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Rechnung zzgl. USt?
Thread poster: holzner
holzner
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Sep 18, 2006

Hallo!

Ich bin Kleinunternehmer und verrechne deshalb keine USt. Nun habe ich einen Übersetzungsauftrag an einen deutschen Übersetzer vergeben (ich selbst bin in Österreich wohnhaft), vereinbart wurde ein Honorar von XX Euro, jedoch ohne genauer zu definieren, ob in diesem Preis bereits die USt enthalten ist oder nicht. Der Übersetzer fordert nun das Honorar zzgl. USt, was ich nicht nachvollziehen kann, denn wenn ich z.B. zum Friseur gehe und dieser in seiner Preisliste für meinen Haarschnitt einen Preis von 15 Euro angibt, dann ist in dieser Preisangabe die USt auch schon enthalten. Bei allen anderen Dienstleistungen ist das meines Wissens nach genau so...

Wie seht ihr das?
Falls es tatsächlich so sein sollte, dass die Forderung nach USt gerechtfertigt ist - kommt hierfür die österreichische oder die deutsche USt zur Anwendung? (Offizieller Dienstort wäre ja eigentlich Österreich...)


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Andy Lemminger  Identity Verified
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Betrag plus deutsche USt Sep 18, 2006

Der Kollege verlangt zu Recht den vereinbarten Betrag zzgl. deutsche USt.
Er muss auf seine Dienstleistungen USt berechnen und es spielt für ihn keine Rolle, dass du nicht USt-pflichtig bist.
Du kannst die USt als Betriebsausgabe absetzen.

Die Preisangabe erfolgt unter Geschäftsleuten vor Berechnung der USt, das ist der Unterschied zum Friseur. Als Kunde des Friseurs bist du ein Verbraucher und erwartest daher eine Angabe des Preises inklusive USt.

Ort der Ausführung war Deutschland, da der Kollege die Übersetzung ja in Deutschland angefertigt hat.

Viele Grüße

Andy

www.interlations.com


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Astrid Elke Witte  Identity Verified
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Andy hat Recht Sep 18, 2006

Alles was Andy sagt, stimme ich zu. Ich vereinbare einen Preis, den ich verdienen möchte, und ich würde es unvorstellbar finden, daß jemand später verlangen würde, daß ich, für ihn, die Umsatzsteuer aus meinem Verdienst zahlen würde! Wieso soll ich für jemand anders Steuer zahlen?

Astrid

P.S. Du mußt 16% MWSt. darauf zahlen.

Wenn Du nicht zahlst, passiert Folgendes:

Nehmen wir an, daß der vereinbarte Betrag EUR 100 war. Du solltest dann EUR 16,00 MWst. darauf zahlen, d.h. insgesamt EUR 116,00.

Wenn Du aber nur EUR 100,00 bezahlst, muß der Übersetzer anteilig an das Finanzamt Steuer zahlen, d.h. er darf EUR 86,21 als sein Verdienst behalten und muß EUR 13,79 an das Finanzamt weiterleiten.

Zweitens, arbeitet er künftig nicht mehr für Dich.




[Edited at 2006-09-18 17:24]

[Edited at 2006-09-18 17:39]


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Brasiversum  Identity Verified
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heisst das.... Sep 18, 2006

MwSt oder VAT, gilt für das Land wo es geliefert wird???

z.B. wenn ich für Polen eine Übersetzung mache, meine Rechnung muss die VAT% aus Polen enthalten? Oder das gleich für UK, und alle andere EU Länder???

Danke in voraus!


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Astrid Elke Witte  Identity Verified
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Mehrwertsteuer des eigenen Lands Sep 18, 2006

Hallo Brasiversum,

Du wohnst in Deutschland? Dann, egal wo (in der EU) der Kunde seinen Sitz hat, mußt Du die deutsche Höhe von Mehrwertsteuer verrechnen, d.h. 16 %.

Viele Grüße,

Astrid


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RobinB  Identity Verified
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Quatsch Sep 18, 2006

holzner wrote: Der Übersetzer fordert nun das Honorar zzgl. USt, was ich nicht nachvollziehen kann


Dass Du es nicht nachvollziehen kannst, ist durchaus verständlich, das es total Quatsch ist. Bei grenzüberschreitenden Übersetzungsdienstleistungen ist vom Dienstleister keine USt zu erheben, es gilt das Prinzip "Leistung erfolgt im Land des Abnehmers" (obwohl der Dienstleister selber die USt beim Erhalt des Honorars seiner abzuführenden USt hinzufügen muss, kann aber gleichzeitig in gleicher Höhe Vorsteuer geltend machen). Allerdings nicht, wenn der Abnehmer Privatperson oder EU-Institution ist.

