beispielübersetzungen von mir sehen.
Ich frage mich, was ich da für Material nehmen kann. Muss ich jeden Auftraggeber kontaktieren und um Erlaubnis fragen (auch wenn ich Namen, Typenbezeichnungen usw streiche)? Oder könnte ich einfach alles was ich bisher übersetzt habe als Referenzübersetzung weiterleiten?
Ich gehe davon aus, dass sich das ähnlich verhält, wie mit dem Weitergeben von Namen von Firmen, für die man schon gearbeitet hat, oder? Besser nachfragen...

Allerdings habe ich eine Website übersetzt, die mittlerweile online ist. Mein damaliger Auftraggeber (eine Agentur) hatte mir auf meine Anfrage, ob ich den Namen des Endkunden als Referenz nennen darf (da ging es nicht um Inhalte, sondern nur um den Firmennamen) gesagt, ich solle lieber nicht mit dem Firmennamen (ein großer Hersteller von Batterien) werben, da sie den Auftrag wiederum über eine Werbeagentur bekommen haben und der Endkunde nicht der direkte Kunde war.

Ich denke mal, ich liege richtig anzunehmen, dass ich den Link auf die Website nicht weitergeben darf, oder?

Wie habt Ihr so etwas geregelt ? Habt Ihr bisher besondere Texte zur Verfügung gestellt?
Die Daten werden ja angeblich vertraulich behandelt. Habt Ihr einfach entschieden: dieser Text ist ok? oder beim Kunden nachgefragt?

Danke für die Tipps!
Gruß aus Köln


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erika rubinstein  Identity Verified
Local time: 02:09
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ich denke Aug 11, 2006

solange man sich vertraglich zum Stillschweigen nicht verpflichtet hat, kann man jede Firma fuer die man gearbeitet hat als Referenz angeben, selbst wenn es nich der Endkunde ist. Ich wuesste nicht, wem es schaden soll, dass man den Firmennamen nennt. Wenn es natuerlich um Inhalte bei Probeuebersetzungen geht, da sollte man lieber nachfragen.

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Katrin Hollberg  Identity Verified
Germany
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Ich sehe da eigentlich nicht so große Bedenken... Aug 11, 2006

Hi Leena,

in Deinem Fall finde ich es gerade nicht so wild, wenn Du jemandem sagst: "Hier ist der Link...diese Inhalte habe ich übersetzt". Es macht natürlich Sinn zu bemerken, dass der Auftrag durch eine Agentur vermittelt wurde. Aber irgendwie musst Du ja nun auch mal für Dich werben dürfen. Ich finde es eher mal wieder typisch (wenn nicht schäbig), dass die Agentur Dir sagt, Du solltest das nicht tun. Dann könnten sie sich wenigstens selbst als Ansprechpartner anbieten für Rückfragen. Außerdem ist doch logisch, dass die Werbeagentur das nicht selbst übersetzt hat, denn deren Aufgaben liegen doch bei der Webgestaltung ganz woanders. Wo ist denn da das Verfängliche, dass eine Übersetzerin als Sub den Text übersetzt hat? - Ich verstehe deren Argumente überhaupt nicht.

In der Regel hat man ja beides, Direktkunden und Aufträge, die über Agenturen reinkommen. Ich habe allerdings auch schon Texte übersetzt, die wirklich so brisanter Natur sind, dass ich die Unternehmensnamen einfach nicht explizit als meine Referenz nennen mag. Da würde ich dann den Hinweis nehmen: Weitere Referenzen auf Anfrage, soll heissen, wenn jemand mehr sehen möchte, dann soll er meine Kontakte anrufen/anmailen und die kurz fragen, ob ich tatsächlich für die (und diese Fachrichtung) übersetzt habe.

Bei vielen Übersetzerkollegen (und ich halte das auch so) habe ich schon gesehen: Einige davon im Auftrag für Übersetzerbüros. Das halte ich wirklich für ok. Damit spiegelt man keine falschen Tatsachen vor. Es ist eher ungewöhnlich, dass große Industrieunternehmen große Aufträge an einzelne Freelancer vergeben, obwohl ich auch das kenne...aber wie gesagt: Du musst ja auch mal weiterkommen können, dass Du Deine bisherige Arbeit irgendwie beim Namen nennen darfst.

