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Job des Tages - Wer arbeitet f├╝r $0,013 das Wort
Thread poster: Claudia Tomaschek

Claudia Tomaschek  Identity Verified
Local time: 18:38
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Jan 5, 2003

oder wer ├╝bersetzt 30.000 W├Ârter f├╝r $400?



Dieses Jobangebot hat mich wirklich umgehauen:



http://www.proz.com/job?id=30257



Viele Gr├╝├če

Claudia


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 18:38
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Seufz... Jan 5, 2003

...und ich dachte schon, wir h├Ątten das hinter uns...



www.proz.com/?sp=bb/viewtopic&topic_id=7419&forum_id=27



Ich w├╝rd\' mich ja ├╝berzeugen lassen, wenn mal ein guter Vorschlag zur professionellen Vermarktung k├Ąme - aber bislang sehe ich nur den Zeigefinger auf den jeweiligen \"Job des Tages\". Bringt leider nix, f├╝rchte ich... und das Forum bringt das auch nicht wirklich weiter.


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Uwe Kirmse  Identity Verified
Local time: 18:38
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Das kommt mir bekannt vor, ... Jan 5, 2003

... gab es nicht vor kurzem etwas ├ähnliches? Ich glaube, so etwas sollte man nicht einmal ignorieren, selbst f├╝r den hundertfachen Preis sollte man sich ├╝berlegen, ob man f├╝r einen Job bietet, dessen Auftraggeber sich nicht identifizieren l├Ąsst.

siehe: http://www.proz.com/?sp=bb/viewtopic&topic=7435&forum=15


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Guenther Danzer  Identity Verified
Local time: 18:38
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St├Âhnen hilft nicht! Jan 5, 2003

Ich hab\'s beim letzten Job des Tages schon geposted und tu\'s hiermit noch einmal:

Ich denke auch, dass es nichts bringt, wenn wir uns ├╝ber die Billigjobs aufregen (Mach ich jedesmal, hilft aber nicht ). Ich ├╝berlege schon geraume Zeit, wie man Kunden davon ├╝berzeugen k├Ânnte, dass ein etwas teurerer ├ťbersetzer im Zielland mehr Vor- als Nachteile bringt. Meine Stammkunden (Leiterplattenindustrie) hab\' ich l├Ąngst soweit (nachdem Sie aus Schaden klug geworden sind). Aber hier, wo doch meist eine Agentur zwischen uns und dem Endkunden steht, finde ich keinen Ansatzpunkt. Sicher w├Ąr\'s manchmal m├Âglich, ├╝ber den Text an den Endkunden heranzukommen. Aber, wer glaubt schon einem \"Gaijin\", wenn er meint, er k├Ânne es besser. Und bei vielen Agenturen habe ich den Eindruck, dass dort die Gewinnspanne an erster Stelle steht.



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Guenther Danzer  Identity Verified
Local time: 18:38
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Professionelle Vermarktung Jan 5, 2003

Tja Ralf, da seh\' ich schwarz (ebenso wie bei \"...das h├Ątten wir hinter uns...\" ).



Solange wir als Einzelk├Ąmpfer in unserem stillen K├Ąmmerlein sitzen und Auftr├Ąge annehmen, die wir nur mit M├╝he (oder mit Fragen an die Kollegen) ├╝ber die B├╝hne kriegen, haben wir nur wenige (oder besser keine) Argumente, die einen Kunden veranlassen k├Ânnten, jemanden aus unserer Gruppe einem \"Billigkollegen\" (nicht gleich schlagen) vorzuziehen. Somit wird die einzige Vermarktungsm├Âglichkeit bei jedem Einzelnen liegen. Wie er das anstellt, bleibt dann nat├╝rlich ihm selbst ├╝berlassen. F├╝r eine Gruppenvermarktung (hatte ich mal angedacht) sehe ich keine Chance, da wir es hier doch wohl mit sehr gro├čen Individualisten zu tun haben und jeder zun├Ąchst mal seinen Suppentopf sieht.


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Susanna & Christian Popescu GbR
Germany
Local time: 18:38
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Keine Angst Jan 5, 2003

Es werden sich Leute finden, die sich bewerben werden. Einige Tage sp├Ąter werden WIR uns f├╝r sie m├Ąchtig ins Zeug legen und ihnen bei der ├ťbersetzung helfen. Das hatten wir auch letzte Woche getan. Und werden es auch immer wieder tun.