Da aber Du Kleinunternehmer bist - und vermutlich dies beweisen kannst - ist der deutsche Übersetzungslieferant nicht berechtigt, USt auf der Rechnung auszuweisen. Die bloße Tatsache, dass Du keine USt-ID-Nr. hast, bedeutet nicht, dass Du als Privatperson handelst.

Fazit: Hier darf der deutsche Dienstleister keine USt in Rechnung stellen.

Robin


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Brasiversum  Identity Verified
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Danke Astrid! Sep 18, 2006

Astrid Elke Johnson wrote:

Hallo Brasiversum,

Du wohnst in Deutschland? Dann, egal wo (in der EU) der Kunde seinen Sitz hat, mußt Du die deutsche Höhe von Mehrwertsteuer verrechnen, d.h. 16 %.

Viele Grüße,

Astrid



Ich war mir nicht mehr sicher!


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Andy Lemminger  Identity Verified
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Mmmh Sep 18, 2006

RobinB wrote:
Dass Du es nicht nachvollziehen kannst, ist durchaus verständlich, das es total Quatsch ist.


Hi Robin,

ob das so ein Quatsch ist, weiß ich nicht. Der einzige Zweck der Kleinunternehmerregelung ist doch, die Besteuerung kleiner Unternehmen der von Privatpersonen anzugleichen. Warum sollte dies dann gerade bei der innergemeinschaftlichen Besteuerung für eine Rechtsperson, die ihrem Wesen nach Endverbraucher ist, anders sein?

Bei grenzüberschreitenden Übersetzungsdienstleistungen ist vom Dienstleister keine USt zu erheben, es gilt das Prinzip "Leistung erfolgt im Land des Abnehmers"

Nicht so nach §19 UstG: "Satz 1 gilt nicht für die nach ... § 13b Abs. 2... geschuldete Steuer.

Da aber Du Kleinunternehmer bist - und vermutlich dies beweisen kannst - ist der deutsche Übersetzungslieferant nicht berechtigt, USt auf der Rechnung auszuweisen. Die bloße Tatsache, dass Du keine USt-ID-Nr. hast, bedeutet nicht, dass Du als Privatperson handelst.


Bist du sicher? Ich zitiere §19 UStG:
"In den Fällen des Satzes 1 finden die Vorschriften über die Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchstabe b, § 6a) ... keine Anwendung."


[Bearbeitet am 2006-09-18 22:34]


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Astrid Elke Witte  Identity Verified
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Wann man MWSt. verrechnen muß Sep 19, 2006

Hallo Robin,

man muß doch Mehrwertsteuer verrechnen, wenn der Kunde sich in einem anderen EU-Land befindet und nicht selbst registriert ist, Umsatzsteuer zu verrechnen.

Um Mehrwertsteuer nicht verrechnen zu müssen, muß man die Umsatzsteuernummer des Kunden wissen, und auch die Nummer auf Gültigkeit prüfen!

Astrid


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Ralf Lemster  Identity Verified
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Es gibt auch Unternehmer ohne USt-ID Sep 19, 2006

Hallo Astrid,

Um Mehrwertsteuer nicht verrechnen zu müssen, muß man die Umsatzsteuernummer des Kunden wissen, und auch die Nummer auf Gültigkeit prüfen!


Das ist so nicht ganz richtig, denke ich.

Die Frage, ob Umsatzsteuer zu berechnen ist, orientiert sich an der Unternehmereigenschaft des Kunden; dies folgt aus der Verlagerung des Ortes der sonstigen Leistung bei Unternehmern (siehe hierzu § 3a Abs.1 i.V.m. Abs. 3 UStG). Die Unternehmereigenschaft ist in § 2 Abs. 1 UStG definiert:


Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Das Unternehmen umfasst die gesamte gewerbliche oder berufliche Tätigkeit des Unternehmers. Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt oder eine Personenvereinigung nur gegenüber ihren Mitgliedern tätig wird.


Die Umsatzsteuer-ID ist ein probater - aber kein ausschließlicher Nachweis der Unternehmereigenschaft. Anders ausgedrückt: Es kann durchaus Unternehmer ohne USt-ID geben (was aus Sicht des Leistungserbringers natürlich die Nachvollziehbarkeit erschwert).

Gruß Ralf

PS Robin und Rod - bitte korrigieren, falls nötig!


