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Bonitur

English translation: Plant appraisal

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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
German term or phrase:Bonitur
English translation:Plant appraisal
Entered by: Regina Landeck
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19:55 Feb 25, 2002
German to English translations [PRO]
Agriculture / agriculture
German term or phrase: Bonitur
Soweit ich weiß, handelt es sich bei "Bonitur" um Pflanzenmerkmale (Terminus aus dem landwirtschaftlich-technischen Bereich). WEiß jemand die englische Übersetzung?
Regina Landeck
Local time: 07:54
rating
Explanation:
see explanation and website below:

Teilprojekt 3
Variabilität der Biomassebildung und des N-Status in Pflanzen
Teilprojektbearbeiter Teilprojektleiter
Dipl. Ing. agr. Joachim Liebler Dr. F.-X. Maidl
liebler@mm.pbz.agrar.tu-muenchen.de maidl@mm.pbz.agrar.tu-muenchen.de
Lehrstuhl für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Abteilung Pflanzenbau


Kurzbeschreibung
Zur Umsetzung einer kleinräumig optimierten N-Düngung werden heterogene Schläge in homogene Teilflächen untergliedert und diese spezifisch bewirtschaftet. Eine derartige Einteilung in homogene Teilflächen kann wegen der Wechselwirkung "Standort x Jahreswitterung" über mehrere Jahre hinweg jedoch nicht als konstant betrachtet werden und ist deshalb nicht ausschließlich aufgrund von Ertragskarten und Bodenunterschieden vorzunehmen. Vielmehr sind Unterschiede, die sich aus dem aktuellen Wachstums- und Ernährungszustands des Bestandes ergeben, zu berücksichtigen, die nicht zwangsläufig mit Bodenunterschieden und Ertragskarten korrelieren.

Destruktive Methoden (Boden- und Pflanzenanalysen) zur Identifizierung von in sich homogenen Teilflächen verursachen bei großflächigem Einsatz einen enormen Arbeits- und Kostenaufwand und sind daher für diesen Zweck ungeeignet. Deshalb sollen in diesem Teilprojekt nicht-destruktive Verfahren weiterentwickelt bzw. verbessert werden. Dazu werden für die Kulturen Winterweizen und Mais zweijährige Feldversuche auf Flächen mit unterschiedlichem Ertragspotential angelegt. In diesen Feldversuchen variieren Sorte, N-Menge und bei Mais auch die Aussaatstärke. Zu verschiedenen Entwicklungsstadien werden optische Messungen durchgeführt und parallel dazu Pflanzenproben entnommen und analysiert. So ist es möglich, Zusammenhänge zwischen den spektralen Eigenschaften eines Bestandes und seinen wichtigen pflanzenbaulichen Parametern wie z. B. Biomasseaufwuchs und N-Aufnahme zu erfassen. Darauf aufbauend soll ein Konzept für eine teilflächenspezifische Stickstoffdüngung unterschiedlich entwickelter und ernährter Bestände erarbeitet werden. Ziel ist, Richtwerte für die Stickstoffdüngung zu entscheidenden Entwicklungsstadien aufgrund der Ergebnisse der optischen Messung und des Erfahrungswissen über den Standort abzuleiten.


Veröffentlicht in "Mitteilungen der Vereinigung Weihenstephaner Universitätsabsolventen"





--------------------------------------------------------------------------------

Einleitung
Grundvoraussetzung für eine teilflächenspezifische Pflanzenproduktion ist die Identifizierung homogener Teilflächen in einem heterogenen Schlag. Dazu stehen mehrere Hilfsmittel zur Verfügung: Mehrjährige Ertragskarten, Bodenkarten, Nährstoffkarten, Informationen über Hangneigung und Exposition, Luftbilder, Fernerkundung usw.. Allerdings ist davon auszugehen, daß eine Rangfolge dieser Teilflächen nach Ertrag wegen des Einflusses der Jahreswitterung zeitlich nicht konstant ist. So besitzen z. B. Standorte mit geringerer nutzbarer Feldkapazität (nFK) in sehr feuchten Jahren aufgrund der besseren Entwässerung ein höheres Ertragspotential als Standorte, die zu Staunässe neigen. In trockenen Jahren dagegen leiden Bestände auf Standorten mit geringer nFK sehr schnell unter Wassermangel, so daß die Erträge dort geringer ausfallen (vgl. Cluster 1 in Abb. 1).

