KudoZ home » Russian to German » Law/Patents

¬Ь¬Э¬Ъ¬Ц¬Я¬д¬С¬в¬Я¬н¬Ц ¬а¬д¬Я¬а¬к¬Ц¬Я¬Ъ¬с

German translation: Klientelistische Beziehungen

Advertisement

Login or register (free and only takes a few minutes) to participate in this question.

You will also have access to many other tools and opportunities designed for those who have language-related jobs
(or are passionate about them). Participation is free and the site has a strict confidentiality policy.
08:04 Jul 10, 2003
Russian to German translations [PRO]
Law/Patents
Russian term or phrase: ¬Ь¬Э¬Ъ¬Ц¬Я¬д¬С¬в¬Я¬н¬Ц ¬а¬д¬Я¬а¬к¬Ц¬Я¬Ъ¬с
¬ї¬У¬а¬Э¬р¬и¬Ъ¬с ***¬Ь¬Э¬Ъ¬Ц¬Я¬д¬С¬в¬Я¬н¬з ¬а¬д¬Я¬а¬к¬Ц¬Я¬Ъ¬Ы*** ¬Ъ ¬б¬а¬Э¬Ъ¬д¬Ъ¬й¬Ц¬г¬Ь¬а¬Ы ¬г¬е¬Т¬м¬Ц¬Ь¬д¬Я¬а¬г¬д¬Ъ ¬У ¬І¬а¬г¬г¬Ъ¬Ъ.

Sieht nach einem Studienfach aus. Wei©¬ jemand Rat?
Vielen Dank im Voraus!
Ol_Besh
Local time: 14:44
German translation:Klientelistische Beziehungen
Explanation:
Êëèåíòåëèçì è ðîññèéñêàÿ ãîñóäàðñòâåííîñòü.
Àôàíàñüåâ Ì.Í.
Ìîñêâà: Ìîñêîâñêèé îáùåñòâåííûé íàó÷íûé ôîíä, 2000
Òåìàòè÷åñêèå ðàçäåëû: Ïîëèòè÷åñêàÿ ñîöèîëîãèÿ, Ïîëèòè÷åñêèå ýëèòû, Ãðóïïû èíòåðåñîâ


Ìîíîãðàôè÷åñêîå èññëåäîâàíèå äîêòîðà ñîöèîëîãè÷åñêèõ íàóê Ìèõàèëà Íèêîëàåâè÷à Àôàíàñüåâà ïîñâÿùåíî î÷åíü àêòóàëüíîé è ïðè ýòîì ìàëî èçó÷åííîé â ðîññèéñêîì îáùåñòâîâåäåíèè ïðîáëåìå. Ëè÷íûå îòíîøåíèÿ ãîñïîäñòâà è ïîêðîâèòåëüñòâà - îòíîøåíèÿ ïàòðîíîâ è êëèåíòîâ - ðàññìàòðèâàþòñÿ êàê óñòîé÷èâî âîñïðîèçâîäèìûé îáðàçåö ïîâåäåíèÿ óïðàâëÿþùèõ è óïðàâëÿåìûõ, ñâîåãî ðîäà êîä èõ âçàèìîäåéñòâèÿ, âî ìíîãîì îïðåäåëÿþùèé ïîëèòè÷åñêóþ èñòîðèþ è áëèæàéøåå ïîëèòè÷åñêîå áóäóùåå Ðîññèè. Íà øèðîêîì ôàêòè÷åñêîì ìàòåðèàëå îáîñíîâûâàåòñÿ ïîíèìàíèå ñåãîäíÿøíåãî ðîññèéñêîãî âëàñòâóþùåãî ñëîÿ êàê ïîñòíîìåíêëàòóðíîãî ïàòðîíàòà. Êíèãà ïðåäñòàâëÿåò èíòåðåñ íå òîëüêî äëÿ ïîëèòîëîãîâ, ñîöèîëîãîâ, þðèñòîâ, íî è äëÿ øèðîêîãî êðóãà ÷èòàòåëåé.




--------------------------------------------------
Note added at 2003-07-10 08:25:18 (GMT)
--------------------------------------------------

Wäre es denn eine Alternative, größere Fonds in den Süden zu transferieren und dort Verteilungsmechanismen zu schaffen?

