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Import Licence No.

German translation: Einfuhrlizenznr.

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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
English term or phrase:Import License no
German translation:Einfuhrlizenznr.
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11:14 Aug 18, 2001
English to German translations [Non-PRO]
Bus/Financial
English term or phrase: Import Licence No.
Would it be better to translate Import Licence No. with Importlizenznr. or with Einfuhrgenehmigungsnr?
Eva
Einfuhrlizenz Nr.
Explanation:
Hier sind ist die in der EU šbliche Bezeichnung:

1. Europäische Gemeinschaft
788 LASER, Einfuhrlizenz AGRIM 4fach. ...

2. MPI International Law: Deutsche Rechtsprechung
Auf ihren Hilfsantrag wurde der Klägerin die Einfuhrlizenz
gegen Stellung einer Kaution erteilt. Sie erhob daraufhin Klage gegen ...

3. EUR-Lex: Geltendes Gemeinschaftsrecht - Dokument 385D0206

Die spanische Einfuhrlizenz
Nr. 7.155.023 wurde dem spanischen Kabelhersteller Echevarria Hermanos SA ...
europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/1985/de_385D0206.html

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Vesna Zivcic
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Summary of answers provided
na +3Einfuhrgenehmigungsnr.
Klaus Dorn
naEinfuhrlizenz Nr.
Vesna Zivcic
naEinfuhrlizenznr.
Alexander Schleber
naImportlizenz oder -genehmigungsnr..; Einfuhrlizenz oder -genehmigungsnr.
Deb Phillips


  

Answers


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Einfuhrgenehmigungsnr.


Explanation:
if you want to keep it "true German"

Klaus Dorn
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Einfuhrlizenznr.


Explanation:
Genehmigung = authorization, clearance.
Einfuhrgenehmigung would be the actual document authorizing the import in a particular instance. But a license often is a authorization to import a certain type of product, often during a certain period of time, and has nothing necessarily to do with the actual instance of import itself.


    Wahrig / Zahn
Alexander Schleber
Belgium
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Importlizenz oder -genehmigungsnr..; Einfuhrlizenz oder -genehmigungsnr.


Explanation:
I think the decision is only between Import or Einfuhr, which is mainly a stylistic question and not one of content. Unless you are certain that you are writing about a license(Lizenz) or a permit (Genehmigung), you should use "...lizenz oder -genehmigung". Of course, if it can be determined what the document is (depending on the country and the item), the appropriate term, whether it is a permit (Genehmigung) which is required, or an actual license (Lizenz), should be used. Sometimes even a "Sondergenehmigung" may be required, for exceptional circumstances. A license is generally required by stricter customs, from what I have seen on the Web. Importlizenz oder -genehmigungsnr..; Einfuhrlizenz oder -genehmigungsnr. You can also use zahl for nummer. Importlizenz oder -genehmigungszahl..; Einfuhrlizenz oder -genehmigungszahl.

PERMIT
Import- Einfuhr-
Genehmigung, Erlaubnis, Berechtigungsschein

LICENSE
Import- Einfuhrlizenz


Volksabstimmung vom 29. November 1998


Dass der Getreidebereich seit 1929 in einem eigenen, detaillierten Verfassungsartikel geregelt ist, mag als alter Zopf abgetan werden. Angesichts der eben erfolgten Zusicherungen der USA und der EU, Weizen nach Russland zu schicken, wird die Bedeutung dieses Artikels wieder verständlicher. In der Krisenzeit im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs ging es nicht in erster Linie um den Schutz der Landwirtschaft, sondern um die Sicherstellung der Versorgung des Landes mit dem Grundnahrungsmittel Brot. Zu diesem Zweck wurde eine staatliche Getreidewirtschaft begründet, bei der der Bund als Drehscheibe zwischen den bäuerlichen Produzenten und den verarbeitenden Müllern auftritt. Bis heute kauft der Staat den Getreideproduzenten ihre Ernte zu einem garantierten Preis ab und zwingt die Müllereien, 85 Prozent ihres Rohstoffs zu einem fixen Preis vom Staat zu kaufen. Die restlichen 15 Prozent Weizen dürfen sie importieren.

