Dokkenmotiv

German translation: Motiv mit breitschnauzigen Kurzhaarhunden

GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
German term or phrase:Dokkenmotiv
German translation:Motiv mit breitschnauzigen Kurzhaarhunden
Entered by: Cristina Bufi Poecksteiner, M.A.

10:59 Sep 20, 2009
German to German translations [PRO]
Art/Literary - Art, Arts & Crafts, Painting
German term or phrase: Dokkenmotiv
Es ist ein Wort aus dem Buch "Bauernhäuser und Holzkirchen in Ostpreussen" von Richard Dethlefsen aus dem Jahre 1912.
1) Kann mir jemand auf Deutsch erklären, was ein "Dokkenmotiv" überhaupt ist.
2) Was für ein Wort wird in der unten angegebenen Passagge mit der "Entstehung des Wortes" gemeint - das "Dokkenmotiv"?
Der Quellentext ist unter
http://kpbc.umk.pl/dlibra/doccontent?id=37743&dirids=1 abrufbar (S. 50 in dem Seiteneingabefeld angeben).

"Dem Hause zunächst ist eine kleine für Fußgänger bestimmte Schlupftür angeordnet und daneben der grosse Torweg für den Wagenverkehr. Das Bemerkenswerteste an der Anlage ist, dass das Feld, welches sich durch den Höhenunterschied zwischen dem Wagen- und dem Fussgängertore über dem Letztetren ergiebt, mit den reizvollen Formen von Dokkenmotiven ausgefüllt wird, deren Gestaltung sich gelegentlich der menschlichen Figur soweit annähert, dass man geradezu an die alte Entstehung des Wortes erinnert wird."
Michal Chmielewski
Poland
Local time: 17:16
Motiv mit breitschnauzigen Kurzhaarhunden
Explanation:
Doggenartige sind keine Beisser...

Was ist eine Dogge ? . . .
<B>Vor 500 Jahren nannte man bei uns alle breitschnauzigen Kurzhaarhunde mit den Hängelefzen</B> einfach <B>"Dokken"</B>, weil man die, wie es hieß, <B>in besiedelten Gebieten besser "an die Docke", die Leine, nahm</B>. Heute rechnen die Kynologen die Doggen zum "Typ Lagerhund", zu jenen Schlappohrriesen also, die seit Urzeiten im Gebiet der eurasischen Hochgebirge zu Hause sind und aus denen sich - in Anpassung an Klima und Umgebung - zwei Untertypen entwickelt haben:
die langhaarigen "Berg- oder Hirtenhunde" in den kalten Hochlagen und die kurzhaarigen "Doggenartigen " in den wärmeren Flusstälern.

Schon die Erscheinung wirkte . . .
Doggenartige gab es nachweislich schon vor mehr als 3.000 Jahren im Euphrat-und- TigrisTal und in allen Schwarzmeerkulturen der Donau. Die Assyrer, die Babylonier, die Kelten, die Germanen, sie alle hatten große, doggenartige Hunde. Und sie mussten auch
den Umgang mit diesen Hunden nicht erst von den Indern, den Griechen, den Römern lernen. Im Gegenteil: Als die Römer vor gut 2.000 Jahren das damals keltische Britannien besetzten, staunten sie über die dort lebenden "Britannischen Breitmäuler". Und als die Germanen zur selben Zeit ins Römische Reich einfielen, da brachten sie ihre "Doggen" mit. Und die armen Römer mussten immer jede Schlacht zweimal schlagen: einmal gegen die Männer im Feld und einmal gegen die Frauen und die Hunde in der Wagenburg.
Unsere Vorfahren hatten große, kräftige Kurzhaarhunde. Sie lebten mit ihnen auf engstem Raum zusammen, und sie ließen sich von ihnen helfen. Die großen Hunde bewachten und verteidigten zuverlässig Haus und Hof, Hab und Gut. Nein, nicht wie Zerberus, der Höllenhund, persönlich, sondern allein durch ihre imposante Erscheinung und ihre gelassene Dickköpfigkeit, die jedem Unbefugten ganz schnell klar macht: "Bis hierher und keinen Schritt weiter!" Die Doggenartigen sind allesamt keine "Kampfhunde" und keine "Beißer". Sie warnen. Und nur wenn diese Warnungen nicht ernst genommen werden, dann rempeln und packen sie - in der festen Erwartung, dass der Gegner "vernünftig" ist und aufgibt.

