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granularity....engine boundary

German translation: siehe Text

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03:47 Dec 1, 2003
English to German translations [PRO]
Tech/Engineering - IT (Information Technology) / IT, computing
English term or phrase: granularity....engine boundary
one of the factors that prevents a company from scaling their business applications on IBM zSeries:
"Granularity for scaling existing applications – if the cost to scale on zSeries is too expensive because the incremental increase is an engine which requires software and other costs to be adjusted on an engine boundary"
I have trouble with the whole sentence - what does granularity mean in this context, what does engine mean, and what is this engine boundary business at the end? All hints welcome!
Birgit Yandle
Australia
Local time: 23:26
German translation:siehe Text
Explanation:
Ich versuche mal vereinfacht, das Prinzip einer zSeries zu klären.

Wir kennen alle den PC. Er besteht aus einer einfachen Systemsoftware (BIOS), die genau ein Betriebssystem (z.B. WIndows) und eine CPU steuert.

Eine zSeries ist dagegen ein Virtualisierendes System. Auf einer zSeries laufen viele Betriebssysteme (IBM-speak: images) parallel (jedes davon denkt, es habe einen ganzen Computer für sich, sieht also von den anderen Betriebssystemen nichts). Eine zSeries hat meist mehr als eine CPU (IBM-speak: processing engine). Die Beziehung zwischen image und PE ist dabei virtuell: Es kann z.B. 4 processing engines geben und 197 images, und die Gesamtrechenleistung der 4 PE'S wird dynamisch auf den Geseamtrechenleistungsbedarf der 197 images verteilt.

Dieses System skaliert vom technischen Aspekt sehr schön. Wenn ein Kunde 197 einzelne PC's hat, die verschiedene Aufgaben ausführen, und ein PC überlastet wird, muß er einen weiteren PC kaufen und die Arbeit des einen PC'S auf zwei PC's verteilen, was ein erheblicher Programmier- und Administrationsaufwand ist - während vielleicht 50 andere seiner PC's noch gar nicht maximal ausgelastet sind und sich langweilen. Genauso muß er einen weiteren PC kaufen und warten, wenn eine neue Aufgabe hinzukommt.

Auf einer zSeries dagegen bekommt jedes Image nach Bedarf Rechenleistung (das kann viel mehr sein als ein einzelner PC leisten könnte oder viel weniger). Erst wenn der Gesamtrechenbedarf aller Images über die Gesamtrechenleistung aller PEs steigt, muß ich eine weitere PE einbauen. Und dann ändert sich immer noch NICHTS an der Programmierung und Konfiguration der einzelnen Images, weil die Systemsoftware von IBM dafür sorgt, daß dynamisch jetzt alle Images mehr Rechenleistung abbekommen. Das ist, das, was IBM meint, wenn sie in Werbung von "Scalability" sprich.

Kunden kaufen typischerweise eine zSeries, um hunderte bis tausende Einzel-PC's abzulösen.

Der Haken dabei ist die Lizensierung. Die Lizenzkosten für die Systemsoftware (also nicht das Betriebssystem, was IN dem Image läuft, sondern für das Gesamtsystem, was die einzelnen Images verwaltet) hängt von der Anzahl der PE'S ab. Baue ich also eine weitere PE ein, habe ich mit einem Schlag erhebliche Mehrkosten. Das ist erheblich mehr, als was z.B. ein einzelner PC samt Software kosten würde (fünf- bis siebenstellig!).

Aus technisher Situation skaliert eine zSeries daher sehr feinkörnig. Von den Lizenzkosten her betrachtet dagegen skaliert sie extrem grobkörnig.

Darum gehts in dem zitierten Satz.

(IBM hat allerdings auch reagiert und bietet neuerdings Lizenzpakete an, die dann z.B. nur eine maximal 50%ige-Auslastung einer PE erlauben ...)

Leider kenne ich die deutschen IBM-Terminilogie nicht. Ich würde Dir daher empfehlen, "engine" unübersetzt zu lassen oder aber von einer "Prozessoreinheit" zu sprechen. Ich denke aber, daß Du mit "enigine" auf der sichereren Seite bist.

Selected response from:

Tobias Ernst
Germany
Local time: 14:26
Grading comment
Vielen Dank für den Crash-Kurs über die zSeries-Rechner - war sehr nützlich! Birgit
4 KudoZ points were awarded for this answer

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Summary of answers provided
4 +1siehe Text
Tobias Ernst
2Interpretation unten
Endre Both
3 -1(Grob)Körnigkeit ... Suchmaschinenlimit
Bogdan Burghelea
1Granularität, Gliederung, Ebenebitblume


  

Answers


4 hrs   confidence: Answerer confidence 3/5Answerer confidence 3/5 peer agreement (net): -1
(Grob)Körnigkeit ... Suchmaschinenlimit


Explanation:
granularity kann in diesem Kontext auch den nicht reibungslosen Zustand der Anwendungsanpassung. Engine, denk' ich heißt hier Suchmaschine (wie Google oder Lycos) und boundary ist Grenze, Limit (ich habe keine andere Definition gefunden).


