Nicht uninteressante Diskussion über Fremdwörter im Deutschen und anderswo
Thread poster: Charlotte Blank
Charlotte Blank  Identity Verified
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Jun 2, 2007

Zitat: Woher der Drang zu Anglizismen?

... und was ist der allerunnötigste Anglizismus im Deutschen?
Viele von Ihnen - das können wir am Verlauf der Zugriffszahlen ablesen - sitzen tagsüber im Büro. Sie schleppen sich also vom Briefing zum Meeting, wo anstelle einer Tafel auf eine Flipchart gekritzelt wird und im Brainstorming Content Solutions erbarbeitet werden, die anschließend drei Jahre in der Pipeline vergammeln. Oder so.

Nicht jede Sprache saugt sich aber dermaßen voll mit englisch-amerikanischen Wortimporten wie das Deutsche. Die linguistische Resistance der Franzosen ist hinlänglich bekannt. Spannender noch läuft es auf Island, wo eine akademische Kommission laufend daran arbeitet, technologische bzw. soziale Innovationen mit einem Wort(-konstrukt) zu versehen, das aus dem Isländischen ableitbar ist. Das "Telefon" heißt hier etwa sími (ein altes Wort für Draht), der "Computer" tölva (eine nicht unoriginelle Vermischung der Wörter für "Zahl" und "Wahrsager") und "Software" hugbunadur (wörtlich: "Denkausrüstung"). Na bitte, geht doch ...

Wem das extrem erscheint, der kann einen Blick auf "gemäßigtere" Sprachen werfen, die zwar Fremdwörter übernehmen, diese jedoch in relativ kurzer Zeit derart an die eigene Grammatik, Aussprache und Schreibweise anpassen, bis kein Angehöriger der Augangssprache sie mehr erkennen könnte. Beispiel Schwedisch: Hier stöckeln nicht nur "mannekänger" über den Laufsteg, hier werden auch "bebisar" in den Schlaf gewiegt.

Dem gegenüber steht das Deutsche, das zwar tonnenweise Neologismen aus dem Englischen übernimmt, diese jedoch als seltsam unveränderte Fremdkörper im umgebenden Kontext stehen lässt. Was führt zu diesem Widerspruch aus vermeintlichem "Muss" der Verwendung (besonders schlimm etwa im Medienbereich) und gleichzeitiger Scheu vor vollständiger Übernahme dieser Wörter? Zeugt "Denglish" von Souveränität und Weltoffenheit - oder ganz im Gegenteil von mangelndem Selbstbewusstsein und Provinzialität? - Zitat Ende

Die Leserbriefe dazu gibt es auf:

http://derstandard.at/?url=/?id=1325909&_seite=6&sap=2


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Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
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Viele Gründe Jun 2, 2007

Es gab ja eine Zeit, als in Deutschland es offiziell verpönt war, Fremdwörter zu benutzen. Statt Programm hieß es Vortragsfolge, statt Menu Speisezettel usw. Dass die betreffende Regierung dann den 2. Weltkrieg verlor und sich auch sonst in praktisch allen Dingen desavourierte (feine Untertreibung), wird wohl dazu beigetragen haben, dass dann nach 45 die Anglizismen mit offenen Armen und Ohren empfangen wurden. Im östlichen Teil war es die russische Sprache, die als schick galt.

Tatsache ist ja, dass die germanischen Sprachen wenig anpassungsfähig sind. Die meisten Verben z.B. sind tot, sie lassen sich nicht mehr verändern. Neue erfinden ist schwer.
Die finnische Sprache dagegen ist praktisch unbegrenzt erweiterbar. Wenn etwas neues aufkommt, was noch keine finnische Bezeichnung hat, kommen bald zahlreiche Vorschläge in Umlauf, von denen sich dann einer oder zwei durchsetzen.

Schwedisch macht es sich leicht, ausländische Wörter rechtschreiblich anzupassen. Das sollte auch im Deutschen wieder Mode werden. Auch wenn anfangs darüber gelacht wird.

Gruß
Heinrich


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Mats Wiman  Identity Verified
Sweden
Local time: 08:06
Member (2000)
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MODERATOR
Wir auch! Jun 2, 2007

Heinrich Pesch wrote:
Schwedisch macht es sich leicht, ausländische Wörter rechtschreiblich anzupassen. Das sollte auch im Deutschen wieder Mode werden. Auch wenn anfangs darüber gelacht wird.
Heinrich

Stimmt. Wir sind genauso aufnahmefreudig wie die Deutschen aber wir buchstabieren es manchmal schwedisch:

Zuerst mit Französisch (trottoar, necessär, paraply, elegans, toalett, premiär,barriär, kollage, kurage, karambolage usw.) und nach 1945 mit Englisch (tejp, bebis, mejl, drive, sajt, crazy, gay, jersey, lobby, okej, in, outa, party, cool, super, racer, spejs etc.)