Sie hielten das Wild fest . . .
Und genau diese typische "Packer-Eigenart nutzten unsere Vorfahren auch zur Jagd auf wehrhaftes Wild: Sie trieben das Wild lauthals aus dem Unterstand, und wenn sich dann ein Ur oder Wisent, ein Bär oder Keiler den Angreifern entgegenstellte, dann ließen sie die großen "Packer" frei. Die sprangen los, packten und hielten fest, bis die Jäger da waren
und das Wild sperren konnten. Und weil es bei dieser Art von Jagd (nicht nur zuweilen) ziemlich "rüde" zuging, nannte man diese Hunde, egal ob männlich oder weiblich, auch "Rüden" oder... "Sauhunde".

Für die Hetzjagd zu langsam . . .
Die schweren "Rüden" hatten allerdings einen Nachteil: Für die Jagd auf "flüchtiges" Wild, welches sich nicht verteidigt, sondern lieber Fersengeld gibt und flüchtet, für diese Jagd waren sie einfach zu langsam. Deshalb kreuzte man in England vor 500 Jahren schwere englische Mastiffs mit schnellen, englischen Windhunden:
"The Runnig Mastiffs" waren entstanden, und die konnten nicht nur - wie ein Windhund - meilenweit im Eiltempo allem folgen, die konnten am Ende der Hetzjagd auch noch gezielt zupacken und festhalten.
Diese "Englischen Dokken" wurden an den Fürstenhöfen Kontinentaleuropas sofort Mode und schon bald überall gezüchtet ... bis das Jagdgewehr erfunden wurde, bis die bürgerliche Revolution nicht nur den adeligen Hetzjagden ein Ende bereitete. Das Wort "Rüde" überlebte nur in der Jägersprache und bezeichnet seit etwa 150 Jahren nur noch den männlichen Hund ... ganz so, als könnten Hündinnen nie "rüde" sein. Und die großen "Englischen Dokken" wurden nun die imposanten Begleithunde reicher Bürger und nur noch in zwei Gegenden gezüchtet: in und um Ulm und in und um Altona. 1880 bekamen sie dann einen neuen Namen: "Die Deutsche Dogge". Aber ... im Ausland heißen sie heute immer noch ganz offiziell "Der Große Däne"... Warum?
Nun, Ulm und Württemberg waren immer schon "deutsch".
Aber Altona, der zweite Zuchtschwerpunkt, nicht.
Altona war einmal die zweitgrößte Stadt Dänemarks, und Schleswig-Holstein war ein dänisches Herzogtum. Erst 1864, nach den Preußisch-Dänischen Kriegen, wurde beides als ,,preußische Provinz" annektiert und 1871 - nach dem Deutsch-Französischen Krieg - mit großem vaterländischen Pathos ins Deutsche Reich eingemeindet. Und die ihnen vom Dänischen König verliehenen Stadtrechte verloren die Altonaer erst 1937: Der zuständige Reichsstatthalter machte aus der Freien Hafenstadt Altona einen Hamburger Vorort...

Altona war einst ihre Heimat . . .
Was haben Deutsche Doggen also mit Dänemark zu tun?
Nun, die Schwarzen und die Schwatzgefleckten kamen meist aus der Gegend von Ulm.
Man nannte sie die" Ulmer Doggen". Die Blauen, die Gelben, die Gestromten aber kamen zumeist aus Altona und Holstein und hießen deshalb die meiste Zeit politisch völlig korrekt-: "DänischeDoggen"...
Doch die Deutsche Dogge, die ursprünglich aus England kam, hat nicht nur eine etwas kompliziertere Vorgeschichte. Sie ist auch ansonsten ein etwas komplizierteres Wesen:
Doggen sind groß, kräftig und ruhig wie alle Lagerhunde, aber sie haben auch die Eleganz und die Bewegungsfreude der Windhunde. Sie sind Lagerhunde, die laufen wollen. Sie sind gelassen, selbstbewusst, und durchaus dickköpfig wie Lagerhunde, aber sie haben auch die mitunter fast schon arrogante Unnahbarkeit der Windhunde. Doggen lassen sich nicht vorschreiben, mit wem sie wie umgehen, auf wen sie wie hören. Das entscheiden sie von Mal zu Mal selber. Und da lassen sie sich dann auch nicht mehr dreinreden.