Es ist eine altbekannte Erfahrung, dass staatswirtschaftlich teurer produziert wird als im freien Wettbewerb. Der Getreidepreis liegt in der Schweiz denn auch beträchtlich über den Weltmarktpreisen. Für die diesjährige Ernte setzte der Bund den Preis pro hundert Kilogramm Brotgetreide je nach Qualität zwischen 74 und 89 Franken fest. Da die Bauern zuviel produzierten, werden ihnen von diesem Preis zwischen 14 und 16 Franken für die Verwertung der Überschüsse (rund 200 000 Tonnen) zu Futtergetreide abgezogen. Die Müllereien müssen im Rahmen ihrer Pflicht zur 85prozentigen Übernahme für die zur ausreichenden Mehlversorgung notwendigen 380 000 Tonnen Weizen, Roggen oder Dinkel rund 99 Franken pro hundert Kilogramm bezahlen - Transportkosten inbegriffen. Die Preise für mahlfertiges EU-Brotgetreide liegen jedoch franko Mühle zwischen 55 und 65 Franken.

Ernährungssicherheit via Zölle
Auf dieses Niveau werden die Preise in den nächsten Jahren auch in der Schweiz sinken. Damit der Regimewechsel für die Betroffenen nicht allzu brutal erfolgt, ist ein schrittweises Vorgehen mit jährlichen Abstrichen in der Grössenordnung von 7 Franken vorgesehen. Nach den Plänen im Bundesamt für Landwirtschaft würde der Bund zum letztenmal die Getreideernte 2000 aufkaufen. Nachher sollte auch in diesem Bereich der Landwirtschaft mehr Markt herrschen: Bauern und Müller müssen sich an der Nachfrage orientieren. Die Versorgungssicherheit - das Hauptziel der geltenden staatlichen Getreidemarktordnung - sollte angesichts eines weit über 100 Prozent liegenden Selbstversorgungsgrads auch ohne Staatskrücken gewährleistet sein.

Dazu wird auch die Tatsache beitragen, dass Backmehl nicht einfach zu Dumpingpreisen aus dem Ausland importiert werden kann. Das seinerzeitige Backmehlmonopol des Bundes wurde inzwischen durch eine WTO-konforme Zollbelastung abgelöst. Allerdings werden auch diese Zölle nach und nach gesenkt werden müssen. Damit wird die inländische Getreideproduktion nur konkurrenzfähig bleiben, wenn das inländische Backmehl letztlich ein bisschen billiger oder mindestens nicht teurer ist als entsprechende Importe. Mit der Festsetzung der Einfuhrzölle bleibt dem Bund hier etwas Spielraum, um die Landesversorgung auch im Hinblick auf Krisenzeiten zu sichern.

Konsumenten als einzige Gewinner?
Der rauhere Wind des Wettbewerbs wird vor allem den rund 30 000 Getreidebauern zu schaffen machen, auch wenn sie statt Anbauprämien und Absatzgarantie künftig Direktzahlungen erhalten. Sie geraten unter verstärkten Rationalisierungsdruck, womit die Getreideproduktion aus dem Berg- und Hügelgebiet verschwinden und sich auf die eigentlichen Ackerbauregionen konzentrieren dürfte. Die Strukturbereinigung wird jedoch nicht nur bei den Bauern, sondern auch bei den Müllereien weitergehen, die zwar das Getreide billiger und bei jenem Bauern beziehen können, der die gewünschte Qualität liefert. Auch für sie wird sich der Wettbewerb aber verschärfen, weil der Grenzschutz gelockert werden dürfte.

Der Sekretär des Dachverbands schweizerischer Müller, Guy Emmenegger, sieht allerdings auch Chancen, gerade für kleine Mühlen. Diese könnten sich beispielsweise auf Nischenprodukte wie Dinkel oder auf andere Dienstleistungen wie die Lieferung kleiner Mehlmengen spezialisieren. Auch Hans Wintsch vom Bundesamt für Landwirtschaft erachtet eine solche Entwicklung für möglich, und er könnte sich die Grenzöffnung einmal in umgekehrter Richtung vorstellen: Im neuerwachten Interesse an der Ernährungslehre von Hildegard von Bingen sieht er zum Beispiel Exportmöglichkeiten für schweizerische Spezialprodukte wie etwa das Urdinkelbrot oder neue Absatzmärkte im grenznahen Ausland.

