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techniques d’entailles

German translation: Schneidtechnik

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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
French term or phrase:technique d’entailles
German translation:Schneidtechnik
Entered by: Olaf Reibedanz
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17:37 Dec 5, 2003
French to German translations [PRO]
Tech/Engineering
French term or phrase: techniques d’entailles
Es geht immer noch um Schmuck:

En exposant des pièces antiques de la collection de Leo Merz (actuellement au Kunstmuseum de Berne) au milieu de nos bijoux, nous désirions établir des passerelles entre le passé, l’histoire, la culture et la création contemporaine, montrer aussi que nous utilisions les mêmes **techniques d’entailles**.

Sind das auf Deutsch "Kerbtechniken" oder "Schnitztechniken"? Oder sollte ich vielleicht sicherheitshalber einen allgemeineren Begriff verwenden wie z.B. "Bearbeitungstechniken"?
Olaf Reibedanz
Colombia
Local time: 04:39
Schneidtechnik
Explanation:
allgemein würde ich als Oberbegriff Gravurtechni verwenden.

Gravieren bestand im Anfang aus einem primitiven Einkratzen von Linien. Nach der Entdeckung von Hartmetallen, wie zum Beispiel Stahl, aus denen die Gravierstichel gemacht werden konnten, entwickelte sich aus dem einfachen Einkratzen das Schneiden des Metalls und führte zum eigentlichen Gravieren, d. h. zur spanabhebenden Technik im Gegensatz zum Punzieren und Treiben.
Nebst Linien können mit dem Stichel auch flächige Vertiefungen ausgehoben werden.
Bei der Steinschneidekunst werden gröbere und größere Arbeiten gemeißelt. Der Meißel wird im Unterschied zum Stichel nicht mit der Hand geschoben, sondern mit dem Hammer ins Metall getrieben.
Vergleichbar sind die Werkzeuge des "Steinschneiders" mit den Instrumenten eines Zahnarztes. Simpel ist das Gerät des orientalischen Beginns. Damals verwendete man spitzscharfe Handstichel in den verschiedensten Formen und Schneiden (Anschliff). Damit wurden die reliefartigen Darstellungen erhaben oder vertieft, vorerst in weiche, später vereinzelt auch in härtere Steine mit freier Hand eingerissen, eingegraben oder eingeschnitten.
Etwa 4000 Jahre v.Chr. erfand ein Steinschneider der damaligen Zeit den Antrieb durch die Radtechnik. Seit damals nahm die Technik einen gewaltigen Aufschwung, wobei sich bis zum heutigen Tag nur Unwesentliches geändert hat. Im hellenistischen Ägypten und im römischen Kaiserreich wurden die Spitzenproduktionen der Steinschneidetechnik hergestellt. Seither ist das Werkzeug gleichgeblieben. Die Stichel haben sich großteils in Werkzeuge mit kugel-, zylinder-, konus- oder röhrchenförmiger Struktur verwandelt. Man spricht vom "Zeiger". Sie werden mittels Elektromotores angetrieben, wobei die Endformen der Zeiger mit Diamant- oder Korundstaub versehen sind, - teils manuell, teils rein maschinell gesteuert.
Bei den "Caméen" unterscheidet man in der jetzigen Schmuckepoche zwischen Handgravierungen, Ultraschallgravierungen oder mit Laser gravierte oder geschnittene Caméen oder Gemmen.
Dies sind erhaben geschnittene oder gravierte Steine. Abgeleitet vom mittellat. Wort cameus = mehrfarbig und aus dem ital. Wort chama = die Muschel, bezogen auf die Muschelcaméen. Die meisten im Handel vorkommenden Caméen sind aus Achaten (Lagensteine) herausgeschnitten.
Die Arbeitstechnik nennt man "Glyptik". Der Überbegriff ist die Gemme.
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Germany
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3 +2Schneidtechnik
FRENDTrans
4Kerbschnitt/Keilschnitt
Acarte
4ich würde einen allgemeinen Begriff verwendenMichael Hesselnberg


  

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ich würde einen allgemeinen Begriff verwenden


Explanation:
denn laut Ernst sind sowohl Kerbtechnichniken als Schnitztechniken gemeint,
da müsste Dir ein "Schmuckspezialist"antworten,ich bin das nicht (:))

Michael Hesselnberg
Local time: 10:39
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1 hr   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5
Kerbschnitt/Keilschnitt


Explanation:
Kerbschnitt , Keilschnitt:

Verzierungsart in Form keilförmiger Einschnitte, etwa bei Holz oder durch kerbenförmige Einpressungen bei Tonwaren in das noch weiche Material, vor dem Brand. Die Dekorationstechnik wurde schon im * Neolithikum z. B. bei Tonkrügen und * Glockenbechern angewendet.