Eine Dogge hört man nicht . . .
Doggen sind große, gelassene, aber sensible Riesen. Hektik, Streit, lautstarkes Dominanzgetue mögen sie nicht. Im Umgang mit fremden Hunden draußen sind sie deshalb auch - eigentlich - friedfertiger und geduldiger als andere Lagerhunde. Und auch im Umgang mit ungebetenen" Gästen" bleiben sie - erst einmal- höflich. "Eine Dogge hört man nicht, die sieht man." Und dieser imposante Anblick, der "reicht" den meisten ja auch, weshalb man früher sagte:
"Zwei (ruhige) Doggen auf dem Hof tun mehr für die Ehrlichkeit auf dem Lande als alle (stimmgewaltigen) Predigten des Pfarrers." Trotzdem brauchen Doggen, wie alle Lagerhunde, vom ersten Tag an eine feste Hand und eine geduldige Erziehung mit viel Zuwendung und liebevoller Konsequenz. Und sie brauchen, auch vom ersten Tag an, "ihren" Menschen neben sich, der immer da ist, der ihnen die Welt zeigt. Sie brauchen einen Menschen, der ihnen immer ein gelassenes Vorbild ist und der auch dafür sorgt, dass aus den dicknasigen, tapsigen Junghunden im viel zu grossen Fell in aller Ruhe und ohne Hektik gesunde, kluge und menschenfreundliche Hunde werden können.

Doggenhaltung erfordert viel Zeit . . .
"Die Deutsche Dogge", schrieb Ludwig Beckmann schon 1894, "ist vielleicht die vollendetste und schönste Hunderasse" ... aber: "Noch jetzt erfordert die Aufzucht dieser Hunde mehr Aufmerksamkeit, als die irgend einer anderen Rasse. Vor allem müssen diese Hunde schon in früher Jugend viel Freiheit haben. Im geschlossenen Zwinger gedeihen sie schlecht ..." Wer sich auf das "Abenteuer Dogge" einlassen will, der braucht also viel Zeit, viel Platz, viel Geduld und - gerade in unseren nicht sehr hundefreundlichen Zeiten - auch viel Selbstvertrauen.

http://www.dogge.ch/doc/doggenartige.html
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Cristina Bufi Poecksteiner, M.A.
Austria
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Cristina Bufi Poecksteiner, M.A.


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Motiv mit breitschnauzigen Kurzhaarhunden


Explanation:
Doggenartige sind keine Beisser...

Was ist eine Dogge ? . . .
<B>Vor 500 Jahren nannte man bei uns alle breitschnauzigen Kurzhaarhunde mit den Hängelefzen</B> einfach <B>"Dokken"</B>, weil man die, wie es hieß, <B>in besiedelten Gebieten besser "an die Docke", die Leine, nahm</B>. Heute rechnen die Kynologen die Doggen zum "Typ Lagerhund", zu jenen Schlappohrriesen also, die seit Urzeiten im Gebiet der eurasischen Hochgebirge zu Hause sind und aus denen sich - in Anpassung an Klima und Umgebung - zwei Untertypen entwickelt haben:
die langhaarigen "Berg- oder Hirtenhunde" in den kalten Hochlagen und die kurzhaarigen "Doggenartigen " in den wärmeren Flusstälern.