Folglich muss ich Ralf f├╝r sein \"Seufz\" ein \"Agree\" geben .

Gru├č, Chr.
[addsig]


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xxxMarc P  Identity Verified
Local time: 18:38
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Talsohle Jan 6, 2003

Die Talsohle ist noch lange nicht erreicht. Ich habe von einem Auftraggeber geh├Ârt (Dozent auf einer italienischen Uni), der vom ├ťbersetzer seiner Manuskripte kassieren wollte.



├ťbrigens: ich suche immer noch eine(n) deutsche(n) ├ťbersetzer(in) f├╝r die Bedienungsanleitung von OmegaT.



Marc


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 18:38
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St├Âhnen hilft wirklich nicht... Jan 6, 2003

...aber einfach \"ins Schicksal ergeben\" sicher auch nicht.



G├╝nther, du hast v├Âllig Recht, dass man auf Einzelk├Ąmpferbasis nicht weiter kommt. Aber was hindert uns daran, Netzwerke zu kn├╝pfen und gemeinsam aufzutreten? Mein eigenes Business ist letztendlich ein Netzwerk aus Freiberuflern auf der ganzen Welt - das geht aber auch auf lokaler Basis, z.B. als Verbindung unterschiedlicher Sprachpaare und/oder Spezialgebiete.



Technische Ans├Ątze sind auch vorhanden: z.B. durch Aufsetzen eines ProZ-Teams. Wir arbeiten daran, eine einfache Internet-basierte L├Âsung f├╝r einen begrenzten monatlichen Betrag (z.B. 100 Euro pro Team) anzubieten.



Und Christian: mein \"Seufzer\" bezog sich auf die Gebetsm├╝hlen-artige Anprangerung von Billigjobs, nicht auf die allgemeine Situation...


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Francesca Bottacchi  Identity Verified
Local time: 18:38
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Was bringt das, wenn man sich ├╝ber solche Angebote aufregt? Jan 6, 2003

Ich glaube, dass man solche Angebote nicht verhindern kann und wenn jemand f├╝r 0,013 $/Wort arbeiten will, ist das seine Angelegenheit.

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Guenther Danzer  Identity Verified
Local time: 18:38
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Tja Ralf... Jan 6, 2003

und wie bekommt man uns unter einen Hut? Das w├Ąre evtl. ein Thema, das man in Berlin anschneiden k├Ânnte (falls wir nicht nur feiern wollen ). Aber, wenn Du mich sehen k├Ânntest, s├Ąhest Du einen (Ver-)\"Zweifler\".



Au├čerdem kann ich Christian nur recht geben. Was regen wir uns auf, wenn wir danach die kritischen Stellen ├╝bersetzen. Aber zu diesem Thema habe ich mich mal aus dem Fenster gelehnt (ziemlich weit - in Zusammenhang mit KudoZ) und werde dazu nichts mehr sagen. Nach der letzten derartigen Aktion zwischen den Feiertagen werde ich Fragen, die einen solchen R├╝ckschluss zulassen, in Zukunft ignorieren.


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 18:38
English to German
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Sp├Ątestens in Berlin! Jan 6, 2003

Quote:


On 2003-01-06 21:15, gdanzer wrote:

und wie bekommt man uns unter einen Hut? Das w├Ąre evtl. ein Thema, das man in Berlin anschneiden k├Ânnte (falls wir nicht nur feiern wollen ).



Feiern geh├Ârt dazu - aber dieses Thema sollten wir sp├Ątestens dort anschneiden. Gib\' mir noch ein paar Wochen; wenn wir was einigerma├čen Pr├Ąsentables haben, melde ich mich.



Quote:


Au├čerdem kann ich Christian nur recht geben. Was regen wir uns auf, wenn wir danach die kritischen Stellen ├╝bersetzen. Aber zu diesem Thema habe ich mich mal aus dem Fenster gelehnt (ziemlich weit - in Zusammenhang mit KudoZ) und werde dazu nichts mehr sagen. Nach der letzten derartigen Aktion zwischen den Feiertagen werde ich Fragen, die einen solchen R├╝ckschluss zulassen, in Zukunft ignorieren.