Ich halte das für schwierig, weil sich im Grunde diese Patron-Klientel-Beziehung dann auf einer anderen Ebene reproduziert. Man könnte es natürlich eine Stufe `runterverlegen, indem man solche Fonds, etwa in Zentralamerika, hätte, aber damit hätte man das grundsätzliche Problem nicht gelöst. Je näher das Verteilungsgremium am Empfänger ist, desto eher spielen auch persönliche Beziehungen eine Rolle, die eine klientelistische Beziehung definieren. Insofern ist es ist noch relativ unpersönlicher, wenn hier in Deutschland jemand sitzt und über Projekte entscheidet. Anders ist es, wenn es Leute vor Ort sind, die täglichen Umgang mit denen haben, über die sie zu entscheiden haben. Da ist die Wahrscheinlichkeit, daß solche Patron-Klientel-Beziehungen entstehen, viel größer.

http://www.oeku-buero.de/veroeff/sozbewegungen/kartenwerdenn...


--------------------------------------------------
Note added at 2003-07-10 08:26:05 (GMT)
--------------------------------------------------

Klientelismus
Mit dem Begriff K. wird eine dyad. Beziehung bezeichnet, die eine instrumentelle Freundschaft zwischen einer Person mit einem höheren sozioökonom. Status, dem Patron ( Paternalismus ), und einer solchen mit niedrigerem Status, dem Klienten, beinhaltet. Der Patron gewährt dem Klienten Schutz (z.B. vor Gericht), Zugang zu bestimmten staatl. Ressourcen (Ämtern, Stipendien), günstige Pachtbedingungen oder Kredite. Er lässt ihn auch bis zu einem gewissen Grad an seinem sozialen Prestige teilhaben. Der Klient vergilt diese Leistungen mit seiner Arbeitsverpflichtung, mit polit. und allenfalls militär. Unterstützung, mit der Lieferung von Information oder der Verbreitung des Ruhms des Patrons. Eine vertikale Ausdehnung von klientelist. Netzwerken kann durch die Zwischenschaltung von sog. \"Brokern\" (Vermittlern) zu Stande kommen. Diese verfügen nur bedingt über eigene Patronage-Ressourcen; sie stehen meist selbst in einem klientelist. Abhängigkeitsverhältnis zu einem Patron. Sie ebnen diesem einerseits den Zugang zu potentiellen Klienten, indem sie ihre Unterstützung mobilisieren, und kontrollieren andererseits gegenüber den Klienten den Zugang zum Patron. Vermittler sind dann erforderl., wenn zwischen potentiellen Partnern einer Klientelbeziehung eine grosse soziale oder geogr. Distanz besteht. Die Rolle, die der Klientelismus in der röm. Sozialgesch. spielte, wird seit langem erforscht. In der zeitgenöss. Forschung verwenden Politologen, Soziologen und Historiker das Konzept des C. auch zur Analyse frühneuzeitl. oder moderner Gesellschaften.

http://www.snl.ch/dhs/externe/protect/textes/D16088.html
Selected response from:

Jarema
Ukraine
Local time: 14:44
Grading comment
Wie immer: tiefschürfend, allumfassend und fundiert.
Vielen Dank, Jarema!
4 KudoZ points were awarded for this answer

Advertisement


Summary of answers provided
5Klientelistische Beziehungen
Jarema


Discussion entries: 2





  

Answers


20 mins   confidence: Answerer confidence 5/5
Klientelistische Beziehungen


Explanation:
Êëèåíòåëèçì è ðîññèéñêàÿ ãîñóäàðñòâåííîñòü.
Àôàíàñüåâ Ì.Í.
Ìîñêâà: Ìîñêîâñêèé îáùåñòâåííûé íàó÷íûé ôîíä, 2000
Òåìàòè÷åñêèå ðàçäåëû: Ïîëèòè÷åñêàÿ ñîöèîëîãèÿ, Ïîëèòè÷åñêèå ýëèòû, Ãðóïïû èíòåðåñîâ


Ìîíîãðàôè÷åñêîå èññëåäîâàíèå äîêòîðà ñîöèîëîãè÷åñêèõ íàóê Ìèõàèëà Íèêîëàåâè÷à Àôàíàñüåâà ïîñâÿùåíî î÷åíü àêòóàëüíîé è ïðè ýòîì ìàëî èçó÷åííîé â ðîññèéñêîì îáùåñòâîâåäåíèè ïðîáëåìå. Ëè÷íûå îòíîøåíèÿ ãîñïîäñòâà è ïîêðîâèòåëüñòâà - îòíîøåíèÿ ïàòðîíîâ è êëèåíòîâ - ðàññìàòðèâàþòñÿ êàê óñòîé÷èâî âîñïðîèçâîäèìûé îáðàçåö ïîâåäåíèÿ óïðàâëÿþùèõ è óïðàâëÿåìûõ, ñâîåãî ðîäà êîä èõ âçàèìîäåéñòâèÿ, âî ìíîãîì îïðåäåëÿþùèé ïîëèòè÷åñêóþ èñòîðèþ è áëèæàéøåå ïîëèòè÷åñêîå áóäóùåå Ðîññèè. Íà øèðîêîì ôàêòè÷åñêîì ìàòåðèàëå îáîñíîâûâàåòñÿ ïîíèìàíèå ñåãîäíÿøíåãî ðîññèéñêîãî âëàñòâóþùåãî ñëîÿ êàê ïîñòíîìåíêëàòóðíîãî ïàòðîíàòà. Êíèãà ïðåäñòàâëÿåò èíòåðåñ íå òîëüêî äëÿ ïîëèòîëîãîâ, ñîöèîëîãîâ, þðèñòîâ, íî è äëÿ øèðîêîãî êðóãà ÷èòàòåëåé.