Klar sollte der Fall eigentlich für die Konsumenten sein. Wenn Getreide und Mehl billiger werden, müsste auch der Brotpreis sinken, würde man meinen. Das ist aber nur «tendenziell» richtig. Beim Brot machen nämlich die Kosten für Inlandgetreide bloss 14 Prozent des Konsumentenpreises aus. Der Rest besteht aus den Transportkosten, den Energiekosten, der Mehrwertsteuer und nicht zuletzt den Löhnen bei Müllern, Bäckern und im Verkauf. So werden die Konsumenten letztlich den Segen der Liberalisierung im Brotkorb kaum und schon gar nicht in vollem Ausmass spüren.


Der neue Getreideartikel
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 26. Juni 1996,1 beschliesst:
1. Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 23bis
Aufgehoben*



2. Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung
werden wie folgt ergänzt:

Art. 26



1 Der Bund sorgt für eine gesicherte Versorgung des Landes mit Brotgetreide und Backmehl.

2 Er kann nötigenfalls vom Grundsatz der Handels- und Gewerbefreiheit abweichen.

3 Dieser Artikel gilt längstens bis zum 31. Dezember 2003.

3. Dieser Beschluss untersteht der Abstimmung des
Volkes und der Stände.



* Der aufzuhebende Artikel lautet:



1 Der Bund unterhält die zur Sicherung der Versorgung des Landes nötigen Vorräte von Brotgetreide. Er kann die Müller verpflichten, Brotgetreide zu lagern und seine Vorräte zu übernehmen, um deren Auswechslung zu erleichtern.

2 Der Bund fördert den Anbau von Brotgetreide im Inland und begünstigt die Züchtung sowie die Beschaffung hochwertigen inländischen Saatgutes. Er übernimmt gutes, mahlfähiges Inlandgetreide zu einem Preise, der den Getreidebau ermöglicht. Die Müller können verpflichtet werden, dieses Getreide zum Selbstkostenpreis des Bundes zu übernehmen.

3 Der Bund sorgt für die Erhaltung des einheimischen Müllereigewerbes, desgleichen wahrt er die Interessen der Mehl- und Brotkonsumenten. Er beaufsichtigt im Rahmen der ihm übertragenen Aufgaben den Verkehr mit Brotgetreide, Backmehl und Brot sowie deren Preise. Der Bund trifft die nötigen Massnahmen zur Regelung der Einfuhr des Backmehls; er kann sich das ausschliessliche Recht vorbehalten, das Backmehl einzuführen. Der Bund gewährt nötigenfalls den Müllern Erleichterungen auf den Transportkosten im Innern des Landes. Er trifft zugunsten der Gebirgsgegenden Massnahmen, die geeignet sind, einen Ausgleich der Mehlpreise herbeizuführen.


Neue Zürcher Zeitung, 13. November 1998

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NZZ Online Dossiers: Volksabstimmungen vom 29. November 1998: Nein zur drogenpolitischen Unvernunft
... rezeptfrei bei staatlich konzessionierten Abgabestellen beziehen können. Den Behörden wäre die Aufgabe zugekommen, Anbau, Einfuhr und Handel zu regeln und zu kontrollieren. Vernünftigerweise wird die Schweiz nicht genötigt, den ...



Telegramm Zur Begrüssung des ersten Bundesbahnzuges Das 20. Jahrhundert im Spiegel der NZZ
... hatte aber zu wenig mit der Wucht der Massenbewegung gerechnet. Als der Zug mit dekorierter Lokomotive in die Halle einfuhr, begrüsste ihn minutenlanges Hurra- undHochrufen. Das Menschenmeer drang, unbekümmert um alle polizeiliche ...



Transitgebühr, Olivenöl und die 7. Freiheit - Die sieben Dossiers im Überblick (Dossier «Die bilateralen Abkommen mit der EU», NZZ Online)
... und dort Kopfschütteln auslösten: etwa um die Herkunftsbezeichnung von Weisswein aus dem Waadtländer Dorf Champagne, um die Einfuhr von Tomaten ausserhalb der inländischen Hauptsaison oder um den Zollsatz auf Olivenöl. Gleichzeitig waren die ...