Schon die Erscheinung wirkte . . .
Doggenartige gab es nachweislich schon vor mehr als 3.000 Jahren im Euphrat-und- TigrisTal und in allen Schwarzmeerkulturen der Donau. Die Assyrer, die Babylonier, die Kelten, die Germanen, sie alle hatten große, doggenartige Hunde. Und sie mussten auch
den Umgang mit diesen Hunden nicht erst von den Indern, den Griechen, den Römern lernen. Im Gegenteil: Als die Römer vor gut 2.000 Jahren das damals keltische Britannien besetzten, staunten sie über die dort lebenden "Britannischen Breitmäuler". Und als die Germanen zur selben Zeit ins Römische Reich einfielen, da brachten sie ihre "Doggen" mit. Und die armen Römer mussten immer jede Schlacht zweimal schlagen: einmal gegen die Männer im Feld und einmal gegen die Frauen und die Hunde in der Wagenburg.
Unsere Vorfahren hatten große, kräftige Kurzhaarhunde. Sie lebten mit ihnen auf engstem Raum zusammen, und sie ließen sich von ihnen helfen. Die großen Hunde bewachten und verteidigten zuverlässig Haus und Hof, Hab und Gut. Nein, nicht wie Zerberus, der Höllenhund, persönlich, sondern allein durch ihre imposante Erscheinung und ihre gelassene Dickköpfigkeit, die jedem Unbefugten ganz schnell klar macht: "Bis hierher und keinen Schritt weiter!" Die Doggenartigen sind allesamt keine "Kampfhunde" und keine "Beißer". Sie warnen. Und nur wenn diese Warnungen nicht ernst genommen werden, dann rempeln und packen sie - in der festen Erwartung, dass der Gegner "vernünftig" ist und aufgibt.

Sie hielten das Wild fest . . .
Und genau diese typische "Packer-Eigenart nutzten unsere Vorfahren auch zur Jagd auf wehrhaftes Wild: Sie trieben das Wild lauthals aus dem Unterstand, und wenn sich dann ein Ur oder Wisent, ein Bär oder Keiler den Angreifern entgegenstellte, dann ließen sie die großen "Packer" frei. Die sprangen los, packten und hielten fest, bis die Jäger da waren
und das Wild sperren konnten. Und weil es bei dieser Art von Jagd (nicht nur zuweilen) ziemlich "rüde" zuging, nannte man diese Hunde, egal ob männlich oder weiblich, auch "Rüden" oder... "Sauhunde".

Für die Hetzjagd zu langsam . . .
Die schweren "Rüden" hatten allerdings einen Nachteil: Für die Jagd auf "flüchtiges" Wild, welches sich nicht verteidigt, sondern lieber Fersengeld gibt und flüchtet, für diese Jagd waren sie einfach zu langsam. Deshalb kreuzte man in England vor 500 Jahren schwere englische Mastiffs mit schnellen, englischen Windhunden:
"The Runnig Mastiffs" waren entstanden, und die konnten nicht nur - wie ein Windhund - meilenweit im Eiltempo allem folgen, die konnten am Ende der Hetzjagd auch noch gezielt zupacken und festhalten.
Diese "Englischen Dokken" wurden an den Fürstenhöfen Kontinentaleuropas sofort Mode und schon bald überall gezüchtet ... bis das Jagdgewehr erfunden wurde, bis die bürgerliche Revolution nicht nur den adeligen Hetzjagden ein Ende bereitete. Das Wort "Rüde" überlebte nur in der Jägersprache und bezeichnet seit etwa 150 Jahren nur noch den männlichen Hund ... ganz so, als könnten Hündinnen nie "rüde" sein. Und die großen "Englischen Dokken" wurden nun die imposanten Begleithunde reicher Bürger und nur noch in zwei Gegenden gezüchtet: in und um Ulm und in und um Altona. 1880 bekamen sie dann einen neuen Namen: "Die Deutsche Dogge". Aber ... im Ausland heißen sie heute immer noch ganz offiziell "Der Große Däne"... Warum?
Nun, Ulm und Württemberg waren immer schon "deutsch".
Aber Altona, der zweite Zuchtschwerpunkt, nicht.
Altona war einmal die zweitgrößte Stadt Dänemarks, und Schleswig-Holstein war ein dänisches Herzogtum. Erst 1864, nach den Preußisch-Dänischen Kriegen, wurde beides als ,,preußische Provinz" annektiert und 1871 - nach dem Deutsch-Französischen Krieg - mit großem vaterländischen Pathos ins Deutsche Reich eingemeindet. Und die ihnen vom Dänischen König verliehenen Stadtrechte verloren die Altonaer erst 1937: Der zuständige Reichsstatthalter machte aus der Freien Hafenstadt Altona einen Hamburger Vorort...