Ich habe übrigens hier bei PROZ.com Probetexte aus vergangenen Aufträgen eingetragen, bei denen ich keine Rücksprache gehalten habe. Ist mir zu zeitaufwendig und in meinen Fällen auch überflüssig, weil ich verräterische Namen durch XX unkenntlich gemacht habe. (z.B. über ITIL...jedes große IT-Unternehmen hat dazu seine eigenen Texte in der Tasche, das kann keiner direkt zuordnen) Soviel Seriösität sollte natürlich gewahrt bleiben.

Ich habe auch schon Texte übersetzt (z.B. auch für Presse...), die jetzt Online stehen. Warum sollte ich die nicht benennen dürfen? Und auch "Deine Website" ist ja jetzt jedem zugänglich. Wenn ich natürlich eine Geheimhaltungsvereinbarung mit meinem AG abschliesse (kam bei mir auch schon vor + ist auch in Ordnung für mich!), dann nenne ich diese Namen nicht direkt. Ich dachte am Anfang auch: Oje, als seriöse Übersetzerin kann ich ja nicht nur mit dem Carlsen Vlg. werben, wenn ich in die Industrie möchte. Mittlerweile hat sich das Problem durch die Vielzahl und Vielfältigkeit der letzten Aufträge völlig von selbst gelöst.

Dies auch nur mal als Gedanke...

Liebe Grüße

Katrin)

[Bearbeitet am 2006-08-11 13:21]


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Katrin Hollberg  Identity Verified
Germany
Local time: 02:09
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Nachtrag Aug 11, 2006

Katrin Hollberg wrote:

Ich finde es eher mal wieder typisch (wenn nicht schäbig), dass die Agentur Dir sagt, Du solltest das nicht tun. Dann könnten sie sich wenigstens selbst als Ansprechpartner anbieten für Rückfragen.


Dazu fällt mir noch ein: Mach' Dir immer bewusst, dass die Agentur natürlich kein Interesse daran haben kann, dass Du potentiell mit "ihren Kunden" direkten Kontakt bekommen könntest. Dies mag auch ein Grund sein, warum sie das nicht möchten. Für Dich sollte es eher Antrieb sein, bei solchen harmlosen Projekten gar nicht erst nachzufragen und um Erlaubnis zu betteln (gibt natürlich immer Ausnahmen, da ist es wirklich sinnvoll/wegen brisanten Inhalten...).

Ich möchte hier gar nicht über Agenturen im Allgemeinen herziehen (s. einen anderen Thread hier im Forum )--
Bei mir ist es so, dass meine Aufträge in friedlicher "Koexistenz" durch direkte Kunden und Agenturen reinkommen...Aber ICH vertrete natürlich immer zunächst meine eigenen Interessen...


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Stephanie Wloch  Identity Verified
Germany
Local time: 02:09
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Kundenschutz Aug 11, 2006

Leena vom Hofe wrote:
Mein damaliger Auftraggeber (eine Agentur) hatte mir auf meine Anfrage, ob ich den Namen des Endkunden als Referenz nennen darf (da ging es nicht um Inhalte, sondern nur um den Firmennamen) gesagt, ich solle lieber nicht mit dem Firmennamen (ein großer Hersteller von Batterien) werben, da sie den Auftrag wiederum über eine Werbeagentur bekommen haben und der Endkunde nicht der direkte Kunde war.

Dann ist doch alles klar: Natürlich nicht. Ich finde, dass Erika und Katrin sich über das Thema Kundenschutz sehr leichtfertig hinwegsetzen. Abgesehen von irgendwelchen gesetzlichen Bestimmungen zählt doch auch so etwas wie ein faires Geschäftsgebahren.

Außerdem gibt es eine Erklärung für solche Fälle, die Webdesigner handhaben.
Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass Lieschen Müller die für den Auftraggeber erstellten Texte bei Bedarf als Referenz auf ihrer Homepage nennen, bzw. in sonstigen Werbemitteln als Nachweis ihrer Arbeiten verwenden darf.
Ausgeschlossen von dieser Regelung bleiben Projekte, die Lieschen Müller im Rahmen für Agenturen ausführen, die wiederum als Wiederverkäufer auftreten und Lieschen Müller um Anonymität bzw. Kundenschutz bitten.