Die bilateralen Abkommen mit der EU
Transitgebühr, Olivenöl und die 7. Freiheit
Die sieben Dossiers im Überblick
Die bilateralen Verhandlungen wurden sektoriell geführt, ein Abschluss war aber nur für alle sieben Dossiers zusammen möglich. So kam dem Landwirtschaftsdossier ganz zum Schluss, also nach der Einigung beim schwierigen Verkehrsdossier, eine überproportionale Bedeutung zu.

Sc. Bern, 11. Dezember

In der Landwirtschaft musste die Schweiz gegenüber der EU die letzten Konzessionen machen, um die bilateralen Verhandlungen unter Dach zu bringen. Dabei ging es um Details, die da und dort Kopfschütteln auslösten: etwa um die Herkunftsbezeichnung von Weisswein aus dem Waadtländer Dorf Champagne, um die Einfuhr von Tomaten ausserhalb der inländischen Hauptsaison oder um den Zollsatz auf Olivenöl. Gleichzeitig waren die grossen Brocken bereits im trockenen: das schwierige Landverkehrsabkommen und das innenpolitisch delikate Personenverkehrsabkommen. Und auch beim Luftverkehr wollte Frankreich gegen die 5. und 7. Freiheit für die schweizerischen Gesellschaften nicht bis zum Letzten Widerstand leisten. Allerdings ist es auch nicht verwunderlich, dass es zuletzt gerade beim Landwirtschaftsdossier geklemmt hat. Einerseits enthält dieses doch eine grosse Zahl von Details, wo der Teufel eben meist zu stecken pflegt, anderseits sind die Interessen in der EU nirgends so vielschichtig und widersprüchlich wie in der Landwirtschaft.

Entsprechend waren schliesslich die allerletzten Konzessionen der Schweiz von untergeordneter Bedeutung. Die Regelung für den Weisswein aus Champagne wurde unter dem Titel des gegenseitigen Schutzes von Herkunftsbezeichnungen für Weine getroffen. Die Nachbesserungen beim Olivenöl betrafen ein typisches Importprodukt ohne einheimische Produktion und bei den Tomaten nur die Einfuhren ausserhalb der inländischen Hauptsaison. Ähnliches gilt für andere Konzessionen der letzten Stunden: für Zitrusfruchtkonserven, Süssweine sowie für Erdbeeren und Chicorée, während die bestehende Regelung für den Export von Bündnerfleisch nur noch drei Jahre Bestand hat.

Importdruck auf die Landwirtschaft
Trotz der Anhäufung von Details und scheinbaren Kleinigkeiten ist die Vereinbarung im Agrarsektor gewichtig. Grundsätzlich soll der gegenseitige Austausch bestimmter landwirtschaftlicher Produkte zwischen der Schweiz und der EU erleichtert werden. Dies geschieht - alles gegenseitig - mit Zollabbau, Nullzöllen und Nullzollkontingenten. Daraus resultieren zusätzliche Konkurrenz im Inland und im Gegenzug vermehrte Exportmöglichkeiten für Käse, Früchte und Gemüse. Dabei wurden verschiedene Kontingente zum Schutz der einheimischen Produktion saisonal strukturiert. Hinzu kommt die Beseitigung von technischen Handelshemmnissen in Bereichen wie Veterinär- und Pflanzenschutz, Saatgut, Tierfutter und biologische Erzeugnisse.

Das Abkommen im Agrarsektor kann alles in allem als ausgewogen bezeichnet werden. Dennoch brechen für die schweizerische Landwirtschaft härtere Zeiten an. Der Importdruck wird zunehmen. Dies hat aber nicht nur oder zum Teil nur indirekt mit dem bilateralen Abkommen zu tun, sondern ist mindestens ebenso eine Folge der Gatt-Regelungen und des innenpolitischen Drucks, der zur Neugestaltung des Landwirtschaftsgesetzes unter dem Titel «Agrarpolitik 2002» geführt hat. Ob eine Kompensation mit den neuen Exportmöglichkeiten zum Tragen kommen wird, ist fraglich und hängt von der unerlässlichen Steigerung der Unternehmensleistungen im gesamten Landwirtschaftssektor ab.