"Last but not least" und "level" verwenden wir nicht!

Aus lagom-Schweden mit Sommergrüßen

Mats Wiman

[Edited at 2007-06-02 08:05]


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Trans-Marie
Local time: 07:06
English to German
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Interessanter Artikel Jun 2, 2007

Hallo Charlotte,

vielen Dank für diesen wirklich sehr interessanten Artikel. Die isländischen Beispiele finde ich besonders spannend. Gegen Fremdwörter ist im Allgemeinen ja nicht unbedingt was zu sagen. Es ist wirklich diese Masse an Anglizismen, die einfach überhand nimmt und stört. Man versteht oftmals nicht, warum es nicht möglich sein sollte, ein deutsches Wort für eine neue Sache oder Idee zu erfinden. Nach meiner Meinung liegt es am geringen Selbstbewusstsein der Deutschen. Nun da ich im Ausland lebe, kann ich aus einer anderen Perspektive auf Deutschland schauen und ich muss sagen, dass sich meine Meinung über Deutschland geändert hat.

Die Deutschen sind immer der Meinung, dass in Amerika oder Großbritannien alles besser ist. Was Amerika betrifft, gibt es sicherlich viele Kritiker, aber bezüglich Großbritannien gibt es einige Vorurteile, die sich hartnäckig halten. Z. B. „Deutsche sind humorlos und langweilig und Briten sind grundsätzlich immer lustig“. Meine Erfahrung sieht so aus: Es gibt in beiden Ländern humorvolle und humorlose Leute und das Ganze ist sowieso eine Frage der Wellenlänge zwischen zwei Leuten, ganz einfach.

Die Deutschen haben es einfach nicht drauf, ihre positiven Eigenschaften zu schätzen und zu vermitteln. Man hat ja an der Fußball-Weltmeisterschaft gesehen, dass die Welt über die Freundlichkeit der Deutschen ganz erstaunt ist.

Als Übersetzer muss ich sagen, dass ich mir zwar immer Mühe gebe, ein deutsches Wort zu finden, aber man muss auch realistisch bleiben. Wenn das deutsche Wort wirklich nicht üblich ist und einfach nur seltsam klingt, dann ist das englische Wort die bessere Wahl. Man darf auch nicht vergessen, dass Plattdeutsch viele englische Begriffe enthält und die Sprachen auch eine gemeinsame Geschichte haben. Vielleicht kommen einem dann englische Begriffe einfach nicht so fremd vor.


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Wenjer Leuschel  Identity Verified
Taiwan
Local time: 14:06
English to Chinese
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Bei dem Chinesischen Jun 2, 2007

Heinrich Pesch wrote:

Tatsache ist ja, dass die germanischen Sprachen wenig anpassungsfähig sind. Die meisten Verben z.B. sind tot, sie lassen sich nicht mehr verändern. Neue erfinden ist schwer.


Noch schlimmer. Wir müssen alle Fremdwörter praktisch neu erfinden. Es passierte früher bei der Übersetzung buddhistischer Scripten und es passiert heute bei der Übersetzung ausländischer Firmennamen.

Verben tuen sich eben schwer verchinesischt zu werden. Sie sind Seltenheiten. Dagegen ist Deutsch doch flexibler als Chinesisch.

Einmal besuchte ich meinen Deutschlehrer in Taiwan und hörte ihn seiner Frau sagen, "Kannst du das Kind mal bauen?" Dann sah ich, seine Frau das Kind von seiner Hand übernahm. Was er meinte, war, ob seine Frau das Kind halten könnte. Das Verb "bau" heißt im Chinesischen "halten, umarmen"!

Noch ein Beispiel. Meine Frau sagte, "Ich gehe colbrieren." Da war ich völlig stutzig, bis es mir einfiel, daß "colbrar" im Spanischen "kassieren" heißt.

Solche Fälle passieren im Chinesischen kaum. Beim Übersetzen ausländischen Firmennamen müssen wir sehr darauf achten, daß es keine chineischen Zeichen in den Namen auftauchen, die eine schlechte Konnotation mit sich schleppt. Wir wählen ähnlich klingende chinesische Zeichen, die aber wohle Bedeutungen tragen. Schwierige Arbeit ist es.