Kerbschnitt-Motive sind auch auf * Artefakten aus der Bronzezeit, der Hallstattkulur und aus der Zeit der Völkerwanderung zu finden. Die für spätgotische Möbel typischen Kerbschnittverzierungen sind in der * Volkskunst noch heute gebräuchlich.


E. v. BÜLOW, Der K., Stuttgart 1913; E. RADEMACHER, Die Kerbschnitt-Keramik, in: Mannus 18, 1926; W. A. v. JENNY, Die Herkunft des Kerbschnitts auf den österreichischen Hallstattgefäßen, in: Mannus 19, 1927; J. MADER, Kerbschnitzen, in: Schmuckelemente der Volkskunst, Ried 1976.


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techniques d’entailles
Schneidtechnik


Explanation:
allgemein würde ich als Oberbegriff Gravurtechni verwenden.

Gravieren bestand im Anfang aus einem primitiven Einkratzen von Linien. Nach der Entdeckung von Hartmetallen, wie zum Beispiel Stahl, aus denen die Gravierstichel gemacht werden konnten, entwickelte sich aus dem einfachen Einkratzen das Schneiden des Metalls und führte zum eigentlichen Gravieren, d. h. zur spanabhebenden Technik im Gegensatz zum Punzieren und Treiben.
Nebst Linien können mit dem Stichel auch flächige Vertiefungen ausgehoben werden.
Bei der Steinschneidekunst werden gröbere und größere Arbeiten gemeißelt. Der Meißel wird im Unterschied zum Stichel nicht mit der Hand geschoben, sondern mit dem Hammer ins Metall getrieben.
Vergleichbar sind die Werkzeuge des "Steinschneiders" mit den Instrumenten eines Zahnarztes. Simpel ist das Gerät des orientalischen Beginns. Damals verwendete man spitzscharfe Handstichel in den verschiedensten Formen und Schneiden (Anschliff). Damit wurden die reliefartigen Darstellungen erhaben oder vertieft, vorerst in weiche, später vereinzelt auch in härtere Steine mit freier Hand eingerissen, eingegraben oder eingeschnitten.
Etwa 4000 Jahre v.Chr. erfand ein Steinschneider der damaligen Zeit den Antrieb durch die Radtechnik. Seit damals nahm die Technik einen gewaltigen Aufschwung, wobei sich bis zum heutigen Tag nur Unwesentliches geändert hat. Im hellenistischen Ägypten und im römischen Kaiserreich wurden die Spitzenproduktionen der Steinschneidetechnik hergestellt. Seither ist das Werkzeug gleichgeblieben. Die Stichel haben sich großteils in Werkzeuge mit kugel-, zylinder-, konus- oder röhrchenförmiger Struktur verwandelt. Man spricht vom "Zeiger". Sie werden mittels Elektromotores angetrieben, wobei die Endformen der Zeiger mit Diamant- oder Korundstaub versehen sind, - teils manuell, teils rein maschinell gesteuert.
Bei den "Caméen" unterscheidet man in der jetzigen Schmuckepoche zwischen Handgravierungen, Ultraschallgravierungen oder mit Laser gravierte oder geschnittene Caméen oder Gemmen.
Dies sind erhaben geschnittene oder gravierte Steine. Abgeleitet vom mittellat. Wort cameus = mehrfarbig und aus dem ital. Wort chama = die Muschel, bezogen auf die Muschelcaméen. Die meisten im Handel vorkommenden Caméen sind aus Achaten (Lagensteine) herausgeschnitten.
Die Arbeitstechnik nennt man "Glyptik". Der Überbegriff ist die Gemme.


FRENDTrans
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Vielen Dank!

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  -> merci à vous deux
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