Im Zentrum steht dabei die Milchwirtschaft. So sind die Exportbeihilfen beim Käse innerhalb von fünf Jahren gänzlich abzubauen. Erhalten bleibt die Zulage auf Milch, die zu Käse verarbeitet wird, weil diese sogenannte Verkäsungszulage unabhängig vom Verkaufsort ausgerichtet wird. Dennoch braucht es unter den neuen staatlichen und zwischenstaatlichen Rahmenbedingungen eine neue «Exportkultur», um auf ausländischen Märkten mit Schweizer Käse Erfolg zu haben. Der im internationalen Vergleich hohe Milchpreis in der Schweiz und die teure nachgelagerte Verarbeitung und Verteilung müssen wettgemacht bzw. überwunden werden.

Land- und Luftverkehr
Bei den übrigen Dossiers sind keine wesentlichen «Änderungen zu später Stunde» mehr hinzugekommen. Die jüngsten gewichtigen Verschiebungen ergaben sich im Landverkehr auf Grund der Einigung vom 1. Dezember beim EU-Verkehrsministertreffen. Ziel der Schweiz ist eine koordinierte Verkehrspolitik, welche den besonderen Umweltbedingungen im Alpenraum Rechnung trägt. Frankreich, Deutschland, Österreich und Italien sind von dieser Frage ebenso betroffen wie die Schweiz. Gemäss dem Alpenschutzartikel der Bundesverfassung muss der alpenquerende Transitgüterverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Der Bundesrat will dies mit marktwirtschaftlichen und steuerlichen Mitteln erreichen. Neben der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe soll gleichzeitig ein leistungsfähiges Bahnangebot erstellt werden. Beim EU-Verkehrsministertreffen vom 1. Dezember wurden die Kontingente und Tarife für die Übergangsperiode bis 2005 angepasst. Ab 2005 wird für ein Lastfahrzeug von 40 Tonnen Gesamtgewicht auf der Referenzstrecke Basel-Chiasso eine Abgabe von 180 Ecu (297 Franken) erhoben. Mit der Eröffnung des ersten Basistunnels (Lötschberg), spätestens aber ab 2008, wird die Abgabe auf 200 Ecu erhöht.

Wie im Abkommen von Kloten vom Januar 1998 vorgesehen, erhalten die schweizerischen Luftverkehrsgesellschaften zwei Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages die 5. und 7. Freiheit im Luftverkehr zugestanden. Die 3. und 4. Freiheit wird ab Inkrafttreten des Abkommens gewährt. Über die 8. Freiheit soll fünf Jahre später verhandelt werden.

Auf dem Weg zum freien Personenverkehr
Der freie Personenverkehr zwischen der Schweiz und den EU-Staaten wird stufenweise eingeführt. Mit der vereinbarten Lösung behält die Schweiz die Kontrolle über die Wanderungsentwicklung während zwölf Jahren. Während einer ersten Phase von fünf Jahren werden die Aufenthalts- und Arbeitsbedingungen für EU-Bürger in der Schweiz verbessert. Die Bevorzugung einheimischer Arbeitskräfte und die diskriminierenden Kontrollen von Arbeitsverträgen werden nach zwei Jahren abgeschafft. In einer zweiten Phase führt die Schweiz ab dem sechsten Vertragsjahr versuchsweise den freien Personenverkehr ein. Eine einseitig auslösbare Schutzklausel gestattet ihr jedoch, einen übermässigen Anstieg der Einwanderung zu verhindern. Im Verlauf dieser siebenjährigen Versuchsphase hat die Schweiz die Möglichkeit, die Kontingente wieder einzuführen.

Nach 12 Jahren wird der freie Personenverkehr endgültig verwirklicht. In dieser dritten Phase haben die Schweiz und die EU die Möglichkeit, sich im Falle schwerwiegender Probleme auf eine einvernehmliche Schutzklausel zu berufen und den Vertrag zu kündigen. Der Vertrag wird anfänglich auf sieben Jahre abgeschlossen. Ohne gegenteilige Entscheidung der Parteien wird er vor Ablauf der Vertragsdauer auf unbestimmte Zeit verlängert. Die Schweiz kann diese Entscheidung gegebenenfalls nach einer Volksabstimmung treffen. Der freie Personenverkehr hat kostspielige Auswirkungen auf die Sozialversicherungen.