Noch ein auffälliges Phänomen im Chinesischen ist: Manche Chinesen schreiben häufig in geschmischten Sprachen. D.h. sie setzen manche Wörter, Phrasen oder Sätze auf Englisch in ihr Schreiben hinein, entweder mit chinesischer Übersetzung in Klammern oder meistens ohne jegliche Übersetzung. Es stört das Lesen ungemein. Aber damit wollen sie oftmals zeigen, daß sie souverän und weltoffen seien. Es ist schon so eine Art Chenglish oder Engchinisch, ziemlich auffällig. Das tut den Augen und Ohren weh.


[Edited at 2007-06-02 09:03]


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Marcelo Silveyra
United States
Local time: 23:06
Member (2007)
German to English
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Interessante Meinung! Jun 2, 2007

Als ich in Köln und München Deutsch gelernt habe, und mein Praktikum in Köln gemacht habe, habe ich genau diese Selbstunterschätzung der Deutschen gesehen, was ich ja sehr traurig fand, weil die Deutschen viele positiven Eigenschaften haben. Geschichtliche Gründe dafür gibt es, aber es ist wirklich eine Schade, da der zweiten Weltkrieg schon lange vorbei ist, und die, die was mit dem zu tun hatten, sind eher wenig heutzutage (wir könnten auch vom 2en Weltkrieg und dessen Auswirkungen reden, aber es würde ja einen ganz anderen Diskussionsfaden dazu benötigen). Ich hätte nie daran gedacht, dass diese Selbstunterschätzung etwas mit der grosse Menge Anglizismen im Deutschen zu tun haben könnte. Daher finde ich deine Meinung sehr interessant!

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Martin Wenzel
Germany
Local time: 08:06
English to German
+ ...
Alles hat seine Grenzen... Jun 2, 2007

Ich habe mal für mich eine Regel aufgestellt, die da lautet:

Maximal 2 Anglizismen pro Seite Übersetzung, andernfalls liest sich das Ganze wie eine Übersetzung...

Ganz schlimm sind diesen "gemischten" Wörter, die aus einem englischen Wort und einer deutschen "Endung" bestehen, man kommt da nämlich ins Schleudern, sobald man das Partizip bilden soll.

Beispiel: Diese Seite lässt sich einfach downloaden (es gibt ja auch das deutsche Wort runterladen)....

Gestern habe ich zwei Programme "downgeloaded"? Da stehen mir dann als Übersetzer die Haare zu Berge...


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Steffen Pollex  Identity Verified
Local time: 08:06
English to German
+ ...
Kein Wunder Jun 2, 2007

Martin Wenzel wrote:

Gestern habe ich zwei Programme "downgeloaded"? Da stehen mir dann als Übersetzer die Haare zu Berge...



Richtig heißt das ja auch "Gestern habe ich zwei Programme gedownloaded".


http://www.stadtaus.com/forum/p-8347.html

und noch ca. 100 000 Google-Hits.

[Edited at 2007-06-02 09:22]


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Anne Zielisch MCIL
Local time: 07:06
English to German
Nicht erst seit dem Dritten Reich... Jun 2, 2007

Hier finden sich eine Reihe Zitate berühmter Deutscher:

http://vds-ev.de/literatur/zitate.php#Kant

Eine Kostprobe:

Verkennt denn euer Vaterland, undeutsche Deutsche! Steht und gafft mit blöder Bewunderung großem Auge das Ausland an! Dem Fremden, den ihr vorzieht, kam's nie ein, den Fremden vorzuziehen. Er haßt die Empfindung dieser Kriechsucht, verachtet euch!
Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803)

In der Financial Times wurde der deutsche Hang zu Anglizismen einmal als "linguistic submissiveness" kritisiert.


Gedankengänge wie:

"Tatsache ist ja, dass die germanischen Sprachen wenig anpassungsfähig sind. Die meisten Verben z.B. sind tot, sie lassen sich nicht mehr verändern. Neue erfinden ist schwer."

sind meiner Meinung nach auch in erster Linie auf den oben schon angesprochenen Mangel an Selbstvertrauen zurückzuführen. "Tote" Verben gibt es nur im Lateinischen und im Sanskrit und für Neuschöpfungen eignet sich das Deutsche genauso gut wie das Englische und andere Sprachen. Es liegt eher am Willen als am Weg.

Was die Engländer betrifft (MV LegalTrans), so finde ich sie im Allgemeinen schon humorvoller. Dafür haben die Deutschen andere Stärken (logisches Denkvermögen, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit u. v. a. m.), für die sie von anderen Völkern z. T. auch bewundert und beneidet werden, nicht zuletzt von den Engländern, die nicht müde werden, auf unsere "efficiency" hinzuweisen.