Habe hier gefunden unter § 14 und etwas abgewandelt:
http://www.flash-webdesign.de/front_content.php?idcat=30

[Edited at 2006-08-11 13:44]


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Leena vom Hofe  Identity Verified
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TOPIC STARTER
stimmt schon Aug 11, 2006

Hallo
Tuliparola hat schon recht. Ich habe auch Agenturen, die mir ihr ok gegeben haben, dafür, dass ich die Namen der Endkunden verwenden darf.
Ich find's einfach schon immer ein bisschen nervig, immer erst zu "betteln", wie Katrin schreibt. Aber im Endeffekt denke ich, es ist immer besser zu fragen.

Was meint Ihr anderen? Hat schon mal jemand Ärger damit gehabt?

Gruß
Leena


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Katrin Hollberg  Identity Verified
Germany
Local time: 02:09
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+ ...
Finde ich nicht völlig klar...da verstehst Du mich falsch! Aug 11, 2006

Tuliparola wrote:

Leena vom Hofe wrote:
Mein damaliger Auftraggeber (eine Agentur) hatte mir auf meine Anfrage, ob ich den Namen des Endkunden als Referenz nennen darf (da ging es nicht um Inhalte, sondern nur um den Firmennamen) gesagt, ich solle lieber nicht mit dem Firmennamen (ein großer Hersteller von Batterien) werben, da sie den Auftrag wiederum über eine Werbeagentur bekommen haben und der Endkunde nicht der direkte Kunde war.

Dann ist doch alles klar: Natürlich nicht. Ich finde, dass Erika und Katrin sich über das Thema Kundenschutz sehr leichtfertig hinwegsetzen. Abgesehen von irgendwelchen gesetzlichen Bestimmungen zählt doch auch so etwas wie ein faires Geschäftsgebahren.



Da muss ich jetzt aber auch widersprechen. So klar erscheint mir da Leenas Darlegung nicht. Da bin ich falsch verstanden worden. Ich habe mittlerweile sehr gute Kontakte, die genaue Vereinbarungen mit mir treffen. Da ist völlig klar, wann was geheim zu halten ist. Gerade bei Leenas Fall drängt sich mir wieder der Eindruck auf, nur weil sie nachgefragt hat, haben die sich schnell eine Ausrede aus den Fingern gesogen, damit sie bloß keine Namen nennt.
Normalerweise stellt der AG so etwas von vorneherein klar fest in einer VEREINBARUNG für beide Seiten. Wer das nicht tut, kann nicht hinterher irgendwelche selbstgebastelten Regeln aufstellen. - Aber klar, wenn aller Ungemach von dieser einen Nennung abhängt, würde ich es auch eher lassen. - Das meinte ich zum Schluss, mittlerweile habe ich soviele Referenzen, dass ich nicht auf jede einzelne explizit angewiesen bin. Ich meinte nicht, man solle sich nach Herzenslust über Vereinbarungen hinwegsetzen.

//Habe hier gefunden unter § 14 und etwas abgewandelt:
http://www.flash-webdesign.de/front_content.php?idcat=30// Sowas gehört zum Beispiel in ein Dokument für Leena, wenn Sie den Auftrag erhält...



Grüße

Katrin

[Bearbeitet am 2006-08-11 14:04]


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tectranslate ITS GmbH
Local time: 02:09
German
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Sinn und Unsinn Aug 11, 2006

Katrin Hollberg wrote:

Normalerweise stellt der AG so etwas von vorneherein klar fest in einer VEREINBARUNG für beide Seiten.


Genau. So machen wir's auch: Unsere Freelancer verpflichten sich, keine im Rahmen des Auftrags gewonnenen Informationen an Dritte weitergeben. Dazu gehört auch die Identität des Kunden.

Aber vielleicht sollte man grundsätzlich mal überdenken, ob die Angabe von Referenzen so wichtig und sinnvoll ist, wie alle das zu empfinden scheinen. Warum?

1.) Es sagt überhaupt nichts aus, dass jemand mal für einen bestimmten Referenzkunden gearbeitet hat. War der überhaupt zufrieden? Kann der die Qualität überhaupt beurteilen?
2.) Referenzlisten sind für einige, ähem, "Kollegen" eine feine Quelle für Akquisebemühungen. Deswegen veröffentlichen wir z.B. auch als Agentur keine Referenzliste und geben normalerweise auch keine Namen an potentielle Kunden raus (Ausnahmen sind natürlich im Einzelfall möglich, aber eben nur als Ausnahme).