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holzner
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TOPIC STARTER
Privat oder Unterenehmer? Sep 19, 2006

[quote]Andy Lemminger wrote:


Die Preisangabe erfolgt unter Geschäftsleuten vor Berechnung der USt, das ist der Unterschied zum Friseur. Als Kunde des Friseurs bist du ein Verbraucher und erwartest daher eine Angabe des Preises inklusive USt.

1)
Aber wer sagt, dass ich Unternehmer bin? Klar, ich bin es (Kleinunternehmer), aber das kann der Übersetzer ja unmöglich wissen! Ich habe einen zu übersetzenden Text inseriert (unter meinem Namen und nicht mit Firmennamen oder Geschäftsbezeichnung), ob dieser für mich als Verbraucher ist, oder ob ich ihn an einen meiner Kunden weitergebe, geht den Übersetzer ja auch nichts an. Der Übersetzer MUSSTE sogar davon ausgehen, dass ich Verbraucher bin - nichts deutete darauf hin, dass ich den Text weitergebe...

2)
Zum Thema österr. oder dt. USt:
Habe mich beim Finanzamt informiert: § 3a Abs 10 Z 3 UStG (österreichisches UStG)

a) Wenn der Empfänger ein Unternehmer ist, richtet sich der Leistungsort nach dem Sitz des Empfängers.
b) Wenn der Empfänger kein Unternehmer ist, richtet sich der Leistungsort nach dem Sitz des Leistenden.

Das heißt also: Wenn ich den Auftrag als Unternehmer vergebe, wäre der Leistungsort Österreich und es würde deshalb die österr. USt zur Anwendung kommen. Wenn ich den Auftrag als Verbraucher vergebe, wäre der Dienstort Deutschland, der Übersetzer dürfte mir aber keine zusätzliche USt verrechnen (siehe Bsp mit Friseur)!


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Stephanie Wloch  Identity Verified
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Steuerliche Sondergebiete innerhalb der EU Sep 19, 2006

Ralf Lemster wrote:
Es kann durchaus Unternehmer ohne USt-ID geben

Darf ich eben mal einhaken?
Es gibt doch diese steuerlichen Sondergebiete innerhalb der EU, wo die Unternehmer keine USt-ID-Nummer haben.
Umsatzsteuerrechtlich handelt es sich um so genannte Drittlandsgebiete.
- Dänemark:Grönland und Färöer
- Deutschland: Büsingen, Helgoland
- Finnland: Åland-Inseln
- Frankreich: überseeische Departements Guadeloupe, Guyana, Martinique und Réunion
- Italien: u.a. Livigno, San Marino
- Niederlande: überseeischen Gebiete Aruba, Bonaire, Curacao, St. Maarten, St. Eustatius, Saba.
- Portugal: Madeira, Azoren
- Spanien: Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla
- Vereinigtes Königreich und Nordirland : u.a. die Kanalinseln Jersey und Guernsey
Ich habe es so verstanden, dass Umsatzsteuerbefreiung gilt, wenn der Kunde dort ansässig ist. Stimmt das?
Neugierige Grüße
Steffi


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RobinB  Identity Verified
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Local time: 01:24
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Sondergebiete Sep 19, 2006

Steffi,

ich bin dabei, Ralf zu beantworten, hoffe aber, dass du einige Anmerkungen zu Deiner Frage erlaubst.

- Vereinigtes Königreich und Nordirland : u.a. die Kanalinseln Jersey und Guernsey

Gehören nicht zur EU.

Ich habe es so verstanden, dass Umsatzsteuerbefreiung gilt, wenn der Kunde dort ansässig ist. Stimmt das?


Falls der Leistungserbringer (Übersetzer) innerhalb der EU ansässig und USt-pflichtig ist, ist es eigentlich völlig egal, ob der Kunde im "EU-Ausland" oder in einem Drittland ansässig ist.

Auf der Rechnung an den ausländischen Kunden erscheint sowieso keine USt, es sei denn, der Kunde ist eine in der EU ansässige Privatperson (*nicht* "Kleinunternehmer") oder eine EU-Institution. Bei Ausstellung der Rechnung (Soll-Buchhalter) bzw. beim Zahlungseingang (Ist-Buchhalter) muss aber der Leistungserbringer, falls USt-pflichtig, den entsprechenden USt-Betrag (eng. "output tax") der eigenen USt-Schuld (in der USt-Voranmeldung) hinzufügen, d.h., der Betrag der geschuldeten USt steigt dementsprechend.

Gleichzeitig aber - in einigen Ländern unter der Voraussetzung, dass einigen formellen Anforderungen entsprochen werden - darf der Leistungserbringer Vorsteuer (eng. "input tax") in gleicher Höhe geltend machen, die dann den Mehrbetrag an USt ausgleicht.

