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TDM packet traffic

German translation: TDM-Verkehr / Paketverkehr

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10:53 Nov 9, 2001
English to German translations [PRO]
Tech/Engineering
English term or phrase: TDM packet traffic
Internet, telecommunications, provision of services by iT companies
aldrans
United Kingdom
Local time: 13:27
German translation:TDM-Verkehr / Paketverkehr
Explanation:
Das MGX 8260 Media Gateway von Cisco Systems stellt eine Plattform voller Grösse auf Carrier-Niveau dar, die hochleistungsfähiges Switching von TDM-Verkehr (TDM = Time-Division Multiplexing) für Sprach- und Datendienste bietet. Das Switching und der Transport von TDM zu Paketverkehr wird für ein breites Spektrum von Schnittstellen und Backbone-Netzwerktypen unterstützt.
www.cisco.com/warp/public/cc/pd/si/mg8200/mg8260/prodlit/ _de_82mdg_ds.htm

AMTS setzt sich aus zwei RAD-Komponenten zusammen: Die Multiservice Access Konzentratoren der ACE-Serie übertragen TDM-, IP- und ATM-Verkehr über ATM-Breitbandnetze. Und die Multiplexer für IP-Netze aus der IPmux-Serie leiten den TDM- und den IP-Verkehr über IP.
www.rad-data.de/news/amts.htm


And, in case you're interested, some background info:

time division multiplexing (TDM)
Zeitmultiplex (ZM)
Beim Zeitmultiplex erfolgt die Datenübertragung der einzelnen Verbindungen in einem definierten Multiplexrahmen, in dem für jeden Übertragungskanal ein fester Zeitschlitz vorhanden ist. Die einzelnen Zeitschlitze werden ancheinander abgearbeitet. Ist eine Zeiteinheit abgelaufen, wird die Übertragung für den aktiven Kanal kurzfristig unterbrochen; die Übertragungsbandbreite steht dann dem nächsten Benutzer zur Verfügung.

Die Frame-Länge hängt von der Zahl der anzuschließenden Endgeräte ab bzw. ist für den Einsatz in öffentlichen Netzen in den internationalen Standards für PCM-Übertragungssysteme festgelegt. Anders als beim Frequenzmultiplex wird beim Zeitmultiplex die verfügbare Bandbreite in definierte Zeitschlitze aufgeteilt. Zeitmultiplex arbeitet ausschließlich digital, d.h., es werden mehrere digitale Eingangssignale zu einem gemeinsamen digitalen Ausgangssignal konzentriert. Die Reihenfolge, in der die Daten der einzelnen Endgeräte übertragen werden, ist ebenfalls festgelegt. Je nach der Art des Zeitmultiplex werden die Daten entweder bitweise, zeichenweise oder blockweise ineinander verschachtelt. Jeweils eine Gruppe von Bits, Zeichen oder Blöcken wird zu einem Frame zusammengefaßt, wobei Anfang und Ende dieses Frames noch besonders gekennzeichnet werden, um die Synchronisierung mit der Gegenstelle zu erleichtern.
Beim Zeitmultiplex unterscheidet man zwischen synchronem Zeitmultiplex (STD) und asynchronem Zeitmultiplex (ATD). Beim synchronen Verfahren werden Übertragungsrahmen definiert, die jeweils aus einer bestimmten Anzahl von Zeitschlitzen fester Größe bestehen. Jeder Benutzer bekommt einen ganz bestimmten Zeitschlitz innerhalb des Übertragungsrahmens zugeordnet, während dem er Senden bzw. Empfangen kann.
Ein Übertragungskanal ist durch die Position des Zeitschlitzes innerhalb Übertragungsrahmens eindeutig identifiziert. Der Zeitschlitz eines Kanals ist immer synchron in Bezug auf den Übertragungsrahmen. Daher auch die Bezeichnung synchrones Zeitmultiplex.
Beim asynchronen Zeitmultiplex werden die zu übertragenden Datenströme in Informationseinheiten fester oder variabler Länge umgewandelt und asynchron übertragen. Die Zuordung der Informationseinheiten erfolgt über Kanal-Identifikations-Nummern, sog. Channel Identifier, mit der jedes Datenpaket versehen wird. Asynchrones Zeitmultiplex wird daher auch gelegentlich als Adressen-Multiplex bezeichnet. Werden bei der Übertragung Datenpakete mit variabler Länge eingesetzt, spricht man von Datenpaketvermittlung, bei fester Paketlänge hingegen von Zellen-Switching.
[Lipinski]