Forschung und öffentliches Beschaffungswesen
Mit dem Forschungsabkommen kann sich die Schweiz zu den gleichen Bedingungen wie ein EWR-Staat am 5. Forschungsrahmenprogramm (FRP) der EU beteiligen. Beide Parteien sind übereingekommen, dass einerseits Schweizer Forschungsstellen und Wissenschafter in allen spezifischen Programmen des FRP der EU gleichberechtigt teilnehmen können. Anderseits sollen EU-Forschungsstellen in Forschungsprogrammen und -projekten der Schweiz mitmachen können.

Beim öffentlichen Beschaffungswesen werden in Ergänzung zu den Vereinbarungen im WTO-Abkommen die WTO-Regeln auf die Gemeinden ausgedehnt. Damit wird die Schweiz das gleiche Liberalisierungsniveau erreichen wie die EU-Staaten. Neu werden auch Aufträge von konzessionierten privatrechtlichen Unternehmen in den Sektoren Wasser- und Energieversorgung, städtischer und regionaler Verkehr sowie Aufträge von öffentlichrechtlichen Unternehmen aus den Bereichen Eisenbahn und Telekommunikation erfasst und ab bestimmten Schwellenwerten den Grundsätzen der Nichtdiskriminierung und Inländerbehandlung unterstellt (Wegfall der 50-Prozent-local-content- sowie der 3-Prozent-Preisdifferenzierungsklausel). Unterhalb der Schwellenwerte verpflichten sich die Schweiz und die EU, im Rahmen der «Best endeavour»-Klausel ihre Beschaffungsstellen anzuweisen, Anbieter der andern Partei nicht diskriminierend zu behandeln.

Technische Handelshemmnisse
Der Handel von Industrieprodukten wird durch das bilaterale Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Prüfberichten, Zertifikaten und Konformitätszeichen vereinfacht. Das Abkommen sieht vor, dass die im Exportland nach den Bestimmungen der andern Vertragspartei durchgeführten Konformitätsbewertungsverfahren anerkannt werden. Wo die technischen Rechtsvorschriften der Schweiz und der EU als gleichwertig anerkannt sind, werden die im Exportland nach seinen Bestimmungen durchgeführten Konformitätsbewertungsverfahren von der andern Partei ebenfalls anerkannt, womit kostspielige und aufwendige Doppelprüfungen vermieden werden. Wichtige Erleichterungen der Zertifizierungsprozeduren werden sich insbesondere für Spitzenbereiche der Schweizer Exportindustrie wie Maschinen, Pharma- und Medizinprodukte sowie Telekommunikationsgeräte ergeben.

Neue Zürcher Zeitung, 12./13. Dezember 1998

NZZ Online Dossiers: Volksabstimmungen vom 29. November 1998: Keine rezeptfreie Drogenabgabe (redaktionelle Stellungnahme)
... will der Drogenmafia das Geschäft vermiesen. Dieses löbliche Ziel soll dadurch erreicht werden, dass Anbau, Einfuhr und Herstellung von Betäubungsmitteln sowie der Handel mit heute illegalen Suchtstoffen künftig vom Bund organisiert und ...



November Das Jahr 2000 im Rückblick
... Frankreich verbietet angesichts der BSE-Krise die Produktion und die Einfuhr von Tiermehl. Rund eine Million Tonnen Tiermehl müssen vernichtet werden. Zehn Tage später folgt Deutschland nach. 17. Die Zentrale des DaimlerChrysler-Konzerns in ...



Luftreinhalteverordnung, Luftschadstoffe (Wetter, NZZ Online)
... 6 Als Einfuhr gelten: a. das Verbringen einer Ware über die Zollgrenze einschliesslich der Einlagerung in ein Zollager; b. die Abfertigung einer Ware mit Geleitschein zur Privatlagerung; c. die Abgabe von Brenn- und Treibstoffen aus ...