Klar - warum nicht; die Beantwortung ist ja freiwillig. Und nur mit der richtigen Terminologie ist man ja auch noch nicht weiter, wenn man diese nicht richtig zusammen setzen kann.

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: wenn ihr jemand beobachtet, der ganze S├Ątze als KudoZ-Fragen einstellt, wendet euch bitte an Steffen oder mich - das kann man schnell abstellen.

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Yngve Roennike  Identity Verified
Local time: 12:38
Swedish to English
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Ein Image-Problem: Image darf aufpoliert werden! Jan 7, 2003

Es w├╝rde das Image von Proz.com schon erheblich verbessern wenn es auch zwischendurch ein ordentliches Angebot reink├Ąme. Heute wird geprangt mit einem d├Ąnischen Angebot im Bereich Chemie f├╝r 6 cent das Wort. Ich warte jetzt vergebens auf etwas h├Âheres (ich kriege sowieso diese Angebote immer in meine Mailbox eingestopft). Die Preise, jedenfalls in den USA, liegen derzeit um ein dreifaches h├Âher.





Deshalb sind diese verschiedenen und vermehrten Feedbacks allenfalls als ein gesundes Zeichen zu werten.





├ťbrigens ist es auch einmal vorgekommen, da├č ein Angebot an dieser Stelle, wie ich bemerkt habe, \"staatenseitig\" (d.h. von B├╝ros in den Staaten) zum dobbelten oder sogar dreifachen Preis gemacht wurde per Telefonanruf. Wenn das Image von Proz erh├Âht w├╝rde, sollte da├č wohl auch nicht mehr so vorkommen.





Yngve

[ This Message was edited byn2003-01-07 23:37]

[ This Message was edited by:on2003-01-08 06:25]


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Susanna & Christian Popescu GbR
Germany
Local time: 18:38
Romanian to German
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Ralf, Jan 7, 2003

es war nicht meine Absicht, ironisch zu wirken. Es war nichts anderes als eine Feststellung, ja fast Resignation vor dem Alltag hier auf ProZ. Ich - und ich nehme an, ich bin nicht alleine - muss einfach mitansehen, wie die Preise Tag um Tag fallen, wie der Respekt vor der Arbeit eines ├ťbersetzers schwindet, wie wir f├╝r viele - ja, wie soll ich uns nennen, um nicht intelektualistisch zu erscheinen? - zu Sprachklempner verkommen. Ich habe keinen Grund zur Klage. Zum Gl├╝ck ├╝bersetze ich nur noch hobbym├Ą├čig und muss meine Familie nicht mehr nur daraus ern├Ąhren. Das hei├čt aber nicht, dass ich die Kollegen, die manchmal ihre Wut im Forum auslassen, nicht verstehe und mit ihnen mitf├╝hle.
[addsig]


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Ralf Lemster  Identity Verified
Germany
Local time: 18:38
English to German
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Christian, Jan 7, 2003

Die Ver├Ąrgerung verstehe ich ja gut. Nur frage ich mich halt, was es bringen soll, wenn man sich immer wieder im gleichen Muster ├╝ber ein Billigangebot echauffiert.



Ich habe ├╝ber Proz schon einige Kollegen gefunden, die ich zu - wie ich meine - ordentlichen Konditionen beauftrage. Nat├╝rlich werden diese Jobs niemals auf der Site auftauchen, weil ich sie nicht per Bidding vergebe, sondern direkt. Und das ist kein Einzelfall. Diese Offenheit der Plattform ist gewollt und stellt meiner Meinung nach einen gro├čen Wert dieser Gemeinschaft dar.



Also: nicht ├╝ber Billigheimer aufregen - die Energie ist besser f├╝r die professionelle Vermarktung und das Kn├╝pfen von Netzwerken investiert.



Gru├č Ralf


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Herbert Fipke  Identity Verified
Germany
Local time: 18:38
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Ich habe mitgeboten! Jan 10, 2003

...Allerdings nicht f├╝r 400, sondern f├╝r 4.000 Euro.

Bis jetzt hat sich noch keiner gemeldet. Warum nur?



Als ich das Angebot sah, habe ich dreimal in beiden Richtungen nachgerechnet und erst gedacht, mein Taschenrechner sei kaputt. Dann fand ich es so unversch├Ąmt, dass ich mitgeboten habe...


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