Just my 2 cents.

Viele Grüße
Benjamin

edit: Tpipfälr

[Edited at 2006-08-11 14:03]


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Katrin Hollberg  Identity Verified
Germany
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Du sprichst mir aus der Seele Aug 11, 2006

tectranslate wrote:

1.) Es sagt überhaupt nichts aus, dass jemand mal für einen bestimmten Referenzkunden gearbeitet hat. War der überhaupt zufrieden? Kann der die Qualität überhaupt beurteilen?


Das ist doch viel entscheidender...)


und zu Deinem zweiten Punkt:

Meine Aufträge sind alle völlig anders "reingekommen"...und nicht, weil jemand meine bisherigen Referenzen gelesen hat und sich dann gesagt hat: "Whow, ist ja doll, die muss ich sofort kontaktieren!" - Es ist völlig abenteuerlich ANDERS gelaufen, muss ich dazu ehrlicherweise auch mal als Freelancer anmerken...Das wäre echt mal ein interessanter Gesprächsstoff für weitere Diskussionen...

[Bearbeitet am 2006-08-11 14:10]


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Leena vom Hofe  Identity Verified
Germany
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TOPIC STARTER
referenz nicht gleich referenz Aug 11, 2006

"tectranslate wrote:

1.) Es sagt überhaupt nichts aus, dass jemand mal für einen bestimmten Referenzkunden gearbeitet hat. War der überhaupt zufrieden? Kann der die Qualität überhaupt beurteilen?"

Deswegen möchte die Agentur ja auch gerne Referenz"texte" von mir sehen. Ich hätte also den Inhalt der Website gerne als Beispiel für meine bisherige Arbeit zur Einsicht gegeben. Daraus kann der Auftraggeber dann ablesen, ob ihm mein Stil und so weiter gefällt. (darum ging es in meinem ersten Beitrag)

@ Katrin. hört sich ja spannend an! Sollte dafür ein neues Topic eröffnet werden ?

Gruß
Leena


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Katrin Hollberg  Identity Verified
Germany
Local time: 02:09
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@Leena Aug 11, 2006

Hallo Leena,

na ja...ich will mich da nicht künstlich interessanter machen...ich denke, da könnte so mancher Kollege hier Kurioses erzählen... Ich glaub, das erzähl ich Dir mal bei Gelegenheit, wenn das mal mit Treffen in Köln hinhaut.
(Ich meld mich mal off-topic, sobald wieder mehr Zeit ist)

Bei mir ergeben sich wohl allein aufgrund der Sprachkombination schon Abweichungen, obwohl ich derzeit auch viel Englisch-Dt. übersetze...

Wie ich schon andeutete: Gibt es für Dich nicht vielleicht auch die Möglichkeit, beide Texte zu "chiffrieren" und dafür eben keinen direkten Link zu nennen, wenn es nun mal leider so ein Super-Duper-Geheimauftrag zu sein scheint? Also nur zwei Word-Dokumente im Vergleich zu schicken? Tuliparolas Beitrag in allen Ehren, aber da halte ich es wirklich mit Benjamins Anmerkungen. Allzuviel Staatsaktion sollte man denn auch nicht daraus machen, wenn Dein AG selbst so schlurig mit den AGBs umgeht, die hier ja wohl wichtiger denn je gewesen wären. Wie gesagt, wer meine Beiträge zu den Textproben aufruft, soll mir mal zeigen, ob er daraus die entsprechenden Kunden ablesen kann, zumal es noch nichtmal unbedingt die Namen sind, die ich anderweitig veröffentlicht habe. Da kommt wirklich keiner drauf, aus welchem Kontext das ist...Es geht doch wirklich nur darum, anderen zu beweisen, wie gut Deine "Diktion"/Dein Übersetzertalent ist.

Hast Du wirklich keinerlei andere Referenzmöglichkeiten?
Bzw. wie gut ist Dein Kontakt zur Agentur insgesamt (erübrigt sich wohl die Frage...?!?), evtl. doch nochmal nachzuhaken, ob Du die Textproben verklausuliert rausgeben darfst? Oder ob Dein potentieller Kunde sich von denen entsprechend posit. Feedback holen kann.