Altona war einst ihre Heimat . . .
Was haben Deutsche Doggen also mit Dänemark zu tun?
Nun, die Schwarzen und die Schwatzgefleckten kamen meist aus der Gegend von Ulm.
Man nannte sie die" Ulmer Doggen". Die Blauen, die Gelben, die Gestromten aber kamen zumeist aus Altona und Holstein und hießen deshalb die meiste Zeit politisch völlig korrekt-: "DänischeDoggen"...
Doch die Deutsche Dogge, die ursprünglich aus England kam, hat nicht nur eine etwas kompliziertere Vorgeschichte. Sie ist auch ansonsten ein etwas komplizierteres Wesen:
Doggen sind groß, kräftig und ruhig wie alle Lagerhunde, aber sie haben auch die Eleganz und die Bewegungsfreude der Windhunde. Sie sind Lagerhunde, die laufen wollen. Sie sind gelassen, selbstbewusst, und durchaus dickköpfig wie Lagerhunde, aber sie haben auch die mitunter fast schon arrogante Unnahbarkeit der Windhunde. Doggen lassen sich nicht vorschreiben, mit wem sie wie umgehen, auf wen sie wie hören. Das entscheiden sie von Mal zu Mal selber. Und da lassen sie sich dann auch nicht mehr dreinreden.

Eine Dogge hört man nicht . . .
Doggen sind große, gelassene, aber sensible Riesen. Hektik, Streit, lautstarkes Dominanzgetue mögen sie nicht. Im Umgang mit fremden Hunden draußen sind sie deshalb auch - eigentlich - friedfertiger und geduldiger als andere Lagerhunde. Und auch im Umgang mit ungebetenen" Gästen" bleiben sie - erst einmal- höflich. "Eine Dogge hört man nicht, die sieht man." Und dieser imposante Anblick, der "reicht" den meisten ja auch, weshalb man früher sagte:
"Zwei (ruhige) Doggen auf dem Hof tun mehr für die Ehrlichkeit auf dem Lande als alle (stimmgewaltigen) Predigten des Pfarrers." Trotzdem brauchen Doggen, wie alle Lagerhunde, vom ersten Tag an eine feste Hand und eine geduldige Erziehung mit viel Zuwendung und liebevoller Konsequenz. Und sie brauchen, auch vom ersten Tag an, "ihren" Menschen neben sich, der immer da ist, der ihnen die Welt zeigt. Sie brauchen einen Menschen, der ihnen immer ein gelassenes Vorbild ist und der auch dafür sorgt, dass aus den dicknasigen, tapsigen Junghunden im viel zu grossen Fell in aller Ruhe und ohne Hektik gesunde, kluge und menschenfreundliche Hunde werden können.

Doggenhaltung erfordert viel Zeit . . .
"Die Deutsche Dogge", schrieb Ludwig Beckmann schon 1894, "ist vielleicht die vollendetste und schönste Hunderasse" ... aber: "Noch jetzt erfordert die Aufzucht dieser Hunde mehr Aufmerksamkeit, als die irgend einer anderen Rasse. Vor allem müssen diese Hunde schon in früher Jugend viel Freiheit haben. Im geschlossenen Zwinger gedeihen sie schlecht ..." Wer sich auf das "Abenteuer Dogge" einlassen will, der braucht also viel Zeit, viel Platz, viel Geduld und - gerade in unseren nicht sehr hundefreundlichen Zeiten - auch viel Selbstvertrauen.

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