Etwas bürokratisch, das stimmt, aber nicht unverständlich.

Robin

[Edited at 2006-09-19 09:56]


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Emmanuelle Riffault  Identity Verified
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Ort der Leistung Sep 19, 2006

Das ist alles sehr verwirrend

So viel ich weiss, ob USt. oder keine USt.: Entscheidend ist der Ort der Leistung. Sitzt unser Kunde im Ausland, so kann man sagen, dass wir exportieren. Ist unser Kunde ein Unternehmer mit Sitz im Ausland, so wird die Leistung eben in dessen Land erbracht und es wird keine inländische USt. berechnet.

Es spielt keine Rolle, ob der Kunde eine USt.-Nr. hat oder nicht. Es gibt auch in Deutschland die Möglichkeit, als Kleinunternehmer keine USt. zu berechnen. Man kann in dem Fall aber trotzdem über eine USt.-Nr. verfügen.

Auf folgender Seite steht eine interessante Tabelle:
http://www.aufrecht.de/805.html

Die Diskussion hier ist auch sehr interessant:
http://www.steuern-online.de/cgi-local/loadforum.cgi?http://f3.webmart.de/f.cfm?id=1021138&r=threadview&t=2825551

In deinem Fall hat der deutsche Kollege keine deutsche USt. zu berechnen. Eine öst. wird er auch nicht berechnen können, wie soll er sie denn dem öst. Staat weiterleiten?

Emmanuelle

[Bearbeitet am 2006-09-19 10:06]


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RobinB  Identity Verified
Germany
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Unternehmereigenschaft Sep 19, 2006

Hi Ralf,

Die Frage, ob Umsatzsteuer zu berechnen ist, orientiert sich an der Unternehmereigenschaft des Kunden; dies folgt aus der Verlagerung des Ortes der sonstigen Leistung bei Unternehmern (siehe hierzu § 3a Abs.1 i.V.m. Abs. 3 UStG). Die Unternehmereigenschaft ist in § 2 Abs. 1 UStG definiert


Völlig richtig! Sog. “KleinUNTERNEHMER” sind immer noch Unternehmer, und keine Privatpersonen! Die Definition des “Unternehmehers” ist eine EU-weite Regelung und betrifft grds. “professional service providers” (Architekten, WPs, Übersetzer usw).

Die Umsatzsteuer-ID ist ein probater - aber kein ausschließlicher Nachweis der Unternehmereigenschaft. Anders ausgedrückt: Es kann durchaus Unternehmer ohne USt-ID geben (was aus Sicht des Leistungserbringers natürlich die Nachvollziehbarkeit erschwert).


Auch richtig, es kommt einzig und allein auf die Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers. Da “Kleinunternehmer” keine UID-Nr. haben, müssen andere Nachweise erbracht werden. Deshalb ist eine schriftliche Bestellung (auch Fax oder E-Mail) immer zu empfehlen, aus der hervorgeht, dass der Leistungsempfänger Unternehmer ist (und freiberufliche Übersetzer sind bekanntlich Unternehmer), z.B. durch den Hinweis “als Kleinunternehmer von der USt-Pflicht befreit” (falls auf Basis eines FA-Bescheids, dann Datum des Bescheids auch angeben). Andere Indikatoren für eine Unternehmereigenschaft können sein:
- Briefkopf (mit oder ohne Logo), z.B. “ABC, freiberuflicher Übersetzer für die Sprachen….”
- Hinweis auf Eintragung in einem Register
- Hinweis auf Mitgliedschaft in Berufsverbänden bzw. Kammern
- Hinweis auf eine amtliche Ermächtigung o.ä.
usw.

Die Behauptung, dass nur eine UID-Nr. akzeptabel ist, ist offenbar weit verbreitet, aber eigentlich völlig falsch.

Im vorliegenden Fall ist vom deutschen Übersetzer keine USt in Rechnung zu stellen, da der Leistungsempfänger ein im Ausland ansässiger Unternehmer ist (egal, ob in der EU oder in einem Drittland). Allerdings muss hier der deutsche Übersetzer den Rechnungsetrag beim Zahlungserhalt selber versteuern (USt), kann aber gleichzeitig Vorsteuer in gleicher Höhe geltend machen.

Ich hoffe, die Sache ist jetzt allen klar. Obige Ausführungen stellen keine rechtliche bzw. steuerrechtliche Beratung dar. Für die Richtigkeit der Ausführungen wird keine Gewähr übernommen, es können daraus auch keine Haftungsansprüche abgeleitet werden.

Robin


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