Ich verstehe schon, dass davon für Dich offenbar viel abhängt. - Ich habe bislang immer Folgeaufträge bekommen, wenn offensichtlich Zufriedenheit da war, aber musste für Erstkunden höchstens 2-3 Sätze übersetzen (waren meist erstmal kl. Aufträge), um zu beweisen, dass ich verstanden habe, worum es geht...Deinen Fall hatte ich so noch nicht.

Viele Grüße

Katrin


[Bearbeitet am 2006-08-11 15:05]


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Katrin Hollberg  Identity Verified
Germany
Local time: 02:09
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Damit meinte ich... Aug 11, 2006

Katrin Hollberg wrote:

Das wäre echt mal ein interessanter Gesprächsstoff für weitere Diskussionen...


...vor allem den höheren Sinn / die Sinnhaftigkeit von Referenzen auf beiden Seiten.


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Leena vom Hofe  Identity Verified
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Local time: 02:09
Member (2005)
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TOPIC STARTER
hört sich schlimmer an... Aug 11, 2006

Hallo Katrin,

danke für die Antworten. Es muss ja scheinen, als hätte ich einen "Top Secret" Auftrag für die Agentur erledigt (war aber nicht so - schließlich wurde der Text ja in Form einer Website veröffentlich

Ich habe durchaus positives Feedback von der Agentur bekommen und auch schon einige Folgeaufträge.

Die neue Agentur scheint es mit Referenzen sehr genau zu nehmen. Erst mal haben die drei Ansprechpartner gefordert, die sich zu meiner Arbeit äußern können (haben sie auch und zwar durchweg positiv!), einer davon war übrigens besagte Agentur und dann kam die Aufforderung Referenztexte zu schicken.
Ich habe jetzt einen Text geschickt (Auftraggeber hatte ok gegeben) und wenn denen das nicht reicht, muss ich leider sagen, ich habe da beinahe mehr Arbeit reingesteckt (und die ja auch!), als ich für eine kleine Probeübersetzung gebraucht hätte...

Ich hoffe einfach, dass das jetzt reicht. Meine Frage ist aber sehr interessant diskutiert worden, muss ich sagen. Irgendwann werde ich auch ein paar Texte in meinem Portfolio haben und dann sind diese Sorgen vielleicht vorbei!

Ein schönes Wochenende an Euch alle!
Gruß


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Claudia Wening
Local time: 02:09
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Portfolio Aug 11, 2006

Hallo!

Ich finde Eure Diskussion um Referenzen/Referenztexte sehr interessant.

Ich bin gerade als freiberufliche Übersetzerin gestartet und frage mich, ob es Sinn macht, ein Portfolio anzulegen. Da ich noch keine "echten" Auftragsübersetzungen dafür zur Hand habe, wollte ich Texte speziell dafür übersetzen bzw. Ausschnitte aus von mir privat übersetzten Texten verwenden.

In anderen Branchen sind "Muster" oder "Mappen" ganz normal. Man beginnt mit speziell angefertigten Bildern / Fotos / Werkstücken und nach und nach kommen auch Auftragsarbeiten dazu.
Ich finde das logisch, weil man gleich zeigen kann, was man kann.
Der schwierigste Part speziell bei Übersetzern dürfte darin bestehen, "freie" Texte in seinen Fachgebieten zu finden ...

Ich bin nur leider noch ziemlich unbedarft, was die Übersetzerbranche angeht. Wird ein derartiges Portfolio überhaupt akzeptiert?

Bin gespannt auf Eure Meinungen/Antworten!

Claudia


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Leena vom Hofe  Identity Verified
Germany
Local time: 02:09
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hab ich auch schon überlegt Aug 11, 2006

Hallo Claudia

Das habe ich auch schon überlegt. Ist vielleicht eine ganz gute Idee.
Ich kann mir vorstellen, dass es kein Problem ist (sagt mir, wenn ich mich irre), einfach Texte aus einschlägigen Fachzeitschriften oder so zu übersetzen.

Was meint Ihr Kollegen?

Gruß und viel Erfolg beim "Existenz gründen"!

Leena


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