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Heike Behl, Ph.D.  Identity Verified
United States
Local time: 23:06
Member (2003)
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Wenn schon, denn schon... Jun 2, 2007

Steffen Pollex wrote:


Richtig heißt das ja auch "Gestern habe ich zwei Programme gedownloaded".


http://www.stadtaus.com/forum/p-8347.html

und noch ca. 100 000 Google-Hits.


Wenn schon ins deutsche Konjugationsschema integriert, dann bitte richtig:
Es muss natürlich heißen: gedownloadet (165.000 Treffer).

Analog kann man hierzu das eingedeutschte Verb "designen" anführen, bei dem es ja auch "designt" und nicht "designed" heißt.


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Heinrich Pesch  Identity Verified
Finland
Local time: 09:06
Member (2003)
Finnish to German
+ ...
Einfach laden Jun 3, 2007

Statt download verwende ich stur "laden". Laden Sie sich das Programm: ist ja klar, dass dabei vom Server auf den eigenen Computer geladet wird. "Auf den Server laden" : upload.

Aber zum eigentlichen Thema: LTI. Damals wurde ja eifrig neugeschöpft, aber auch reichlich gelogen mit der Sprache. Viele Neuschöpfungen der Göbbels-Ära sind aber im täglichen Gebrauch und unverdächtig. Deutsch kann also flexibel sein.

Gruß
Heinrich


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Wenjer Leuschel  Identity Verified
Taiwan
Local time: 14:06
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Ich habe Problem damit. Jun 3, 2007

Heinrich Pesch wrote:

Statt download verwende ich stur "laden". Laden Sie sich das Programm: ist ja klar, dass dabei vom Server auf den eigenen Computer geladet wird. "Auf den Server laden" : upload.


Wirklich, Heinrich, ich habe Problem mit dem Wort "laden". Der Satz "Laden Sie sich das Programm." kann ich nicht verstehen. Ein Programm wird entweder zum Ausführen in die Arbeitsspeicher geladen (loaded) oder zum Abspeichern auf die Festplatte rauf- oder runtergeladen (uploaded/downloaded). Wenn ein Programm "auf den Server" geladen wird, verstehe ich nichts ähnliches wie "uploaded", sondern, daß der Server dann befähigt wird, gewisse Services zu bieten.

Heinrich Pesch wrote:
Aber zum eigentlichen Thema: LTI. Damals wurde ja eifrig neugeschöpft, aber auch reichlich gelogen mit der Sprache. Viele Neuschöpfungen der Göbbels-Ära sind aber im täglichen Gebrauch und unverdächtig. Deutsch kann also flexibel sein.


Jede Zeit kann mit der Sprache gelogen werden, nicht nur damals. Aber wir wissen schon genügend davon, ob, wann und wobei. So unverdächtig sind die Lügen doch nicht.

Sicher ist eines: Jede Sprache ist flexibel auf ihre Art und es ist die Aufgabe von uns, Übersetzern, die Flexibilität unserer Zielsprache auszunutzen, um den Sinn und Sache der Ausgangssprache richtig wiederzugeben. Diese ist keine Aufgabe. Daher haben wir uns häufig mit der Sprachen auseinander zu setzen.


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Olav Rixen
Canada
Local time: 23:06
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Absurde Ausmaße Jun 3, 2007

Das Denglisch in der deutschen Sprache hat mittlerweile Ausmaße angenommen, die völlig absurd sind. Das fängt schon mit dem Genitiv Apostroph der englischen Sprache an. Woimmer man hinschaut sieht man Schilder wie Rita's Nähstübchen, Gregor's Computershop oder Ähnliches. Kaum ein Deutscher weiß noch dass der Genitiv im Deutschen ohne Apostroph gebildet wird.

Dann sieht man überall Sachen wie Klapptafeln vor Läden mit der Aufschrift 'open' oder Modegeschäfte mit der Aufschrift 'Ladies Fashions'! Was ist denn aus 'geöffnet' und 'Damenmoden' geworden? Was soll man denn daraus schließen, wenn immer mehr völlig normale deutsche Wörter durch englische in der Öffentlichkeit ersetzt werden?

Den Höhepunkt habe ich neulich im Fernsehen erlebt, als junge deutsche Unternehmensberater in deutsche Unternehmen gingen und dort deutschen Unternehmern in einer englischsprachigen Powerpoint Präsentation auf Englisch erklärten, wie sie Kosten sparen können und natürlich mit sexy Begriffen wie 'synergy effects' um sich schmissen.

Man könnte einfach nur noch schallend lachen wenn es nicht so traurig wäre.


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