Für eine kleinräumig optimierte Bestandesführung - insbesondere für die Stickstoffdüngung, aber auch für die Herbizid- und Fungizidapplikation - müssen daher über die zeitlich stabilen Parameter hinaus noch weitere Informationen gewonnen werden, die die jahresspezifischen Gegebenheiten widerspiegeln. Die beiden Faktoren "Standort" und "Jahreswitterung" bestimmen neben den Bewirtschaftungsmaßnahmen im wesentlichen den Status des Bestands. Somit kann die Pflanze selbst als geeigneter Indikator für das Zusammenspiel der jeweiligen Umweltbedingungen betrachtet werden.





--------------------------------------------------------------------------------

Ziele des Projekts
In der Vergangenheit waren zur quantitativen Ansprache eines Pflanzenbestandes aufwendige Pflanzenanalysen erforderlich. Um auf diese zukünftig verzichten zu können, soll daher in diesem Teilprojekt ein berührungsloses Verfahren zur Bestandsbonitur weiterentwickelt werden. Dabei ist die Information einer optischen Bonitur über den N-Status und die Biomassebildung des Bestandes für die Stickstoffdüngung von besonderem Interesse.

In the past large-scale plant analyses were necessary for the quantitative assessment of a plant stand. To get along with without them in the future, therefore a touchless procedure for the plant appraisal is to be further developed in this subproject. Thus the information of an optic rating on the N status and the biomass production of the stand is of special interest.

Selected response from:

Klaus Dorn
Local time: 16:54
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4 KudoZ points were awarded for this answer

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Summary of answers provided
5assessment; scoring; evaluation
Eckhard Boehle
4ratingKlaus Dorn
2valuation, assessmentrangepost


  

Answers


18 mins   confidence: Answerer confidence 4/5Answerer confidence 4/5
rating


Explanation:
see explanation and website below:

Teilprojekt 3
Variabilität der Biomassebildung und des N-Status in Pflanzen
Teilprojektbearbeiter Teilprojektleiter
Dipl. Ing. agr. Joachim Liebler Dr. F.-X. Maidl
liebler@mm.pbz.agrar.tu-muenchen.de maidl@mm.pbz.agrar.tu-muenchen.de
Lehrstuhl für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung
Abteilung Pflanzenbau


Kurzbeschreibung
Zur Umsetzung einer kleinräumig optimierten N-Düngung werden heterogene Schläge in homogene Teilflächen untergliedert und diese spezifisch bewirtschaftet. Eine derartige Einteilung in homogene Teilflächen kann wegen der Wechselwirkung "Standort x Jahreswitterung" über mehrere Jahre hinweg jedoch nicht als konstant betrachtet werden und ist deshalb nicht ausschließlich aufgrund von Ertragskarten und Bodenunterschieden vorzunehmen. Vielmehr sind Unterschiede, die sich aus dem aktuellen Wachstums- und Ernährungszustands des Bestandes ergeben, zu berücksichtigen, die nicht zwangsläufig mit Bodenunterschieden und Ertragskarten korrelieren.

Destruktive Methoden (Boden- und Pflanzenanalysen) zur Identifizierung von in sich homogenen Teilflächen verursachen bei großflächigem Einsatz einen enormen Arbeits- und Kostenaufwand und sind daher für diesen Zweck ungeeignet. Deshalb sollen in diesem Teilprojekt nicht-destruktive Verfahren weiterentwickelt bzw. verbessert werden. Dazu werden für die Kulturen Winterweizen und Mais zweijährige Feldversuche auf Flächen mit unterschiedlichem Ertragspotential angelegt. In diesen Feldversuchen variieren Sorte, N-Menge und bei Mais auch die Aussaatstärke. Zu verschiedenen Entwicklungsstadien werden optische Messungen durchgeführt und parallel dazu Pflanzenproben entnommen und analysiert. So ist es möglich, Zusammenhänge zwischen den spektralen Eigenschaften eines Bestandes und seinen wichtigen pflanzenbaulichen Parametern wie z. B. Biomasseaufwuchs und N-Aufnahme zu erfassen. Darauf aufbauend soll ein Konzept für eine teilflächenspezifische Stickstoffdüngung unterschiedlich entwickelter und ernährter Bestände erarbeitet werden. Ziel ist, Richtwerte für die Stickstoffdüngung zu entscheidenden Entwicklungsstadien aufgrund der Ergebnisse der optischen Messung und des Erfahrungswissen über den Standort abzuleiten.


