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organizarea genetica celulara si mezocariota

German translation: genetische Zellenorganisation der Metakaryoten

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GLOSSARY ENTRY (DERIVED FROM QUESTION BELOW)
Romanian term or phrase:organizarea genetica celulara si mezocariota
German translation:genetische Zellenorganisation der Metakaryoten
Entered by: Anca Buzatu
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14:48 Apr 22, 2008
Romanian to German translations [PRO]
Science - Genetics
Romanian term or phrase: organizarea genetica celulara si mezocariota
organizarea genetica celulara si mezocariota...

Multumesc!
Anca Buzatu
Austria
Local time: 01:28
genetische Zellenorganisation der Metakaryoten
Explanation:
Mezocariota = Metakaryoten
http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/bio/42430
Metakaryoten, veralteter, nach der phylogenetischen Systematik umstrittener Begriff für die durch Mitochondrien und typische Dictyosomen charakterisierten Eukaryoten. Danach gliedern sich die Eukaryoten in Microspora und Mastigota, Mastigota in Archamoeba und Dimastigota, letztere in Tetramastigota und Metakaryota. Zum Grundmuster der Eukaryoten, wie es demnach heute noch die Mikrosporidien (Microsporidia) repräsentieren, zählen nur die Kernhülle, das endoplasmatische Reticulum, Chromosomen, Mikrotubuli und Mikrofilamente sowie die Fähigkeit zu Mitose und Meiose. Die metakaryotische Zelle ist dann in mehreren Schritten entstanden. Im Verlauf der Evolution der Eucyte entwickelten sich Flagellen mit dem 9×2+2-Muster (Mastigota), ein nicht-mikrotubuläres Zellskelett sowie ein vesikuläres Transportsystem. Durch Endosymbiose (Endosymbiontenhypothese) entstanden Mitochondrien und Chloroplasten. Einerseits lassen sich für viele der evolutiven Zwischenstufen noch lebende Vertreter finden – z.B. besitzen Archamoeben (Archamoebaea) bereits ein Flagellum, jedoch keine Dictyosomen und Mitochondrien –, andererseits zeigen molekularbiologische Untersuchungen, daß der metakaryotische Merkmalskomplex in einigen amitochondrialen Taxa (z.B. aufgrund einer parasitischen Lebensweise) sekundär reduziert wurde. Molekulare Verwandtschaftsanalysen sprechen für eine nahe Verwandtschaft zwischen den parasitisch lebenden Mikrosporidien (Microspora) und Fungi (Metakaryota). Danach werden Microspora und Fungi gemeinsam mit Metazoa und Choanoflagellaten (Kragenflagellaten) als Opisthokonten bezeichnet. Darüber hinaus geht man in jüngster Zeit davon aus, daß Hydrogenosomen (wie man sie in einigen amitochondrialen Taxa findet) und Mitochondrien den gleichen Ursprung haben (Hydrogen-Hypothese). Die Frage, ob Mitochondrien als plesiomorph (Plesiomorphie) oder autapomorph (Apomorphie; Systematik) für das Taxon Metakaryota zu werten sind, zeigt, daß die Gruppierung Metakaryoten fraglich, das oben vorgestellte System der Eukaryoten keineswegs gesichert ist. Ungeachtet dessen kennt man eine Reihe monophyletischer Taxa innerhalb der Metakaryoten. Typische Vertreter sind Euglenozoa, Alveolata (Dinoflagellata, Apicomplexa und Ciliata [Wimpertierchen]), Fungi, Rhodophyta, Chlorobionten (Grünalgen, Moose, Gefäßpflanzen), Stramenopilaten (Goldalgen [Chrysophyceae], Diatomeen [Kieselalgen], Braunalgen, Oomycetes; Heterokonta, Stramenopiles), Choanoflagellaten (Kragenflagellaten) und deren Schwestergruppe, die Metazoa. Die verwandtschaftlichen Beziehungen der Taxa untereinander werden im Detail noch diskutiert. Vielzelligkeit evolvierte innerhalb der Metakaryoten mehrfach unabhängig. Einzeller.
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Fabio Descalzi
Uruguay
Local time: 20:28
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3 +1genetische Zellenorganisation der Metakaryoten
Fabio Descalzi


  

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genetische Zellenorganisation der Metakaryoten


Explanation:
Mezocariota = Metakaryoten
http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/bio/42430
Metakaryoten, veralteter, nach der phylogenetischen Systematik umstrittener Begriff für die durch Mitochondrien und typische Dictyosomen charakterisierten Eukaryoten. Danach gliedern sich die Eukaryoten in Microspora und Mastigota, Mastigota in Archamoeba und Dimastigota, letztere in Tetramastigota und Metakaryota. Zum Grundmuster der Eukaryoten, wie es demnach heute noch die Mikrosporidien (Microsporidia) repräsentieren, zählen nur die Kernhülle, das endoplasmatische Reticulum, Chromosomen, Mikrotubuli und Mikrofilamente sowie die Fähigkeit zu Mitose und Meiose. Die metakaryotische Zelle ist dann in mehreren Schritten entstanden. Im Verlauf der Evolution der Eucyte entwickelten sich Flagellen mit dem 9×2+2-Muster (Mastigota), ein nicht-mikrotubuläres Zellskelett sowie ein vesikuläres Transportsystem. Durch Endosymbiose (Endosymbiontenhypothese) entstanden Mitochondrien und Chloroplasten. Einerseits lassen sich für viele der evolutiven Zwischenstufen noch lebende Vertreter finden – z.B. besitzen Archamoeben (Archamoebaea) bereits ein Flagellum, jedoch keine Dictyosomen und Mitochondrien –, andererseits zeigen molekularbiologische Untersuchungen, daß der metakaryotische Merkmalskomplex in einigen amitochondrialen Taxa (z.B. aufgrund einer parasitischen Lebensweise) sekundär reduziert wurde. Molekulare Verwandtschaftsanalysen sprechen für eine nahe Verwandtschaft zwischen den parasitisch lebenden Mikrosporidien (Microspora) und Fungi (Metakaryota). Danach werden Microspora und Fungi gemeinsam mit Metazoa und Choanoflagellaten (Kragenflagellaten) als Opisthokonten bezeichnet. Darüber hinaus geht man in jüngster Zeit davon aus, daß Hydrogenosomen (wie man sie in einigen amitochondrialen Taxa findet) und Mitochondrien den gleichen Ursprung haben (Hydrogen-Hypothese). Die Frage, ob Mitochondrien als plesiomorph (Plesiomorphie) oder autapomorph (Apomorphie; Systematik) für das Taxon Metakaryota zu werten sind, zeigt, daß die Gruppierung Metakaryoten fraglich, das oben vorgestellte System der Eukaryoten keineswegs gesichert ist. Ungeachtet dessen kennt man eine Reihe monophyletischer Taxa innerhalb der Metakaryoten. Typische Vertreter sind Euglenozoa, Alveolata (Dinoflagellata, Apicomplexa und Ciliata [Wimpertierchen]), Fungi, Rhodophyta, Chlorobionten (Grünalgen, Moose, Gefäßpflanzen), Stramenopilaten (Goldalgen [Chrysophyceae], Diatomeen [Kieselalgen], Braunalgen, Oomycetes; Heterokonta, Stramenopiles), Choanoflagellaten (Kragenflagellaten) und deren Schwestergruppe, die Metazoa. Die verwandtschaftlichen Beziehungen der Taxa untereinander werden im Detail noch diskutiert. Vielzelligkeit evolvierte innerhalb der Metakaryoten mehrfach unabhängig. Einzeller.

Fabio Descalzi
Uruguay
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