Etappensieg für die Kultur Die Buchpreisbindung nach dem Brüsseler Entscheid Buchpreisbindung
... könnten, dass fürderhin Importeure als Preisbinder auftreten. Sie könnten, wie vom Börsenverein vorgeschlagen, bei der Einfuhr deutschsprachiger Bücher den Ladenpreis festlegen. Tun dies österreichische Importeure für Verkäufe in ...



Die BSE-Massnahmen der Schweiz - Offizielle Auflistung des Bundesamtes für Veterinärwesen (Dossier «Rinderwahnsinn», NZZ Online)
... die gleichen Massnahmen zu treffen (befristet bis 30. Juni 1999). Rinder, Schafe und Ziegen werden nur noch aus Ländern zur Einfuhr zugelassen, in denen das Verfüttern von Tiermehlen an Wiederkäuer verboten ist; die Tiere müssen 18 Monate ...



«Der Kampf gegen den Terror ist unvermeidlich» - Interview mit dem Präfekten von Kosovo
... Warum aber wird denn, als flächendeckende Kollektivstrafe gegen die gesamte albanische Bevölkerung, die Einfuhr von Grundnahrungsmitteln nach Kosovo systematisch blockiert? Den offensichtlichen Mangel an Mehl, Öl und Zucker in den ...



Heilmittelkontrolle als Bundesaufgabe Verankerung eines Dopingverbots im Sportförderungsgesetz Doping
... ins bestehende Sportförderungsgesetz einfliessen: Die Dopingprävention wirddurch den Bund festgelegt; die Herstellung, Einfuhr, Vermittlung, Verschreibung und Abgabe von Mitteln zu Dopingzwecken wird verboten; auch nichtmedikamentöse ...





Treffer 1 bis 10 von 69 für import

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Verwirrspiel mit der Genschutzinitiative - «Schutz» vor genveränderter Nahrung - oder doch nicht? (Dossier «Volksabstimmungen und Zürcher Ständeratswahl vom 7. Juni 1998», NZZ Online)
... beizukommen. Ein grobes Fazit: Ein Grossteil genveränderter Nahrungsmittel würde von der Initiative nicht tangiert. Für den Import von Pflanzen und Früchten würden aber strengere Vorschriften gelten. bst.* Zu den (noch) nicht fusionierten ...



Entwicklung der europäischen Biermärkte (Wirtschaft, NZZ Online 18. 8. 2001)
Ausstoss Export Import Konsum pro Einw. 2000 Veränd. 2000 in % 2000 in % d. 2000 Veränd. 2000 (Mio. l) in % (Mio. l) d. Prod. (Mio. l) Konsums (Mio. l) in % (Liter) Deutschland 110 000,0 -2,5 1 074,7 9,8 322,8 3,1 10 305,5 -1,5 125,5 ...



No Title
... je nachdem. 13 Heilige Silbe heiliger Stadt. 14 Kern aller Wichtigtuerei. 15 Halt, Autofahrer! Brenn er! 16 Koreanisches Import-Automobil, wie man lesen kann. 17 Mir Gehöriges in Frankreich: mehr als eine Krume. 19 Wurde Europa bereits in ...



Stability in Somaliland Severely Threatened - Economic Crisis Brought on by Saudi Halt on Beef Imports (English Window, NZZ Online)
... The militias have nearly all been demobilized or had their members integrated into the new national army. Now a ban on the import of livestock from the Horn of Africa, imposed by Saudi Arabia in February, poses a threat to these ...



Russia's Regions in Crisis - Might Yeltsin's Empire Disintegrate? (English Window, NZZ Online)
... regard to the constitution or the laws of the land. They quickly instituted price controls, bank oversight, export and import limitations, and other measures of the sort the Communists have always called for and which do not conform to the ...



Die BSE-Massnahmen der Schweiz - Offizielle Auflistung des Bundesamtes für Veterinärwesen (Dossier «Rinderwahnsinn», NZZ Online)
... 1993: Behandlung gefährlicher tierischer Abfälle bei 133 °C, 20 min, 3 bar (vorher 120 °C, 30 min oder 130 °C, 20 min). Import von Mehlen tierischer Herkunft nur aus anerkannten Betrieben, die gefährliche tierische Abfälle und Abfälle aus ...