Veröffentlicht in "Mitteilungen der Vereinigung Weihenstephaner Universitätsabsolventen"





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Einleitung
Grundvoraussetzung für eine teilflächenspezifische Pflanzenproduktion ist die Identifizierung homogener Teilflächen in einem heterogenen Schlag. Dazu stehen mehrere Hilfsmittel zur Verfügung: Mehrjährige Ertragskarten, Bodenkarten, Nährstoffkarten, Informationen über Hangneigung und Exposition, Luftbilder, Fernerkundung usw.. Allerdings ist davon auszugehen, daß eine Rangfolge dieser Teilflächen nach Ertrag wegen des Einflusses der Jahreswitterung zeitlich nicht konstant ist. So besitzen z. B. Standorte mit geringerer nutzbarer Feldkapazität (nFK) in sehr feuchten Jahren aufgrund der besseren Entwässerung ein höheres Ertragspotential als Standorte, die zu Staunässe neigen. In trockenen Jahren dagegen leiden Bestände auf Standorten mit geringer nFK sehr schnell unter Wassermangel, so daß die Erträge dort geringer ausfallen (vgl. Cluster 1 in Abb. 1).

Für eine kleinräumig optimierte Bestandesführung - insbesondere für die Stickstoffdüngung, aber auch für die Herbizid- und Fungizidapplikation - müssen daher über die zeitlich stabilen Parameter hinaus noch weitere Informationen gewonnen werden, die die jahresspezifischen Gegebenheiten widerspiegeln. Die beiden Faktoren "Standort" und "Jahreswitterung" bestimmen neben den Bewirtschaftungsmaßnahmen im wesentlichen den Status des Bestands. Somit kann die Pflanze selbst als geeigneter Indikator für das Zusammenspiel der jeweiligen Umweltbedingungen betrachtet werden.





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Ziele des Projekts
In der Vergangenheit waren zur quantitativen Ansprache eines Pflanzenbestandes aufwendige Pflanzenanalysen erforderlich. Um auf diese zukünftig verzichten zu können, soll daher in diesem Teilprojekt ein berührungsloses Verfahren zur Bestandsbonitur weiterentwickelt werden. Dabei ist die Information einer optischen Bonitur über den N-Status und die Biomassebildung des Bestandes für die Stickstoffdüngung von besonderem Interesse.

In the past large-scale plant analyses were necessary for the quantitative assessment of a plant stand. To get along with without them in the future, therefore a touchless procedure for the plant appraisal is to be further developed in this subproject. Thus the information of an optic rating on the N status and the biomass production of the stand is of special interest.




    Reference: http://ikb.weihenstephan.de/deu/research/tp_3/
    Reference: http://ikb.weihenstephan.de/en/research/tp_3/index.html
Klaus Dorn
Local time: 16:54
Native speaker of: Native in EnglishEnglish, Native in GermanGerman
PRO pts in category: 6
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38 mins   confidence: Answerer confidence 2/5Answerer confidence 2/5

50 mins   confidence: Answerer confidence 5/5
assessment; scoring; evaluation


Explanation:
"Bonitur" ist lt. Duden Gr. Fremdwöbu gleich "Bonitierung = Abschätzung u. Einstufung (von Böden u. Tieren, auch von Waren)"
Mühle, Landwirtsch., Forstwirtsch., Gartenbau De-En:
"bonitieren - to assess, score, evaluate"
"Bonitierung - assessment, scoring; (forest) site class determination"
Haensch/Haberkamp, Landwirtschaft:
"Bonitierung - estimate; valuation"
"Bonitierungszahl - score"

Eckhard Boehle
Germany
Local time: 15:54
Specializes in field
Native speaker of: German
PRO pts in category: 4
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