with no macroeconomic component

German translation: ohne Makro-Komponente / ohne Berücksichtigung von Makro-Faktoren / ohne Top-down-Komponente

10:50 Oct 28, 2020
English to German translations [PRO]
Bus/Financial - Investment / Securities
English term or phrase: with no macroeconomic component
Our biggest country exposure is France, with a 34.6% weighting (+21.6% vs. its benchmark). This is due solely to stock picking, based, in turn, exclusively on our investment process, which focuses on international value-creating companies, ***with no macroeconomic component***.

Wie würdet ihr das formulieren?
Olaf Reibedanz
Colombia
Local time: 08:53
German translation:ohne Makro-Komponente / ohne Berücksichtigung von Makro-Faktoren / ohne Top-down-Komponente
Explanation:
Der Fonds verfolgt einen reinen Bottom-up-Ansatz; die Top-down-Komponente (Berücksichtigung des makroökonomischen Umfelds bei der Einzeltitelauswahl) wird ausgeblendet.

„Der Top-down-Ansatz beginnt – wie der Name schon sagt – von oben, auf der Makro-Ebene: Hier stehen für die Analysten und Fondsmanager zunächst Daten der Volkswirtschaften, z. B. von Industrie- und Schwellenländern, im Fokus. Es gilt herauszufinden, wie sich systemische Faktoren auswirken können. Dazu schauen sich Fondsmanager das Wachstum und die Prognosen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) des jeweiligen Landes an. Geopolitische Spannungen wie kriegerische Auseinandersetzungen werden dabei eingerechnet. Erscheint eine Region auf Basis der volkswirtschaftlichen Daten interessant, schauen die Analysten auf die Aktienmärkte der Region: Aufwärts- oder Abwärtstrend? Bei der Makro-Analyse werden außerdem historische Daten analysiert. Die Analysten erstellen für die Zukunft Prognosen für das Wirtschafts- und Marktverhalten. Heraus kommt eine Makro-Gesamteinschätzung. Die Fondsstrategen wollen herausfinden, welche Branchen aktuell den Markt dominieren. In bestimmten Konjunkturzyklen weisen die einzelnen Marktsektoren verschiedene Wachstumsaussichten auf. Beispielsweise steigen bei Unternehmen, die zu den Zyklikern gehören, die Gewinne vor allem dann, wenn die gesamte Wirtschaft boomt (z. B. Tourismus, Auto, Chemie, Bau und Rohstoffe). Relativ unabhängig von Konjunkturschwankungen sind dagegen Unternehmen nicht zyklischer Branchen (Nahrungsmittel, Gesundheit, Kleidung oder Versorger).“

„Fondsmanager, die den Bottom-up-Ansatz verfolgen, glauben an Wettbewerbsvorteile und Qualitäten des einzelnen Unternehmens. Der Gesamtmarkt spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es werden also Einzelunternehmen gesucht und deren Potenziale ausgelotet: Ist das Geschäftsmodell tragfähig? Gab es in den vergangenen Jahren ein Gewinnwachstum? Gibt es einen positiven Ausblick? Die Kennzahlen für die Beurteilung (z. B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Buchwert-Verhältnis) oder die Dividendenrendite werden in die Analyse eingearbeitet. Wenn der Fondsmanager von einem Unternehmen überzeugt ist, geht er zur Betrachtung des Gesamtmarktes, in dem sich das Unternehmen befindet, über. Dabei kann ein Unternehmen ein aussichtsreiches Investment darstellen, auch wenn sich die jeweilige Branche oder der Gesamtmarkt schwächer entwickeln. Entscheidend ist vielmehr ein anderer Vergleich: Wie entwickelt sich ein Unternehmen gegenüber einem anderen aus der gleichen Branche? Bei der Beurteilung setzen Value-Investoren beispielsweise auf Unternehmen mit niedrigen Bewertungen und starkem Cash-Flow – Income-Investoren suchen eher nach Unternehmen, die beständig Dividenden ausschütten.“

https://www.fondsdiscount.de/magazin/news/investmentstrategi...
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B&B FinTrans
Germany
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3 +1ohne Makro-Komponente / ohne Berücksichtigung von Makro-Faktoren / ohne Top-down-Komponente
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ohne Makro-Komponente / ohne Berücksichtigung von Makro-Faktoren / ohne Top-down-Komponente


Explanation:
Der Fonds verfolgt einen reinen Bottom-up-Ansatz; die Top-down-Komponente (Berücksichtigung des makroökonomischen Umfelds bei der Einzeltitelauswahl) wird ausgeblendet.

„Der Top-down-Ansatz beginnt – wie der Name schon sagt – von oben, auf der Makro-Ebene: Hier stehen für die Analysten und Fondsmanager zunächst Daten der Volkswirtschaften, z. B. von Industrie- und Schwellenländern, im Fokus. Es gilt herauszufinden, wie sich systemische Faktoren auswirken können. Dazu schauen sich Fondsmanager das Wachstum und die Prognosen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) des jeweiligen Landes an. Geopolitische Spannungen wie kriegerische Auseinandersetzungen werden dabei eingerechnet. Erscheint eine Region auf Basis der volkswirtschaftlichen Daten interessant, schauen die Analysten auf die Aktienmärkte der Region: Aufwärts- oder Abwärtstrend? Bei der Makro-Analyse werden außerdem historische Daten analysiert. Die Analysten erstellen für die Zukunft Prognosen für das Wirtschafts- und Marktverhalten. Heraus kommt eine Makro-Gesamteinschätzung. Die Fondsstrategen wollen herausfinden, welche Branchen aktuell den Markt dominieren. In bestimmten Konjunkturzyklen weisen die einzelnen Marktsektoren verschiedene Wachstumsaussichten auf. Beispielsweise steigen bei Unternehmen, die zu den Zyklikern gehören, die Gewinne vor allem dann, wenn die gesamte Wirtschaft boomt (z. B. Tourismus, Auto, Chemie, Bau und Rohstoffe). Relativ unabhängig von Konjunkturschwankungen sind dagegen Unternehmen nicht zyklischer Branchen (Nahrungsmittel, Gesundheit, Kleidung oder Versorger).“

„Fondsmanager, die den Bottom-up-Ansatz verfolgen, glauben an Wettbewerbsvorteile und Qualitäten des einzelnen Unternehmens. Der Gesamtmarkt spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es werden also Einzelunternehmen gesucht und deren Potenziale ausgelotet: Ist das Geschäftsmodell tragfähig? Gab es in den vergangenen Jahren ein Gewinnwachstum? Gibt es einen positiven Ausblick? Die Kennzahlen für die Beurteilung (z. B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Buchwert-Verhältnis) oder die Dividendenrendite werden in die Analyse eingearbeitet. Wenn der Fondsmanager von einem Unternehmen überzeugt ist, geht er zur Betrachtung des Gesamtmarktes, in dem sich das Unternehmen befindet, über. Dabei kann ein Unternehmen ein aussichtsreiches Investment darstellen, auch wenn sich die jeweilige Branche oder der Gesamtmarkt schwächer entwickeln. Entscheidend ist vielmehr ein anderer Vergleich: Wie entwickelt sich ein Unternehmen gegenüber einem anderen aus der gleichen Branche? Bei der Beurteilung setzen Value-Investoren beispielsweise auf Unternehmen mit niedrigen Bewertungen und starkem Cash-Flow – Income-Investoren suchen eher nach Unternehmen, die beständig Dividenden ausschütten.“

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B&B FinTrans
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