On packet switching:
Bei der Datenpaketvermittlung handelt es sich um ein asynchrones Zeitmultiplex. Bei dieser Vermittlungstechnik werden Nachrichten paketweise im Store-and-Forward-Verfahren über Teilstrecken von einem Netzknoten zum nächsten vermittelt. Die Datenpaketvermittlung bildet die Basis für Datenpaketnetze. Man unterscheidet zwischen zwei Verfahren: Die Einzelpaketvermittlung und die Kanaltechnik.
Bei der Einzelpaketvermittlung wird jedes Paket mit einem Header ausgestattet, der die gesamten vermittlungsrelevanten Informationen enthält. Das sind die Adress-Informationen von Empfänger und Absender, Hinweise zur Versendung, Routing-Informationen und Hinweise an den Empfänger. Die zu übertragenden Nachrichten werden in mehrere Datenpakete aufgeteilt. Beim Empfänger werden die einzelnen Datenpakete wieder zum ursprünglichen Datenstrom zusammengefügt.
Bei diesem Verfahren wird jedes Datenpaket einzeln in loser Reihenfolge übertragen und von der empfangenen Station wieder zu einer vollständigen Nachricht zusammengesetzt. Dabei kann es vorkommen, daß die Reihenfolge der empfangenen Datenpakete bedingt durch Datenpaketverluste, Überholung von Datenpaketen und ungewollte Duplizierung unvollständig und durcheinander geraten ist. Dies erfordert besondere Maßnahmen, die in den Protokollen implementiert sein müssen. Diese Art der Verbindung wird auch verbindungsloser Dienst, CLNS, genannt.
Die zweite Vermittlungsart ist die Kanaltechnik. Dabei werden virtuelle Verbindungen mittels logischer Kanäle gebildet. Bei diesem Verfahren gibt es eine Paketkarte mit allen Adressen, besonderen Leistungsmerkmalen, Informationen zum Routing usw., die im CALL-Paket übermittelt werden.
Bei der Datenpaketvermittlung werden im Unterschied zur Leitungsvermittlung die Übertragungswege nicht exklusiv genutzt; deswegen spricht man hier von virtuellen Verbindungen (VC). Das Datenpaketvermittlungsprinzip unterscheidet zwei Arten von virtuellen Verbindungen: die feste virtuelle Verbindung PVC und die gewählte virtuelle Verbindung.
Bei der Datenpaketvermittlung wird die Übertragungsbandbreite bedarfsorientiert angefordert und kann gleichzeitig mehreren logischen Verbindungen zur Verfügung gestellt werden.
Das Prinzip der Datenpaketvermittlung ist in verschiedenen Standards definiert. Der bekannteste Standard für die Datenpaketvermittlung ist in der ITU-T-Empfehlung X.25 beschrieben und stellt eine wirtschaftliche Lösung für den internationalen Austausch von Daten dar. Neben der X.25-Empfehlung existieren zu dieser Thematik die ISO-Standards IS 7776 und IS 8208 sowie die DIN-Normen DIN 66221 und 66222. Die unterschiedlichen Empfehlungen, Standards und Normen stimmen in wesentlichen Punkten überein, sie unterscheiden sich nur in der Betrachtungsweise der Standardisierung. Das ITU-T beschreibt die Datenpaketvermittlung anhand des Netzverhaltens, die ISO und das DIN anhand des Endgeräteverhaltens.