--------------------------------------------------
Note added at 2003-07-10 08:25:18 (GMT)
--------------------------------------------------

Wäre es denn eine Alternative, größere Fonds in den Süden zu transferieren und dort Verteilungsmechanismen zu schaffen?

Ich halte das für schwierig, weil sich im Grunde diese Patron-Klientel-Beziehung dann auf einer anderen Ebene reproduziert. Man könnte es natürlich eine Stufe `runterverlegen, indem man solche Fonds, etwa in Zentralamerika, hätte, aber damit hätte man das grundsätzliche Problem nicht gelöst. Je näher das Verteilungsgremium am Empfänger ist, desto eher spielen auch persönliche Beziehungen eine Rolle, die eine klientelistische Beziehung definieren. Insofern ist es ist noch relativ unpersönlicher, wenn hier in Deutschland jemand sitzt und über Projekte entscheidet. Anders ist es, wenn es Leute vor Ort sind, die täglichen Umgang mit denen haben, über die sie zu entscheiden haben. Da ist die Wahrscheinlichkeit, daß solche Patron-Klientel-Beziehungen entstehen, viel größer.

http://www.oeku-buero.de/veroeff/sozbewegungen/kartenwerdenn...


--------------------------------------------------
Note added at 2003-07-10 08:26:05 (GMT)
--------------------------------------------------

Klientelismus
Mit dem Begriff K. wird eine dyad. Beziehung bezeichnet, die eine instrumentelle Freundschaft zwischen einer Person mit einem höheren sozioökonom. Status, dem Patron ( Paternalismus ), und einer solchen mit niedrigerem Status, dem Klienten, beinhaltet. Der Patron gewährt dem Klienten Schutz (z.B. vor Gericht), Zugang zu bestimmten staatl. Ressourcen (Ämtern, Stipendien), günstige Pachtbedingungen oder Kredite. Er lässt ihn auch bis zu einem gewissen Grad an seinem sozialen Prestige teilhaben. Der Klient vergilt diese Leistungen mit seiner Arbeitsverpflichtung, mit polit. und allenfalls militär. Unterstützung, mit der Lieferung von Information oder der Verbreitung des Ruhms des Patrons. Eine vertikale Ausdehnung von klientelist. Netzwerken kann durch die Zwischenschaltung von sog. \"Brokern\" (Vermittlern) zu Stande kommen. Diese verfügen nur bedingt über eigene Patronage-Ressourcen; sie stehen meist selbst in einem klientelist. Abhängigkeitsverhältnis zu einem Patron. Sie ebnen diesem einerseits den Zugang zu potentiellen Klienten, indem sie ihre Unterstützung mobilisieren, und kontrollieren andererseits gegenüber den Klienten den Zugang zum Patron. Vermittler sind dann erforderl., wenn zwischen potentiellen Partnern einer Klientelbeziehung eine grosse soziale oder geogr. Distanz besteht. Die Rolle, die der Klientelismus in der röm. Sozialgesch. spielte, wird seit langem erforscht. In der zeitgenöss. Forschung verwenden Politologen, Soziologen und Historiker das Konzept des C. auch zur Analyse frühneuzeitl. oder moderner Gesellschaften.

http://www.snl.ch/dhs/externe/protect/textes/D16088.html


    Reference: http://ecsocman.edu.ru/db/msg/4553
Jarema
Ukraine
Local time: 14:44
Native speaker of: Native in RussianRussian, Native in UkrainianUkrainian
PRO pts in pair: 4099
Grading comment
Wie immer: tiefschürfend, allumfassend und fundiert.
Vielen Dank, Jarema!
Login to enter a peer comment (or grade)




Return to KudoZ list


KudoZ™ translation help
The KudoZ network provides a framework for translators and others to assist each other with translations or explanations of terms and short phrases.



See also:



Term search
  • All of ProZ.com
  • Term search
  • Jobs
  • Forums
  • Multiple search