Skepsis gegenüber Gegenmassnahmen (Dossier «Schatten des Zweiten Weltkriegs», NZZ Online)
... gehören neben der Aufschiebung von Mobiltelefon-Lizenzvergaben an amerikanische Unternehmen auch Erschwernisse für den Import kalifornischer Spargeln. Für Maja Amrein, Pressesprecherin von Migros, einer der grössten Importeure von ...



Transportbranche und Umweltverbände vor historischem Kompromiss? (Dossier «Die bilateralen Abkommen mit der EU», NZZ Online)
... 2,85 Milliarden statt die vom Nationalrat bewilligten 3,3 Milliarden in zehn Jahren - würden durch den Entscheid, auch den Import-, Export- und Binnenverkehr auf die Schiene zu bringen, wenigstens symbolisch wieder kompensiert. De facto ...



Parolen zur eidgenössischen Abstimmung
... Vereinigung Import-/Gross-Handel Nein Nein Nein zz. 27. Februar 2001



Die schweizerische Verkehrspolitik absichern - Begleitmassnahmen zum Landverkehrsvertrag mit der EU (Dossier «Die bilateralen Abkommen mit der EU», NZZ Online)
... 000 Fahrten in den Jahren 2003 und 2004. Diese Kontingente müssen je zur Hälfte für den Transit durch die Schweiz und für Import/-Export-Fahrten verwendet werden. Auf entsprechende Kontingente haben auch inländische Transporteure Anrecht. ...



Mittwoch 1. August 2001, 13:37 Uhr (Tageshöhepunkte)

Franzosen nahmen verbotene Mittel mit nach Sydney

(sid)- Nach Angaben der französischen Tageszeitung "Liberation" standen knapp ein Zehntel der 580 Medikamente, die die französische Delegation bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im Arzneikoffer hatten, auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Exakt handelt es sich um 57 Dopingmittel.

Das Blatt beruft sich auf eine im April 2000 vom Nationalen Olympischen Komitee für Frankreich aufgestellte Liste, die beim australischen Gesundheitsministerium zur <Einfuhrgenehmigung> vorgelegt und offenbar genehmigt wurde. Die Einnahme von 18 der betreffenden Mittel ist in jedem Fall für Olympiateilnehmer verboten, 36 dürfen mit einer Sondergenehmigung benutzt werden, bei den restlichen dreien ist die Einnahme in geringen Dosen erlaubt.

Der Arzt der französischen Olympiamannschaft, Maurice Vrillac, sprach wegen der Veröffentlichung der Liste von einer Indiskretion. "Auch das Personal kann bei Olympischen Spielen krank werden", erklärte Vrillac die Mitnahme der verbotenen Mittel. Neben den 341 Athleten gehörten weitere 261 Personen zur französischen Delegation.

Aussenwirtschafts-news
Exportberatungsstelle Handwerk Baden-Wuerttemberg
http://www.hwk-stuttgart.de/download/Internet-NEWS-01-2001-A...


Brazil
http://www.ahkbrasil.com/sogehts/importdokumente.htm

Singapore
http://www.austria.org.sg/Wirtschaftliche und rechtliche Det...

Port of Spain -Trinidad and Tobago
http://www.germanemb-portofspain.de/de/wirtschaft/bilat_wirt...

Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee
Ausstellung von Ursprungszeugnissen und anderen dem Außenwirtschaftsverkehr dienenden Bescheinigungen
http://www.konstanz.ihk.de/ursprzgn.htm


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788 LASER, Einfuhrlizenz AGRIM 4fach. ...

2. MPI International Law: Deutsche Rechtsprechung
Auf ihren Hilfsantrag wurde der Klägerin die Einfuhrlizenz
gegen Stellung einer Kaution erteilt. Sie erhob daraufhin Klage gegen ...

3. EUR-Lex: Geltendes Gemeinschaftsrecht - Dokument 385D0206

Die spanische Einfuhrlizenz
Nr. 7.155.023 wurde dem spanischen Kabelhersteller Echevarria Hermanos SA ...
europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/1985/de_385D0206.html




    Reference: http://www.koehler-verlag.de/shop/Au_enhandelsformulareEurop...
    Reference: http://www.virtual-institute.de/en/r8693/er8693_238.cfm
Vesna Zivcic
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