    Reference: http://www.wordreference.com/de/Translation.asp?ende=boundar...
    Webster's New College Dictionary
Bogdan Burghelea
Romania
Local time: 15:26
Native speaker of: Native in RomanianRomanian, Native in GermanGerman

Peer comments on this answer (and responses from the answerer)
disagree  Tobias Ernst: Um Suchmaschinen geht es hier ganz sicher nicht
1 day 4 hrs
  -> auch Explorer ist eine Suchmaschine
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6 hrs   confidence: Answerer confidence 1/5Answerer confidence 1/5
Granularität, Gliederung, Ebene


Explanation:
Bei uns (wissenschaftl. Bereich) bleiben solche Sachen oft stehen. Denkbar wären also einer der o.g. Ausdrücke und dann weiter: ... zur Skalierung bestehender Applikationen - falls die Kosten für die Skalierung auf die zSerie zu teuer sind, da die inkrementale Zunahme einen Treibfaktor darstellt, aufgrund dessen ... an ein Limit gebunden sein müssen
Vielleicht gibt's Dir ja eine bessere Idee.

bitblume
Local time: 14:26
Works in field
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6 hrs   confidence: Answerer confidence 2/5Answerer confidence 2/5
Interpretation unten


Explanation:
Hier ein Versuch:

Schrittweite/Schrittraster bei der Skalierung bestehender Anwendungen -- falls/ob die Skalierung auf zSeries zu teuer ist, da die Schrittweite (der Skalierung) eine Maschine/Engine beträgt und daher Software und andere Kosten um das gleiche Maß angepasst werden müssen

Mit "Engine" müsste hier eigentlich die Hardware gemeint sein (daher Maschine). Wenn das aus dem weiteren Kontext nicht 100%-ig klar ist, ist Engine zwar hässlich, aber sicher.

falls/ob -- hängt vom Kontext ab

Der Abschnitt mit "engine boundary" ist m.E. etwas neblig formuliert, meine Interpretation ist daher auch nur das: eine Interpretation.

Endre Both
Germany
Local time: 14:26
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1 day 8 hrs   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5 peer agreement (net): +1
siehe Text


Explanation:
Ich versuche mal vereinfacht, das Prinzip einer zSeries zu klären.

Wir kennen alle den PC. Er besteht aus einer einfachen Systemsoftware (BIOS), die genau ein Betriebssystem (z.B. WIndows) und eine CPU steuert.

Eine zSeries ist dagegen ein Virtualisierendes System. Auf einer zSeries laufen viele Betriebssysteme (IBM-speak: images) parallel (jedes davon denkt, es habe einen ganzen Computer für sich, sieht also von den anderen Betriebssystemen nichts). Eine zSeries hat meist mehr als eine CPU (IBM-speak: processing engine). Die Beziehung zwischen image und PE ist dabei virtuell: Es kann z.B. 4 processing engines geben und 197 images, und die Gesamtrechenleistung der 4 PE'S wird dynamisch auf den Geseamtrechenleistungsbedarf der 197 images verteilt.

Dieses System skaliert vom technischen Aspekt sehr schön. Wenn ein Kunde 197 einzelne PC's hat, die verschiedene Aufgaben ausführen, und ein PC überlastet wird, muß er einen weiteren PC kaufen und die Arbeit des einen PC'S auf zwei PC's verteilen, was ein erheblicher Programmier- und Administrationsaufwand ist - während vielleicht 50 andere seiner PC's noch gar nicht maximal ausgelastet sind und sich langweilen. Genauso muß er einen weiteren PC kaufen und warten, wenn eine neue Aufgabe hinzukommt.

Auf einer zSeries dagegen bekommt jedes Image nach Bedarf Rechenleistung (das kann viel mehr sein als ein einzelner PC leisten könnte oder viel weniger). Erst wenn der Gesamtrechenbedarf aller Images über die Gesamtrechenleistung aller PEs steigt, muß ich eine weitere PE einbauen. Und dann ändert sich immer noch NICHTS an der Programmierung und Konfiguration der einzelnen Images, weil die Systemsoftware von IBM dafür sorgt, daß dynamisch jetzt alle Images mehr Rechenleistung abbekommen. Das ist, das, was IBM meint, wenn sie in Werbung von "Scalability" sprich.

Kunden kaufen typischerweise eine zSeries, um hunderte bis tausende Einzel-PC's abzulösen.

Der Haken dabei ist die Lizensierung. Die Lizenzkosten für die Systemsoftware (also nicht das Betriebssystem, was IN dem Image läuft, sondern für das Gesamtsystem, was die einzelnen Images verwaltet) hängt von der Anzahl der PE'S ab. Baue ich also eine weitere PE ein, habe ich mit einem Schlag erhebliche Mehrkosten. Das ist erheblich mehr, als was z.B. ein einzelner PC samt Software kosten würde (fünf- bis siebenstellig!).

Aus technisher Situation skaliert eine zSeries daher sehr feinkörnig. Von den Lizenzkosten her betrachtet dagegen skaliert sie extrem grobkörnig.

Darum gehts in dem zitierten Satz.

(IBM hat allerdings auch reagiert und bietet neuerdings Lizenzpakete an, die dann z.B. nur eine maximal 50%ige-Auslastung einer PE erlauben ...)

Leider kenne ich die deutschen IBM-Terminilogie nicht. Ich würde Dir daher empfehlen, "engine" unübersetzt zu lassen oder aber von einer "Prozessoreinheit" zu sprechen. Ich denke aber, daß Du mit "enigine" auf der sichereren Seite bist.



Tobias Ernst
Germany
Local time: 14:26
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Vielen Dank für den Crash-Kurs über die zSeries-Rechner - war sehr nützlich! Birgit

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agree  Endre Both: Schön erklärt, danke!
8 hrs
  -> Hab' ich mein Praktikum bei IBM damals doch nicht ganz umsonst gemacht ;-)
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