Selected response from:

Ulrike Lieder
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You have gone to incredible troubles to provide an answer, which I can now also understand in the cobtext of the whole translation I am doing. How can I thank you???
Danke schoen!!!
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4 +2TDM-Verkehr / PaketverkehrUlrike Lieder
4Zeitmultiplex
Rasha Brinkmann-Yahya


  

Answers


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Zeitmultiplex


Explanation:
TDM time-division-multiplex
Verfahren bei dem verschiedene getrennte Zeitschlitze fuer jeden Kanal genutzt werden


    Brinkmann, Woerterbuch der Daten- und Kommunikationstechnik
Rasha Brinkmann-Yahya
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TDM-Verkehr / Paketverkehr


Explanation:
Das MGX 8260 Media Gateway von Cisco Systems stellt eine Plattform voller Grösse auf Carrier-Niveau dar, die hochleistungsfähiges Switching von TDM-Verkehr (TDM = Time-Division Multiplexing) für Sprach- und Datendienste bietet. Das Switching und der Transport von TDM zu Paketverkehr wird für ein breites Spektrum von Schnittstellen und Backbone-Netzwerktypen unterstützt.
www.cisco.com/warp/public/cc/pd/si/mg8200/mg8260/prodlit/ _de_82mdg_ds.htm

AMTS setzt sich aus zwei RAD-Komponenten zusammen: Die Multiservice Access Konzentratoren der ACE-Serie übertragen TDM-, IP- und ATM-Verkehr über ATM-Breitbandnetze. Und die Multiplexer für IP-Netze aus der IPmux-Serie leiten den TDM- und den IP-Verkehr über IP.
www.rad-data.de/news/amts.htm


And, in case you're interested, some background info:

time division multiplexing (TDM)
Zeitmultiplex (ZM)
Beim Zeitmultiplex erfolgt die Datenübertragung der einzelnen Verbindungen in einem definierten Multiplexrahmen, in dem für jeden Übertragungskanal ein fester Zeitschlitz vorhanden ist. Die einzelnen Zeitschlitze werden ancheinander abgearbeitet. Ist eine Zeiteinheit abgelaufen, wird die Übertragung für den aktiven Kanal kurzfristig unterbrochen; die Übertragungsbandbreite steht dann dem nächsten Benutzer zur Verfügung.

Die Frame-Länge hängt von der Zahl der anzuschließenden Endgeräte ab bzw. ist für den Einsatz in öffentlichen Netzen in den internationalen Standards für PCM-Übertragungssysteme festgelegt. Anders als beim Frequenzmultiplex wird beim Zeitmultiplex die verfügbare Bandbreite in definierte Zeitschlitze aufgeteilt. Zeitmultiplex arbeitet ausschließlich digital, d.h., es werden mehrere digitale Eingangssignale zu einem gemeinsamen digitalen Ausgangssignal konzentriert. Die Reihenfolge, in der die Daten der einzelnen Endgeräte übertragen werden, ist ebenfalls festgelegt. Je nach der Art des Zeitmultiplex werden die Daten entweder bitweise, zeichenweise oder blockweise ineinander verschachtelt. Jeweils eine Gruppe von Bits, Zeichen oder Blöcken wird zu einem Frame zusammengefaßt, wobei Anfang und Ende dieses Frames noch besonders gekennzeichnet werden, um die Synchronisierung mit der Gegenstelle zu erleichtern.
Beim Zeitmultiplex unterscheidet man zwischen synchronem Zeitmultiplex (STD) und asynchronem Zeitmultiplex (ATD). Beim synchronen Verfahren werden Übertragungsrahmen definiert, die jeweils aus einer bestimmten Anzahl von Zeitschlitzen fester Größe bestehen. Jeder Benutzer bekommt einen ganz bestimmten Zeitschlitz innerhalb des Übertragungsrahmens zugeordnet, während dem er Senden bzw. Empfangen kann.
Ein Übertragungskanal ist durch die Position des Zeitschlitzes innerhalb Übertragungsrahmens eindeutig identifiziert. Der Zeitschlitz eines Kanals ist immer synchron in Bezug auf den Übertragungsrahmen. Daher auch die Bezeichnung synchrones Zeitmultiplex.
Beim asynchronen Zeitmultiplex werden die zu übertragenden Datenströme in Informationseinheiten fester oder variabler Länge umgewandelt und asynchron übertragen. Die Zuordung der Informationseinheiten erfolgt über Kanal-Identifikations-Nummern, sog. Channel Identifier, mit der jedes Datenpaket versehen wird. Asynchrones Zeitmultiplex wird daher auch gelegentlich als Adressen-Multiplex bezeichnet. Werden bei der Übertragung Datenpakete mit variabler Länge eingesetzt, spricht man von Datenpaketvermittlung, bei fester Paketlänge hingegen von Zellen-Switching.
[Lipinski]


On packet switching:
Bei der Datenpaketvermittlung handelt es sich um ein asynchrones Zeitmultiplex. Bei dieser Vermittlungstechnik werden Nachrichten paketweise im Store-and-Forward-Verfahren über Teilstrecken von einem Netzknoten zum nächsten vermittelt. Die Datenpaketvermittlung bildet die Basis für Datenpaketnetze. Man unterscheidet zwischen zwei Verfahren: Die Einzelpaketvermittlung und die Kanaltechnik.
Bei der Einzelpaketvermittlung wird jedes Paket mit einem Header ausgestattet, der die gesamten vermittlungsrelevanten Informationen enthält. Das sind die Adress-Informationen von Empfänger und Absender, Hinweise zur Versendung, Routing-Informationen und Hinweise an den Empfänger. Die zu übertragenden Nachrichten werden in mehrere Datenpakete aufgeteilt. Beim Empfänger werden die einzelnen Datenpakete wieder zum ursprünglichen Datenstrom zusammengefügt.
Bei diesem Verfahren wird jedes Datenpaket einzeln in loser Reihenfolge übertragen und von der empfangenen Station wieder zu einer vollständigen Nachricht zusammengesetzt. Dabei kann es vorkommen, daß die Reihenfolge der empfangenen Datenpakete bedingt durch Datenpaketverluste, Überholung von Datenpaketen und ungewollte Duplizierung unvollständig und durcheinander geraten ist. Dies erfordert besondere Maßnahmen, die in den Protokollen implementiert sein müssen. Diese Art der Verbindung wird auch verbindungsloser Dienst, CLNS, genannt.
Die zweite Vermittlungsart ist die Kanaltechnik. Dabei werden virtuelle Verbindungen mittels logischer Kanäle gebildet. Bei diesem Verfahren gibt es eine Paketkarte mit allen Adressen, besonderen Leistungsmerkmalen, Informationen zum Routing usw., die im CALL-Paket übermittelt werden.
Bei der Datenpaketvermittlung werden im Unterschied zur Leitungsvermittlung die Übertragungswege nicht exklusiv genutzt; deswegen spricht man hier von virtuellen Verbindungen (VC). Das Datenpaketvermittlungsprinzip unterscheidet zwei Arten von virtuellen Verbindungen: die feste virtuelle Verbindung PVC und die gewählte virtuelle Verbindung.
Bei der Datenpaketvermittlung wird die Übertragungsbandbreite bedarfsorientiert angefordert und kann gleichzeitig mehreren logischen Verbindungen zur Verfügung gestellt werden.
Das Prinzip der Datenpaketvermittlung ist in verschiedenen Standards definiert. Der bekannteste Standard für die Datenpaketvermittlung ist in der ITU-T-Empfehlung X.25 beschrieben und stellt eine wirtschaftliche Lösung für den internationalen Austausch von Daten dar. Neben der X.25-Empfehlung existieren zu dieser Thematik die ISO-Standards IS 7776 und IS 8208 sowie die DIN-Normen DIN 66221 und 66222. Die unterschiedlichen Empfehlungen, Standards und Normen stimmen in wesentlichen Punkten überein, sie unterscheiden sich nur in der Betrachtungsweise der Standardisierung. Das ITU-T beschreibt die Datenpaketvermittlung anhand des Netzverhaltens, die ISO und das DIN anhand des Endgeräteverhaltens.





    Lipinski, Lexikon der Datenkommunikation, V.8.0
    given above
Ulrike Lieder
Local time: 05:27
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Danke schoen!!!

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